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Barley: Inline-Editor für WordPress

Barley Inline-Editor für WordPress

Inline-Editor für WordPress

Artikel und Seiten im Admin zu bearbeiten ist altmodisch und kommt so langsam aber sicher aus der Mode. Moderne CMS nutzen Inline-Editoren, also das direkte bearbeiten im Frontend einer Seite. Einfach Text anklicken und verändern, Bilder per Drag and Drop platzieren, ganz ohne komplizierte Fenster oder Tastenkombinationen. Auch für WordPress gibt es inzwischen eine ganze Menge Frontend-Editoren, doch viele von ihnen sind nicht wirklich atemberaubend klug designt. Andere dagegen übertreiben es mit den neuen Ideen, zerstören so den seit Jahren aufrechterhaltenen Workflow und machen das Schreiben unnötig kompliziert, statt es zu vereinfachen. Auch Barley tritt nun an, denn der Inline-Editor ist inzwischen auch als WordPress Plugin verfügbar. Doch was genau kann Barley eigentlich und was ist Barley für WordPress überhaupt?

Ein paar Fakten zu Barley

Nun, erst einmal ist Barley nicht für WordPress erfunden worden, was die Sache anfangs ein wenig merkwürdig erscheinen lässt. Barley bietet ein eigenes CMS an, wozu also das WordPress Plugin? Die Frage bleibt ungeklärt, doch so wichtig ist sie vielleicht auch gar nicht. Fakt ist nämlich, es gibt ein WordPress Plugin und das läuft von Anfang an recht schnell und vor allem stabil. 12 Dollar kostet Barley pro Website und Jahr, es gehört also nicht zu den kostenlosen Plugins. Macht aber nichts, denn Premium Plugins genießen auch oft eine höhere Qualität und einen besseren Support, etwas, was bei einem Inline-Editor gar nicht mal so unwichtig ist. Auch der Workflow mit Barley funktioniert wunderbar, weil sich alles von alleine erklärt und leicht von der Hand geht. Doch darauf möchte ich noch einmal genauer eingehen.

Arbeiten mit dem Inline-Editor

Das Arbeiten mit Barley gefällt dabei recht gut. Texte können direkt im Frontend geändert und formatiert werden, indem ich sie anklicke oder markiere, woraufhin hin ein kleines Menü mit den wichtigsten Einstellungen öffnet. Der Vorteil bei der Methode ist relativ offensichtlich, denn alles was ich im Frontend schreibe sieht eben auch genau so aus. Im Editor wird das Meiste leider etwas anders dargestellt, doch mit Barley kann ich Content erzeugen und ihn direkt auf der Website optisch anpassen. Der größte Nachteil ist meiner Meinung nach das speichern, denn hier finde ich keinen Knopf und weiß irgendwie nie, ob meine Änderungen nun bereits übernommen wurden oder nicht. Werfe ich aber einen Blick zurück in den Editor, scheint Barley alles Änderungen direkt gespeichert zu haben. Es ist also nur ein wenig ungewohnt, kein echtes Problem.

Kosten und Gedanken

Am Ende wollten die Entwickler einfach nur einen Inline-Editor für WordPress anbieten, heißt es. Eine so große Platform wie WordPress würde nämlich nie komplett zu einem Frontend-Editor wechseln und auf ein Admin verzichten, zu viele Leute wären enttäuscht und ratlos. Doch weil das Team von Barley den eigenen Inline-Editor als wegweisend ansieht, wollten sie diesen auch WordPress-Nutzern zu Verfügung stellen. Klingt alles sehr löblich, doch so richtig glauben kann ich es nicht. Außerdem reden wir hier ja von einem Premium Plugin, was entsprechende Kosten mit sich bringt, zumal Barley nicht mit einer Pauschale bezahlt wird, sondern jährlich und pro Website. Dieses Bezahlmodell mag ich persönlich gar nicht, weil ich laufende Kosten habe, die sich ständig zu anderen hinzuaddieren, ganz egal wie gering sie erst einmal scheinen.

Fazit zu Barley

Barley ist im Grunde nicht verkehrt. Ein schicker Inline-Editor für das Frontend, der auch noch gut funktioniert. Allerdings kostet Barley auch etwas und so groß ist der Nutzen dann auch wieder nicht, zumal der Inline-Editor den ganzen Workflow durcheinanderbringt. Außerdem gibt es derzeit einen Inline-Editor im Feature as a Plugin-Programm, soll heißen, dass es dieser auch in den Core von WordPress schaffen könnte. Daovn abgesehen funktioniert er ähnlich, wenn nicht sogar besser und deshalb ist meine klare Empfehlung am Ende: Nicht kaufen! Das Frontend-Editor Plugin ist kostenlos und bringt nahezu identische Funktionen. Wozu also Geld ausgeben?

Lohnt sich nicht. Es gibt gute kostenlose Alternativen.

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