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7 Tipps für mehr Benutzerfreundlichkeit

7 Tipps fuer mehr Benutzerfreundlichkeit im Blog

Benutzerfreundlichkeit war einmal

Es ist mal wieder Freitag und am Freitag habe ich die ganze Woche nichts anderes gemacht, als Internetseiten zu lesen, zu analysieren, zu entdecken, zu optimieren. Doch eines nervt mich schon seit langem, nämlich der Verzicht auf sämtliche Benutzerfreundlichkeit bei vielen großen Websites. Wem helfen denn bitte endlose Seiten, mit Kategorien, Featured Content Boxen, Popular Posts Widgets und einer Auflistung neuer Artikel? Und wo genau finde ich nun was? Häää? Immer mehr Websites verschachteln sich und entweder ist das die pure Absicht, etwa um die Verweildauer zu erhöhen, oder es hat mit SEO Schrägstrich Dummheit zu tun. Mich, den echten Menschen im Web, nervt es nur noch und das Lesen wird immer wieder zur nervenaufreibenden Angelegenheit. Hier also mal 10 Tipps, mit denen ihr euren Blog benutzerfreundlicher machen könnt. Sofort umsetzten bitte.

Schwerpunkt suchen und finden
Was liefert euer Blog und wozu dient er? Ist es ein Firmenblog, ein Magazin, Promi-News, bringt ihr Testberichte oder schreibt ihr über Produkte? Es ist, gerade für Beginner, enorm wichtig, sich diese Frage einfach mal selbst zu stellen. Ein Magazin sollte auf der Startseite natürlich mehr als nur die Headlines präsentieren, damit Leser auch gleich etwas in den Kategorien etc. stöbern können. Ein Firmenblog muss seriös wirken, Videoblogs müssen vor allem Videos angenehm laden und perfekt präsentieren und so weiter. Werdet euch am Anfang also erst einmal klar, in welche Kategorie euer Blog genau gehört und was eure Zielgruppe erwartet. Design und Darstellung sollten am Ende nämlich nicht zwingend eurem Geschmack entsprechen, sondern vor allem zielführend sein und den Inhalt benutzerfreundlich eurer Zielgruppe präsentieren.
Schrift und Formatierung wählen
Die Schrift wird oft vergessen oder als unwichtig abgetan, doch dem ist ganz und gar nicht so. Schrift ist Sprache, Schrift ist Marke, Schrift sagt mehr als Design. Ein Design wird nämlich schnell zu verspielt, zu überladen oder ähnliches, doch klare Linien mit hübscher Schriftart sprechen für sich selbst. Nehmt euch also viel Zeit die passende Schrift auszuwählen, denn sie vertritt euch fortan und bleibt im Idealfall auch im Gedächtnis. Es hat schon einen Grund, warum große Marken meist auch eigene Schriftarten haben. Denkt mal an CocaCola, Mercedes, die Deutsche Bahn und viele weitere Unternehmen. Sie alle definieren sich auch über ihre Schrift. Dank Webfonts ist die Auswahl heutzutage außerdem extrem groß, da muss niemand mehr auf langweilige Systemfonts setzten. Aber auch da, immer an die Optimierung denken.
Scannbaren Content erzeugen
Wie auch immer ihre euren Blog gestaltet, formatiert oder mit Bildern präsentiert, der eigentliche Inhalt sollte für Benutzer immer sofort scannbar sein. Das meint, dass klare Linien und Whitespace dafür sorgen, dass das Auge entsprechende Bereiche sofort erkennt und wahrnehmen kann. Zwischenüberschriften, Kontraste, Abstufungen und alles in Boxen verpackt oder übersichtlich angeordnet. Scannbarer Inhalt ist mit das Wichtigste an einem Blog, denn viele Nutzer lesen nicht mehr Satz für Satz, sondern entscheiden beim überfliegen, also “scannen” des Inhalts, ob etwas Interessantes für sie dabei ist. Ist der Content nicht scannbar, nehmen ihn Nutzer nur sehr schwer wahr, haben Probleme beim lesen und sind schnell genervt. Eines der Hauptprobleme vieler Blogs. Oft ist zu viel auf engem Raum untergebracht, sodass sich das Auge nicht entspannen kann und überfordert wird.
Erkennbare Links setzten
Links gehören seit jeher zum Internet dazu und gerade Blogger linken viel und gerne. Doch in letzter Zeit ist es immer mehr zum Trend geworden, dass Links kaum noch sichtbar sind. Früher gab es die klare Unterstreichung, oder gar die blaue Markierung, heute Verschmelzen Links meist mit dem eigentlichen Text oder Inhalt. Das ist für Nutzer mehr als nervig. Setzt daher auf klare Links. Markiert sie farblich, setzt einen schicken Hover-Effekt oder eine Unterstreichung ein und markiert externe Links mit dem bekannten Symbol. Das geht übrigens ganz einfach via CSS. Nicht erkennbare oder gar schwer zu findende Links, sind heutzutage wirklich nervig geworden, also macht nicht den gleichen Fehler. Links sind nicht böse und nur weil jemand auf einen Link klickt, verschwindet er auch nicht für alle Zeiten von eurem Blog. Also keine Angst vor klarer Linksetzung.
Navigation die Sinn ergibt
Micht nerven auf vielen Blogs immer wieder die unsinnigen Navigationen bzw. Menüs. Wozu? Die meisten schauen täglich nach neuen Artikeln, andere Suchen einfach. Hier und da macht eine Navigation zwar durchaus noch viel Sinn, aber dann bitte nicht so fassungslos überladen und unpraktisch. Gerade im Bereich vom Responsive Web Design, suchen Nutzer viel lieber nach Inhalten, statt sich durch verschachtelte Menüs zu klicken. Wenn also ein Menü, dann bitte nur sinnvoll und möglichst dezent gehalten. Off-Canvas-Menüs sind da ein guter Kompromiss aus Platzverbrauch und Bedienbarkeit, wie ich finde.
Responsive ist Pflicht
Schon seit Jahren bekannt, aber immer noch nicht Standard, wie mir scheint. Gemeint ist Responsive Web Design. Heutzutage darf es einfach nicht mehr passieren, dass ein Blog auf dem Smartphone falsch oder gar angezeigt wird. Mindestens 10 Prozent der Nutzer sollten bei den meisten von euch inzwischen über Smartphones und Tablet kommen, die sind nicht zu vernachlässigen. Selbst bei mir, der gegen solche Trends ankämpft und nach wie vor nicht versteht, warum jemand Blogs via Smartphone liest, ist das inzwischen angekommen. Also macht euren Blog endlich Reponsive und damit auch auf dem Smartphone und Tablet gut lesbar. Das ist wichtig und wird Tag für Tag wichtiger.
Performance ist das A und O
Es ist mir relativ egal, ob Performance nun ein Ranking-Faktor geworden ist oder nicht. Die Ladezeit einer Website war für mich schon von Anfang an das Wichtigste und das hat sich bis heute nicht geändert. Eure verspielten Designs bringen euch, euren Lesern, Nutzern und den Suchmaschinen gar nichts. Hochwertige Inhalte und perfekte Ladezeiten dagegen schon. Wer lange warten muss, ist weg. So einfach ist das und so einfach war es schon immer. Gerade bei Smartphones und gedrosselten Handytarifen, wartet nun keiner mehr, bis euer 100 MB Blog geladen wurde. Also Optimieren was das Zeug hält, um die Ladezeit unter 2 Sekunden zu halten. Die WordPress Performance antreiben, die Bilder automatisch komprimieren lassen, dann ist ein Großteil der Arbeit bereits erledigt. Performance bleibt aber ein langfristiger Fokus, also nichts was ihr nach der Optimierung einfach wieder vergessen könnt.

Benutzerfreundlichkeit wird oft vergessen

Inzwischen hat so gut wie jeder im Netz auch einen Blog, verwaltet seine Instagramm- und Facebook-Accounts, aber macht sich keine Gedanken mehr über Benutzerfreundlichkeit. Verschachtelte Menüs, unsinnige SEO-Designs, die keinerlei Übersicht mehr mit sich bringen, automatische Sortierungen, von denen niemand mehr weiß wie sie eigentlich mal gemeint waren. Das Internet ist voll mit Schwachsinn und trotz der Tatsache, dass immer mehr Nutzer mit Smartphone online sind, machen immer noch unfassbar viele Blogs auf eben diesen große Probleme. Benutzerfreundlichkeit ist in Vergessenheit geraten. Zeit sich wieder daran zu erinnern, Zeit seinen Lesern mal wieder was Gutes zu tun. Ich hoffe dem ein oder anderen haben die Tipps geholfen und ich hoffe, euer Blog wird davon profitieren.



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