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WordPress 3.8 ist da

Wordpress 3.8 ist da

WordPress 3.8 wurde veröffentlicht

Es hat gar nicht lange gedauert, denn seit WordPress 3.7 ist noch gar nicht viel zeit vergangen. Schon damals schien WordPress 3.8 die interessanteren Neuerungen mitzubringen und nun bestätigt sich dies. Nicht, dass sich bei WordPress nun gigantisches verändert, doch zumindest optisch erstrahlt das CMS in einem neuen Glanz. In einem dunklen und  zeitgemäßen. Was sich sonst noch so getan hat, erfahrt ihr hier.

Neues Admin Theme

Seit dem MP6 Plugin sprießen die Nachahmer nur so aus dem Boden. 15 Admin Themes konnte ich euch vor kurzem vorstellen, zum Teil deutlich interessanter als MP6 selbst. Selbiges ist nun dennoch offiziell integriert worden und damit ist die größte Änderung von WordPress 3.8, die neue Farbgebung im Admin. Am Workflow hat sich damit allerdings nur wenig geändert, denn das Admin selbst bleibt gleich. Hier ist auch schon eine Menge Kritik laut geworden, denn viele hatten sich unter einem kompletten Redesign einfach mehr vorgestellt. Neue Menüs, vielleicht größere Icons, mehr Möglichkeiten. Am Ende war es dann nur etwas schwarze Farbe. Allerdings gibt es noch einige andere Farbgebungen, die ihr unter “Benutzer -> Dein Profil” auswählen dürft. Acht Themes haben es in die finale Version geschafft, weitere werden bestimmt folgen. Die neuen Dashicons von WordPress lassen sich übrigens auch im eigenen Theme oder Artikel verwenden und wem die vier kleinen Spalten im Dashboard zu klein oder unsinnig sind, der kann die Anzahl der Spalten mit einem Snippet auch wieder frei wählen.

Wordpress 3.8 Admin Color Themes

Acht Voreinstellungen sorgen in WordPress 3.8 für ein farbiges Admin.

Mehr Übersicht bei den Themes

Neben dem Widgets Area Chooser hat es auch noch THX38 geschafft, in WordPress 3.8 integriert zu werden. Auch THX38 ist ein Projekt des Feature as Plugin-Programms. Im Grunde ist es nur eine Neugestaltung der Themes bzw. des entsprechenden Abschnitts, in welchem diese ausgewählt und installiert werden. War dieser Bereich in WordPress 3.7 noch unübersichtlich und nichtssagend, so ist er nun in WordPress 3.8 ein wenig überarbeitet worden. Bahnbrechend ist auch das nicht zu geworden, es wurde lediglich modernisiert und erscheint nun zeitgemäßer, passt eben einfach besser zum neuen und dunklen Design des Backends.

Bessere Verwaltung der Widgets

Mit dem Feature as Plugin-Programm durften Vorschläge für Neuerungen gemacht werden und eines dieser Erweiterungen war der Widgets Are Chooser. Mit WordPress 3.8 wurde das Feature integriert und sorgt nun dafür, dass die Verwaltung von Widgets, gerade mit mehreren Sidebars, keine Probleme mehr erzeugt. Auch hier gibt es keine große Überraschung oder weltbewegende Neuheit, doch es vereinfacht einiges und dürfte vor allem denjenigen gefallen, die sich bei vielen Sidebars bislang zu Recht über das Scrollen aufgeregt haben. Nun geht alles einfacher, dank dem Widgets Are Chooser.

Wordpress 3.8 Widget-Verwaltung

Die neue Widget-Verwaltung sorgt in WordPress 3.8 für mehr Übersicht.

Twenty Fourteen Theme

Ebenfalls neu in WordPress 3.8 ist das Standard-Theme Twenty Fourteen. Das bringt einen recht eigenwilligen Magazin-Look mit, setzt auf klare und sehr starke Kontraste. Ursprünglich handelte es sich bei Twenty Fourteen übrigens um ein Premium Theme vom Designer Takashi Irie, welches den Namen Further trug. Für die Änderungen, die zum Release von WordPress 3.8 gemacht wurden, waren vor allem Lance Willet und Konstantin Obenland verantwortlich, die sich bei Automattic um die Themes kümmern. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, weshalb ihr euch am besten selbst eine Meinung bilden solltet.

Meine Meinung zu WordPress 3.8

Eigentlich hat sich mit WordPress 3.8 eine Menge verändert, vielmehr als ich es von kleinen Versionen gewohnt bin. Normalerweise braucht es immer erst einen Sprung auf eine ganz neue Version (Zum Beispiel WordPress 4.0), bevor sich das Admin oder andere elementare Dinge verändern. Doch so richtig viel hat sich eben auch gar nicht geändert, es scheint nur so. Der Workflow bleibt der Gleiche, optisch haben sich nur die Farben verändert und auch Widgets und Theme-Verwaltung klingen spektakulärer als sie letztendlich sind. Dennoch waren diese Änderungen wichtig, nötig, meiner Meinung nach sogar schon längst überfällig. WordPress ist populärer als jemals zuvor und damit genau das auch so bleibt, sollten sich die Entwickler Mühe geben auf der Höhe der Zeit zu sein. Das bedeutet für kommende Versionen definitiv, dass der Inline Editor mit in den Core übernommen wird und es eventuell einige Änderungen am Workflow gibt. Ich bin gespannt und mit WordPress 3.8 auch durchaus zufrieden. Ein geplantes Weihnachtsgeschenk quasi, ohne große Überraschungen, dafür aber mit genau dem Inhalt, den ich mir gewünscht habe.



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