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WordPress installieren… und löschen

Wordpress installieren... und löschen

Ballast löschen

Wer sich mit WordPress noch nicht so gut auskennt, der weiß vermutlich gar nicht wie viel Ballast WordPress gleich zu Beginn erstellt. Ist das CMS nämlich frisch installiert, gilt es als Admin erst einmal wieder eine Ganze Menge automatisch generierte Inhalte zu löschen. Da gibt es Beispiel-Beiträge, eine unnütze Kategorie, ungenutzte Themes und vieles mehr. All das sollte unbedingt entfernt werden, da es nutzlos und im Weg ist, schlichtweg nicht gebraucht wird. Was nach einer Installation genau gelöscht werden muss, erfahren Neulinge nun hier. Profis schauen gekonnt weg.

1. Beitrag

Bei der Installation legt WordPress gleich mal einen Artikel als Beispiel an. “Hallo Welt!” heißt der und beinhaltet ein paar Standards der Formatierung. Nützlich ist dieser Beitrag, weil der neue Blog so nicht leer ist und die Darstellung der verschiedenen Themes begutachtet werden kann. Allgemein ist der Artikel aber unnütz und bevor ihr mit dem Bloggen startet, solltet ihr diesen auch unbedingt unter “Beiträge” entfernen bzw. in den Papierkorb verschieben.

2. Seite

Das gleiche wie oben für den Beitrag, gilt auch für die erste Seite. Ein einfaches Beispiel wurde hier integriert, ebenfalls nur, um eine Seite zu demonstrieren und etwas Inhalt zu erzeugen. Ebenfalls nützlich, um die korrekte Anzeige von Themes zu testen, beim Bloggen dann aber nicht mehr von Wert. Also nicht vergessen die Sample Page unter “Seiten” zu entfernen, denn sonst würde irgendwann ein Besucher darauf stoßen und sich fragen was das eigentlich bedeuten soll.

3. Kategorie

Auch eine Kategorie erstellt WordPress von Anfang an. “Uncategorized” nennt sich diese und ist alleine schon durch ihren Namen vollkommen nutzlos. Die Kategorie könnt ihr unter “Beiträge -> Kategorien” entfernen, um anschließend eure eigenen anzulegen. Das geht schnell und ist simpel, sollte daher auch unbedingt von Anfang an gemacht werden.

4. Theme

Habt ihr bereits ein eigenes Theme gefunden oder ein Premium Theme gekauft, solltet ihr dieses aktivieren und alle anderen löschen. Zwar können auch ohne Probleme mehrere Themes gleichzeitig im Ordner liegen, doch ich empfehle immer ein sauberes arbeiten. Das bedeutet vor allem, keinen Ballast übrig zu lassen, sondern alles ungenutzte sofort zu entfernen. Dann bleibt WordPress sauber und performant, muss sich nicht um nicht genutzte Themes und Einstellungen kümmern.

5. Plugin

Auch die Plugins dürft ihr nicht vergessen. Hier installiert WordPress automatisch Akismet, ein Plugin was für deutsche Nutzer vollkommen unnütz ist, da es weder effizient, noch mit dem Datenschutz vereinbar ist. Dies solltet ihr also sofort deaktivieren und entfernen. Das gilt allerdings für alle ungenutzten Plugins, denn manche Erweiterungen kommunizieren auch im deaktivierten Zustand noch. Also nur die Plugins installiert lassen, die auch wirklich genutzt werden.

Es ist Geschafft

Damit wäre die erste Hürde für euch genommen. WordPress ist installiert und der automatisch angelegte Ballast wurde entfernt. Im Optimalfall habt ihr nebenbei bereits eigene Kategorien, Themes und Plugins hinterlegt, weshalb ihr nun direkt mit dem Bloggen beginnen könnt. Das alles war zwar gar nicht sonderlich schwer, doch viele Neulinge vergessen oft einen dieser Punkte und ärgern sich dann später. Euch passiert das nun natürlich nicht mehr. Und jetzt viel Spaß und Erfolg beim schreiben.



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