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WordPress 4.0: Aktueller Status

Wordpress 4.0 Aktueller Status

WordPress 4.0 nimmt Form an

Wünsche habe ich für die kommende WordPress Version 4.0 eine ganze Menge und auch Ideen für neue Features sind definitiv vorhanden. Vor allem verbessert Automattic aber erst einmal Bestehendes, denn mit WordPress 4.0 werden viele Bereiche des CMS noch einmal komplett überarbeitet. Zum Beispiel die Suche und Anzeige von Plugins, aber auch die Mediathek bekommt eine ganze Menge Optimierungen spendiert. Meiner Meinung nach ist das auch bitter notwendig gewesen, wo vieles im Backend von WordPress doch noch träge und wenig innovativ daherkommt. Werfen wir mal gemeinsam einen Blick auf den aktuellen Stand und darauf, was wir zurzeit von WordPress 4.0 erwarten können.

Übersichtlichere Plugin-Verwaltung

Wordpress 4.0 Plugin-Verwaltung

Mit den letzten Updates gab es bereits große Verbesserungen im Bereich der Themes, denn nahezu alles dort wurde einem Neuanstrich unterzogen. Neue Optik, neue Funktionen, ein neuer Customizer. Nur bei den Plugins blieb alles gleich, was sich nun mit WordPress 4.0 ändern wird. Um genau zu sein gibt es einen komplett überarbeiten Bereich, der eine neue Kacheloptik mitbringt und schlichtweg übersichtlicher geworden ist. Mit einem Klick öffnen sich die Details nun außerdem wesentlich schneller, auch hier wurde die Darstellung in ihrer Breite und Form ein wenig angepasst und modernisiert. Mir gefällt das sehr gut und es sorgt vor allem auch dafür, dass die Bedienung von WordPress zeitgemäßer wirkt, sowie besser von der Hand geht. Neu ist auch der Bereich “Beta Testing”, denn hier präsentiert WordPress 4.0 nun Erweiterungen, die neue Features in kommenden WordPress-Versionen repräsentieren.

Optimierung der Mediathek

Wordpress 4.0 Mediathek

Besonders gut gefallen mir an WordPress 4.0 auch die Optimierungen an der Mediathek. Bislang reagierte dieser Bereich teilweise sehr verzögert, machte in seiner Darstellung nicht wirklich Sinn, funktionierte eben nicht so flüssig und perfekt wie es im Alltag am angenehmsten wäre. Mit WordPress 4.0 wird sich dies höchstwahrscheinlich ändern, denn bereits jetzt funktioniert die neue Grid-Darstellung der Mediathek deutlich besser als die alte Listenansicht. Vor allem die Reaktionszeit ist dabei spürbar angestiegen, die Bilder werden nun außerdem etwas kleiner angezeigt, weshalb auf den ersten Blick schon deutlich mehr von ihnen dargestellt werden können. Alles in allem ist aber vor allem die Performance deutlich gestiegen, sodass es keinerlei Verzögerungen mehr zu geben scheint. Auch die Suche wurde deutlich verbessert, sodass nun schon während der Eingabe Ergebnisse angezeigt werden. Außerdem lässt sich frei zwischen einer Listenansicht und der Darstellung als Grid wählen. Allgemein hat sich hier sehr viel getan und die Optimierungen an der Mediathek sind in WordPress 4.0 sofort positiv spürbar.

Sprachauswahl im Admin

Wordpress 4.0 Sprachauswahl im Admin

Neben vielen Verbesserungen im Bereich der Internationalisierung, über die ich an anderer Stelle bereits geschrieben hatte, bringt WordPress 4.0 nun auch die lang ersehnte Sprachwahl im Admin mit. Unter “Einstellungen -> Allgemein”, befindet sich nun ein Drop-Down-Menü für die Sprache von WordPress. Hier lassen sich alle Sprachen kinderleicht auswählen und verändern. Damit entfällt der nervige Umweg über die wp-config.php, was vor allem Anfänger freuen wird. Sprachdateien werden in WordPress 4.0 desweiteren einzeln aktualisiert, sind vom Core-Update selbst demnach vollkommen losgelöst, weshalb es keine unterschiedlichen Versionen mehr gibt. Macht alles Sinn und war schon  lange überfällig.

Macht Lust auf mehr

WordPress 4.0 zeigt im aktuellen zustand, wie sich vermeintlich kleine Verbesserungen auswirken können. Alleine die Optimierungen an der Mediathek werden mir unzählige Sekunden einsparen und machen das Arbeiten innerhalb von WordPress deutlich angenehmer. Gleiches gilt für die neue Plugin-Verwaltung, wobei ich diese wohl eher seltener zu Gesicht bekommen werde. Dennoch waren auch hier die Neuerungen gerechtfertigt und längst auch notwendig. WordPress lag in letzter Zeit ein wenig zurück, wie es mir scheint, wo andere und neue System klassische Backends gleich neu definierten. Mit WordPress 4.0 wir sich zwar nichts großartiges verändern, doch die kleinen Details machen Sinn und sorgen, zumindest bei mir, für einen besseren Workflow. Das die Sprache von WordPress nun endlich auch während der Installation und im Admin ausgewählt werden kann, tja das war schon lange nötig und eigentlich ist es peinlich, dass dies erst jetzt nachgereicht wird. WordPress 4.0 bringt also viele gelungene Verbesserungen mit und so freue ich mich jetzt schon auf das Update, welches im August 2014 veröffentlicht werden soll.



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