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Blockstöckchen: So arbeite ich

Arbeitsplatz

Auf den Punkt gebracht

Genau wie Peer auch, nutze ich für diesen Artikel die selben Fragen, die auch schon die Erstellerin dieser Aktion in ihrem Beitrag verwendet hat. Macht ja auch Sinn.

Dabei möchte ich aber auch noch erwähnen, dass ich normalerweise nicht der typische Blogger bin, der bei solchen Geschichten mitmacht. Vielmehr fühlte ich mich ein wenig geschmeichelt, dass das Stöckchen an mich weitergegeben wurde und daher wollte ich mich wenigstens erkenntlich zeigen und nicht die Bremse spielen.

Blogger-Typ:
Meister der Subjektivität. Am häufigsten stört mich im Internet der ganze Einheitsbrei. Subjektive Meinungen sind Trumpf, wo sind die starken Charakterköpfe mit Visionen und Ideen geblieben? Gibt es nicht mehr, also wollte ich selber bloggen, nicht wie die Leute es lesen wollen, sondern so wie ich es fühle und sehe. Das macht Spaß und ich bin recht erfolgreich damit, also bin ich dabei geblieben. Subjektiv, aber immer auch mit einem Hauch der Objektivität verbunden.

Gerätschaften digital:
Acer Desktop-PC, Packard Bell TFT, Microsoft Arc Touch Mouse und Tastatur, Großmembran Mikrofon mit gängigem Zubehör, zwei aktive Studio Monitore, Android-Smartphone.

Gerätschaften analog:
Gefühlt eine Million kleine Notizzettel, die gefühlt eine Million mal am Tag neu sortiert, durchgesehen, zerrissen werden.

Ansonsten gibt es da noch meine kleine Chihuahua-Hündin Amy, die Täglich für einen Ausgleich sorgt, indem sie mich zum spielen animiert oder zum spazierengehen. Und sie macht mich glücklich. Nur glückliche Blogger, sind gute Blogger. Bin ich gut? Glücklich bin ich jedenfalls.

Arbeitsweise:
Morgens geht es ruck zuck los. Disziplin ist alles, gerade wenn die Sonne scheint. Außerdem gelingt morgens alles besser und effektiver, mit voranschreitender Tageszeit baue ich dagegen spürbar ab. Also erledige ich ein paar Sachen Morgens, dann bleibt der Tag für andere Dinge frei.

Genauere Einblicke

Hier gibt es ein paar Details zu meiner Person. Wie arbeite ich, wie sammel ich neue Ideen, sowie vieles mehr. Den ein oder anderen interessiert das bestimmt und der darf sich hier nun einlesen. Oder einfach alles ignorieren und direkt zum Footer springen, um sich dort in einem boshaften Kommentar zu äußern.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Als Software nutze ich selbstverständlich WordPress und bin davon auch ein echter Fan geworden. Also suche ich privat immer wieder gerne nach Plugins, Themes, Snippets und stolpere durch den Blog auch immer wieder über neue Innovationen. Darüber schreibe ich dann gerne, alles mit starkem Fokus auf die Performance. Läuft ein Plugin sauber? Ist das Snippet effektiv oder nur eine Bremse? Lädt das eindrucksvolle Theme riesige Javascripts? Fragen, die ich mir immer wieder stelle und kritisch begutachte.

Für Zockah.de läuft es dann ähnlich. Da ich mich seit meiner Kindheit mit Games beschäftige und ein Kind des Internets bin, war es klar, dass ich irgendwann einen eigenen Gaming Blog haben wollte. Mit viel Tam Tam ist der damals gestartet, die Zeit hat aber eine ganze Menge Lehren mit sich gebracht. Zum Beispiel eben den Fokus auf die Performance, denn am Anfang wollte ich eigentlich ein großes Magazin aufbauen. Erst später merkte ich dann, dass genau das auch mit simpelsten mitteln möglich ist und so sogar besser funktioniert.

Beide Blogs werden aktuell ausschließlich über Amazon finanziert. Hier nutze ich ein kostenpflichtiges Premium Plugin. Davon hatte ich euch hier auch eine ganze Menge vorgestellt. Dabei sei erwähnt, dass ich ein Fan von guten Premium Plugins bin. Für mich bedeutet so etwas vor allem, dass ich Triple-A Support erhalten, wenn mal etwas nicht stimmt und die Erweiterung permanent angepasst und weiterentwickelt wird.

Wo sammelst du deine Blog-Ideen?
Einfache News kommen aus dem Feedreader. Nicht Feedly oder einer anderen überladenden Anwendung, sondern vom minimalistischen Feedreader. Mit dem bin ich extrem glücklich und der Rest kommt dann tatsächlich durch eigenes Interesse. Wer sich mit dem Thema seines Blogs auch privat beschäftigt, ist einfach immer informiert und auf dem Laufenden. Zumindest ich bin das, weil ich mich in WordPress immer gern vertiefe und auch beim Thema Games stets vorne mit dabei bin. Nicht als Arbeit, sondern aus Vergnügen und als Hobby.

Als kreativer Mensch fallen mir dann auch immer wieder dutzende Kolumnen ein, von denen ich noch viel mehr schreiben könnte. Gerne frech, gerne kontrovers, gerne ohne Rücksicht auf den Rest der Menschheit. Denn wenn mich eines am aktuellen Internet stört, dann ist es das, dass die echten Meinungen zu einem Presse-Wischi-Waschi verkommen sind. Doch das bekomme ich auch in Zeitschriften. Im Internet möchte ich klare Meinungen, die mich selbst zum Nachdenken anregen und sich nicht an die allgemeinen Schreibformen halten. Frisch, frech, frei – Ich mag das.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?
Ich habe am Anfang ständig Zeit damit verbracht, den Code zu reinigen oder das Design zu perfektionieren. Ich bin jemand, der nicht ruhig schlafen kann, wenn er weiß, dass sich im Footer unnützer Code versteckt oder die CSS nicht richtig formatiert ist. Kein Scherz, sowas bringt mich psychisch echt an die Grenzen. Also habe ich ständig am Design gewerkelt, damit alles auf jedem Browser gleich aussieht und jeder kleine Button seinen eigenen Style hatte. Das Ende vom Lied: Erkenntnis. So etwas ist Zeitverschwendung. Bleibt simpel und minimalistisch – Das funktioniert eh immer besser.

Ansonsten rate ich allen die es noch nicht sind, schnell auf Windows 8 umzusteigen. Das System spart mir seit der Anschaffung etliche Frust-Momente, Fehler, Bluescreens, nervige Aero-Animationen, sowie vieles mehr. Und hey, das Ding bootet echt in 3 Sekunden und die Metro-Oberfläche ist nichts weiter als ein App-Launcher, der sofort nach Start in den Hintergrund verschwindet. Auch dazu gab es schon eine Kolumne.

Benutzt du eine To-Do-List-App?
Eine Zeit lang habe ich so etwas auf Android getestet, aber ich kann nur mit altmodischen Notizzetteln arbeiten. Ich will mir ein Stift schnappen und meine Ideen aufschreiben, das geht mit Smartphone nicht und auf dem Desktop will ich es nicht haben. Also nein, ich nutze keine To-Do-List-App.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?
Genau wie Peer auch, bräuchte ich weder Telefon noch Smartphone. Das meiste wird per Mail geregelt und daher würde ich ohne Computer wohl nicht leben können, was bei einem Blogger aber klar sein dürfte. Kaffee trinke ich nicht, Fleisch esse ich nicht mehr – Eigentlich bräuchte ich also nicht einmal eine Küche.

Ohne Uhr könnte ich aber, wie ich denke, nur kurzzeitig geistig gesund bleiben. Ich bin ein absoluter Plan-Mensch und sobald etwas schiefgeht oder jemand zu spät kommt, ist mein ganzer Tag im Eimer. Ohne Uhr wäre das Leben für mich also bestimmt echter Stress. Zumindest am Anfang. Später würde ich es sicherlich genießen. Endlich frei sein.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Ich bin kreativ. Ich könnte täglich Kolumnen und Artikel schreiben, einfach weil ich ständig irgendwelche Ideen habe. Gib mir ein Designer und einen Programmierer und ich würde dir in einer Woche vermutlich zehn neue Websites/Projekte aufbauen, alle mit einem eigenem Konzept. Ich übertreibe natürlich maßlos, aber das würde ich schon zu meinen Stärken zählen. Ich bin kreativ und das geht dann soweit, dass ich einen Haufen Ideen am Tag einfach verwerfen muss.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Ich habe lange gar keine Musik mehr gehört. Dann bin ich plötzlich auf Klassik gekommen, dann zu Frank Sinatra. Warum? Swing wie von Sinatra macht mich einfach immer gut drauf, egal wie grau ein Tag auch sein mag. Ansonsten höre ich alles Querbeet, vor allem aber alles zu seiner Zeit. Also immer zwischendurch mal ein kleiner Song, einfach um das Hirn wieder frei zu bekommen. Danach geht es dann meist weiter. Oft ist das dann einfach nur Radio, was fünf Minuten im Hintergrund läuft.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Lerche?
Früher konnte ich zwei Tage durchmachen, heute gehe ich lieber um zehn ins Bett und steh um 5 Uhr auf. Morgens geht einfach alles besser und ruhiger ist es meist auch. Ich bin halt einfach ein Morgenmensch.

Eher introvertiert oder extrovertiert?
Ganz sicher introvertiert. Ich würde mich sogar vorsichtig als Misanthrop bezeichnen. Natürlich leicht scherzhaft, aber ich habe für die Gesellschaft und ihre Lebensweise eigentlich nichts mehr übrig. Ich bleibe gerne für mich, manchmal mit einer handvoll Freunden, die dann aber auch 100 Prozent Loyalität bekommen und geben.

Ansonsten lenken einen die Menschen auch nur ab. Ich brauche mich nicht mehr auf Partys rumzutreiben und ich muss auch keine narzisstisch angehauchten Vorträge halten, nur weil ich der selbsternannte Mega-Profi in allem bin. Okay, mich fragt auch keiner, aber ich weiß auch nie so richtig ob das wirklich sein muss. Außerdem sehe ich es, gerade in der heutigen Zeit, als absolut begehrenswerte Eigenschaft an, keinen Mitteilungsdrang zu haben. Wer alleine klar kommt, der hat dann auch in der Gruppe weniger Probleme.

Ich bin also eher introvertiert.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Das ist eine gute Frage, denn ich lese nur sehr sehr wenige Blogs. Meistens sind das dann auch noch amerikanische, die wohl eher nicht antworten werden. Eigentlich gibt es also niemanden an den ich das Stöckchen weiterreichen könnte. Sorry. Interessieren würden mich dennoch die Fakten zu Seo-Scene und den Blogprofis.

Der beste Rat den du je bekommen hast?
Nimm die Dinge nicht zu ernst.

Das gilt für alles. Nimm dich selbst nicht zu ernst. Nimm deine Websites nicht zu ernst. Nimm das Leben nicht zu ernst. Nimm Bemerkungen nicht zu ernst… und so weiter. Wer alles ein wenig losgelöst sieht, ist offener und freier, kann Dinge besser bewegen. Oft ist das schwer und manchmal gar nicht auszuführen, aber dennoch würde ich das als wichtigsten Rat bezeichnen.

Noch irgendwas wichtiges?
Nö. Obwohl… ihr solltet alle Vegetarier werden. Ich bin das auch, nicht weil ich kein Fleisch mag oder das Töten von Tieren für falsch halte, sondern weil Tiere in unserer Gesellschaft zu einem Produkt geworden sind, die wie Chips in der Fabrik enstehen. Ohne echte Kontrollen, ohne Strafen. Teilweise leben die Tiere beim ausbluten noch, davon abgesehen, dass sie vorher schon grob misshandelt wurden. Es ist einfach nur schrecklicher Alltag, selbst bei Bio-Fleisch schaut anscheinend keiner so genau hin.

Das gehört hier zwar nicht her, aber ich möchte zumindest den ein oder anderen dazu anregen, mal wieder über das Thema nachzudenken. Vegetarier zu sein ist außerdem ganz leicht. Ich habe es selbst von heute auf Morgen durchgezogen und vegetarische Gerichte können echt gut schmecken.

Was ist ein Blogstöckchen?

Ganz einfach. Ein Blogger schreibt einen Artikel und gibt dann drei Stöckchen weiter an andere Blogger. Die schreiben dann einen ähnlichen Artikel und geben das Stöckchen wieder weiter. Eine interessante Idee und Backlinks gibt es auch noch, warum also nicht einfach mitmachen.



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