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Artikel auf mehrere Seiten aufteilen

Artikel auf mehrere Seiten aufteilen

Seitenumbruch für lange Artikel

Manchmal sind Artikel in WordPress einfach zu lang, um sie auf einer einzelnen Seite zu präsentieren. Manch einer macht dann einfach zwei Teile aus einem Artikel, doch das ist nicht immer hilfreich, vor allem aber nicht leserfreundlich. Es sei denn die Unterteilung macht wirklich Sinn, beispielsweise weil sich das Thema verändert. Dabei hat WordPress doch auch von Haus aus schon eine Funktion, um Artikel in mehrere Seiten zu unterteilen. Nextpage nennt sich der kleine Shortcode, der ganz einfach integriert werden kann und Beiträge anschließend auf mehrere Seiten verteilt. Doch die Funktion zum Seitenumbruch wird selten genutzt, ist oft sogar vollkommen vergessen, doch trotzdem sehr wichtig, zumindest wenn ihr mehr als ein kleines Licht sein wollt. Mehr Seiten bedeuten nämlich auch mehr Seitenaufrufe, und weniger scrollen heißt auf Dauer oft mehr Leser gewinnen. Hier also eine kleine Anleitung, wie ihr einen langen Artikel in WordPress auf mehrere Seiten verteilt. Außerdem gibt es ein paar Tricks, beispielsweise ein Snippet, um einen Nextpage-Button in den Editor zu integrieren und den Seitenumbruch in WordPress so noch einfacher zu gestalten.

1. Seitennavigation hinzufügen

Bevor Artikel auf mehrere Seiten gestreckt werden, sollten erst einmal die Grundlagen für eine korrekte Funktion gegeben sein. Dazu gehört das Einfügen einer Navigation, denn irgendwie müssen die Nutzer beim lesen ja zur nächsten Seite gelangen und das soll im Idealfall gut aussehen und an der richtigen Stelle geschehen. Am besten aufgehoben ist die Seitennavigation direkt unter dem Beitrag. Im eurem Theme ist das die Stelle nach “<?php the_content(); ?>”. Sucht die entsprechende Zeile also in euer Single.php und fügt nach ihr einfach den Eintrag “<?php wp_link_pages(); ?>” hinzu. Dieser fügt nun automatisch entsprechende Verlinkungen zu den Seiten eines Artikels ein. Weil diese Links in ihrer Standard-Darstellung allerdings sehr langweilig sind, solltet ihr sie entsprechend anpassen und verändern. Was alles möglich ist, zeigt der WordPress Codex selbst in einem ausführlichen Artikel mit Beispielen. Auch eine schicke Ajax-Navigation ist machbar, allerdings nur mit einem entsprechenden Plugin.

2. Nextpage in den Editor integrieren

Nun, nachdem die Seitennavigation eingefügt wurde, könnt ihr im Text-Editor bereits den Shortcode “<!–nextpage–>” nutzen. Dort wo ihr in eintragt, wird der aktuelle Artikel umgebrochen, also alles danach wird auf eine andere Seite gelegt. Doch nur wenige arbeiten im Text-Editor und intuitiv oder gar praktisch ist ein ständiger Wechsel natürlich auch nicht. Was braucht es also, um effizient mit mehreren Seiten zu arbeiten? Genau, einen Button für den Seitenumbruch im normalen Editor von WordPress. Ursprünglich gab es den im TinyMCE bereits, doch irgendwann wurde er wieder entfernt. Nun muss er nachgerüstet werden, was mit einem simplen Snippet allerdings kein Problem ist. Fügt einfach folgenden Code in die Functions.php eures Themes ein, dann findet ihr im Editor einen neuen Button, der einen Seitenumbruch hinzufügt.

add_filter('mce_buttons','wysiwyg_editor');
function wysiwyg_editor($mce_buttons) {
    $pos = array_search('wp_more',$mce_buttons,true);
    if ($pos !== false) {
        $tmp_buttons = array_slice($mce_buttons, 0, $pos+1);
        $tmp_buttons[] = 'wp_page';
        $mce_buttons = array_merge($tmp_buttons, array_slice($mce_buttons, $pos+1));
    }
    return $mce_buttons;
}

Artikel auf mehrere Seiten verteilen

Das war es dann auch schon. Zwei Schritte hat es gebraucht, um den Zeilenumbruch für Artikel in WordPress zu aktivieren und einen Button für die Funktion im Editor hinzuzufügen. Nun könnt ihr besonders lange und ausführliche Artikel schreiben und diese ganz einfach auf mehrere Seiten aufteilen. Das ist praktisch und sinnvoll, denn mehr Seiten bedeuten unter anderem auch mehr Seitenaufrufe, zumindest wenn eure Nutzer die langen Artikel auch bis zum Ende lesen. Außerdem steigt im Normalfall die Leserzahl, denn auch wenn alle etwas anderes behaupten, irgendwie ist scrollen immer noch nicht so beliebt und desto weniger umso besser. Ein weiterer Vorteil: Social-Buttons, Kommentare, eben alles was sich unter dem Beitrag befindet, ist auf jeder Seite deutlich schneller sichtbar. Es gibt also nur Vorteile, weshalb ihr lange Artikel unbedingt aufteilen solltet.



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