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5 Tipps für eine bessere Performance

5 Plugins für eine bessere Performance

Performance ist alles

Die Ladezeit einer Website hat Einfluss auf ihr Ranking, denn Performance ist auch für Google zum wichtigen Faktor geworden. Doch darum geht es hier eigentlich gar nicht bzw. nur am Rande, denn es geht vielmehr darum, dass Nutzer nicht gerne warten. Websites sollten daher schnellstmöglich laden, Performance sollte eigentlich immer im Fokus der Entwicklung stehen. Dem ist leider nicht so und gerade bei WordPress gibt es einen Haufen Themes und Plugins, die  Ladezeiten massiv ins negative Beeinflussen können. Abhilfe schaffen hier andere Plugins, denn sie sorgen für eine verbesserte Sortierung beim Laden, kleine Bilder in der Mediathek, oder dem Lazy Load für Youtube Videos und Social Buttons. Macht alles Sinn denn: Performance ist alles.

1. Ladezeit von Social Buttons verbessern

Social Buttons haben laut einigen Studien keinerlei direkt Einfluss auf das Ranking einer Website. Doch weil das oft angenommen wird, möchten viele immer die “echten”, also die offiziellen Buttons verwenden. Doch ob nun wichtig fürs Ranking oder nicht, von Wert sind sie ganz sicher, denn Social Buttons sorgen dafür, dass eure Artikel in die Welt getragen werden. Nutzer teilen interessante Beiträge gerne mit ihren Freunden, twittern sie für alle sichtbar, oder verbreiten sie bei Google+. Social Buttons sind also wichtig, doch sie laden viel zu langsam und sind in Deutschland auch ein echtes Problem in Hinsicht auf den Datenschutz. Nun gibt es zwei effektive Möglichkeiten dieses Problem zu lösen. Entweder, ihr fügt statische Social Buttons ein, die ihr dann sogar frei anpassen und designen dürft. Oder ihr integriert die Social Buttons mit einem Lazy Load bzw. Softload, sodass diese immer nur dann geladen werden, wenn ein Nutzer sie auch wirklich benötigt. Ich finde die statische Lösung besser und setzte sie hier im Blog auch selbst ein.

2. Bilder automatisch optimieren

Die Bilder in WordPress sollten immer für das Web optimiert werden. Speichert Grafiken in Photoshop, oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm, also niemals in höchster Qualität ab, das ergibt im Internet einfach keinen Sinn und bläht die Dateigröße nur unnötig auf. Speichert Bilder also immer am Minimum. Bei Photoshop empfiehlt sich eine JPEG-Qualität von Stufe 8. Doch damit ist es noch lange nicht getan, denn Bilder enthalten immer noch unnütze Metadaten. Wer seine Bilder beim Upload automatisch optimieren möchte, kann daher auf die Erweiterung Optimus vom erfahrenen WordPress Entwickler Sergej Müller zurückgreifen. Ich persönlich habe das Plugin hier auch im Einsatz.

3. Plugins nur bei Nachfrage laden

Ein eher unbekanntes, doch dennoch sehr effektives Plugin, ist auch das Selective Loading Plugin. Die Erweiterung, die sich aktuell noch in einer sehr frühen Version befindet, sorgt dafür, dass Plugins in WordPress nur dann geladen werden, wenn sie auf der Seite auch wirklich aktiv sind bzw. ihre Funktion auch tatsächlich verwendet wird. Eine sehr clevere und interessante Lösung, wie ich finde. Der Download ist kostenlos und direkt bei WordPress.org verfügbar. Ein Versuch ist es jedenfalls wert, zumindest wenn ihr auffällig viele Erweiterungen aktiviert habt.

4. Ladereihenfolge der Plugins ändern

Die Erweiterung Plugin Organizer für WordPress ist schon etwas älter und hat sich in der Vergangenheit auch schon beweisen können. Doch was genau macht das Plugin genau? Der Plugin Organizer sorgt dafür, dass ihr selbst bestimmen könnt, in welcher Reihenfolge WordPress die Plugins lädt. Das macht durchaus Sinn, denn zum einen sind einige Erweiterungen sehr umfangreich und groß, zum anderen werden einige von ihnen auch gar nicht direkt benötigt, sondern liefern nur ein Feature am Rande oder eine eher unwichtige Nebenfunktion. Mit dem Plugin Organizer könnt ihr Letztere ganz zuletzt laden lassen, sodass die wichtigen Plugins als erstes gestartet werden. Das bringt, je nach Anzahl und Komplexität euer Plugins, eine Menge Performance.

5. Lazy Load für Youtube Videos

Youtube Videos sind inzwischen gang und gäbe, werden in vielen Artikel einfach und direkt eingebettet. Doch das frisst Ladezeit, weil die Videos bei jedem Seitenaufruf erst geladen werden müssen. Logisch. Doch das muss gar nicht sein, denn ein WordPress Plugin hilft beim Lazy Load, also beim Nachladen der Videos. Lazy Load for Videos nennt sich die Erweiterung, die das Video zunächst durch ein einfaches Bild ersetzt. Klickt der Besucher nun auf dieses Bild, wird sofort das Video aktiviert, geladen und abgespielt. Klickt er nicht, spart er sich beim Aufruf die zusätzliche Ladezeit, da nur ein kleines Bild, nicht aber das vollständige Video bzw. das entsprechende Script geladen werden muss. Eine sehr performante Lösung, die gerade bei mehreren Videos in einem Artikel viel bringt.

Fünf kleine Empfehlungen

Das waren sie, meine fünf kleinen Empfehlungen, die euch hoffentlich helfen werden ein wenig mehr Speed aus eurer Website herauszukitzeln. Die Plugins sind schnell aktiviert und können mit den richtigen Voraussetzungen eine Menge Leistung herausholen. Wer viele Videos einbettet, sollte diese daher auch unbedingt nachladen lassen. Wer auf Social Buttons nicht verzichten will, sollte, nein muss heuzutage einfach den Softload oder noch besser die statischen Buttons verwenden. Und wer noch mehr herausholen möchte, der darf seine Bilder und Plugins entsprechend organisieren. Fünf schnelle Tipps also, um euer WordPress also deutlich performanter zu machen. Viel Glück dabei.



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