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WordPress 4.0 wurde veröffentlicht

Wordpress 4.0 veröffentlicht

Release von WordPress 4.0

Jetzt ist es endlich soweit, Automattic hat wie geplant WordPress 4.0 freigegeben. Wie immer sei gesagt: Auch wenn sich die Zahl vorne nun geändert hat und wir von Version 3.9 auf 4.0 wechseln, so bleibt es eine normale Version, zumindest aus Sicht der Entwickler. Weltneuheiten bringt WordPress 4.0 demnach nicht, genügend spannende Änderungen und Verbesserungen gibt es dennoch. Die optimieren vor allem Details von WordPress, was wiederum den Workflow innerhalb von des CMS deutlich verbessert. Insgesamt möchte ich sagen: Das Arbeiten mit WordPress 4.0 geht deutlich einfacher von der Hand und durch all die sinnvollen Optimierungen, spart ihr im Alltag auch tatsächlich viele wichtige Sekunden, sie sich zusammengerechnet tatsächlich rentieren können. Was sich in Wordress 4.0 ganz genau geändert hat und was mir dabei besonders gut gefällt, möchte ich euch in folgendem Artikel einmal ein wenig genauer vorstellen.

Anpassungen am Editor

Wordpress 4 Anpassungen am Editor

Sehr schnell fallen beim Arbeiten die neuen Anpassungen am TinyMCE Editor auf. Unter anderem verfügt dieser nun beispielsweise über eine Live-Vorschau der eingefügten Inhalte, die sich nahtlos integriert und keinerlei Verzögerungen mitbringt. Füge ich beispielsweise einen Youtube-Link ein, wird dieser auch sofort in das echte Video umgewandelt, welches im Editor nun direkt sichtbar ist und nicht mehr mit einem Platzhalter ersetzt wird. Integriere ich einen Post von Twitter, zeigt mir der Editor sofort das oEmbed an. Bei Twitter Postings gibt es gleich noch eine weitere Neuerung, denn anders als bisher, behält WordPress nun auch gelöschte Posts von Twitter. Sollte der Autor also einen heiklen oder polulären Tweet wieder entfernen, bleibt er in eurem Blog dennoch erhalten und wird weiterhin wie zuvor angezeigt. Sehr nützlich, weil gerade die Leaks und spannenden Infos bei Twitter ja oft Sekunden später schon wieder entfernt werden. Davon abgesehen scrollt der Editor nun auch vernünftig mit. Das heißt eigentlich nur, dass der Editor nun in die Länge geht und ihr die Seite scrollt, also nicht mehr Seite und Editor separat ansteuert. Dabei ist die Leiste mit den Textwerkzeugen festgesetzt, bleibt also jederzeit und von jeder Stelle aus erreichbar, was sehr praktisch ist und vor allem mit der Live-Vorschau auch wirklich Sinn macht. So seht ihr Artikel in WordPress nämlich schon beim schreiben genau so, wie sie später auch auf der Website aussehen werden.

Komplett überarbeitete Mediathek

Wordpress 4 Komplett überarbeitete Mediathek

Für mich ein echtes Highlight, ist die neue bzw. stark überarbeitete Mediathek von WordPress 4.0. Zum einen stellt diese Bilder nun nicht mehr in einer Liste, sondern direkt als Grid dar, zum anderen reagiert sie deutlich schneller und ist damit einfach angenehmer zu bedienen. Vor allem aufgrund der fehlenden Verzögerungen, die es bislang leider immer gab, lässt sich im Live-Betrieb deutlich besser mit der Mediathek arbeiten. Bilder sind schneller bearbeitet und geöffnet, die Suche arbeitet schon bei der Eingabe und das Umschalten in die Listenansicht bzw. die Bulk-Bearbeitung wurde ebenfalls verbessert. Rundum gelungen also, denn die Mediathek wird mit WordPress 4.0 viel direkter, fühlt sich deutlich angenehmer an als noch zuvor. Für jeden der viele Bilder hochlädt, ist das durchaus von Interesse.

Neue Plugin-Verwaltung

Wordpress 4 Neue Plugin-Verwaltung

Von Interesse ist definitiv auch die neue Plugin-Verwaltung von WordPress 4.0. Diese wird nun in einer Kacheloptik präsentiert, wobei Suche und Installation der verschiedenen Plugin nun deutlich einfacher von der Hand gehen. Auch lassen sich Details viel direkter anzeigen, es wirkt logischer und in sich einfach stimmiger und durchdachter. Mit der neuen Darstellung kommen auch neue Bilder, denn mit WordPress 4.0 muss bzw. kann für jedes Plugin auch ein entsprechendes quadratisches Icon hinterlegt werden, welches dann innerhalb der neuen Ansicht passend präsentiert wird (siehe Bild oben). Wird kein Icon gewählt, nutzt WordPress ein zufälliges, die Farbe orientiert sich dabei am hinterlegten Banner für das Plugin. Außerdem gibt es den Beta-Testing-Bereich, wo für alle die Plugins angezeigt werden, die als “Features as Plugins” eingereicht wurden, also eventuell mal Teil von WordPress bzw. dem WordPress Core werden könnten. Viele kleine Details haben sich also verändert und insgesamt bekommen die Plugins einfach eine modernere und hübsche Präsentation spendiert.

Sprachauswahl im Admin

Wordpress 4 Sprachauswahl im Admin

Zeit wurde es bei WordPress auch, dass die Sprachauswahl nicht mehr so umständlich über die config.php und mit einzelnen Sprachversionen von WordPress vorgenommen werden muss. Mit WordPress 4.0 hat sich das nun endlich geändert, denn ab sofort darf bereits während der WordPress-Installation eine Sprache ausgewählt werden. Diese lässt sich ab Wordpress 4.0 aber auch jederzeit im Admin ändern, denn unter “Einstellungen > Allgemein” befindet sich nun ein praktisches Drop-Down-Menü für diesen Zweck. Außerdem werden die Sprachen nun nicht mehr mit WordPress selbst ausgeliefert, sondern separat heruntergeladen und mit eigenen Updates gepflegt. Das hat viele Vorteile, zum anderen den, dass die Sprachen nicht mehr bei jedem Update heruntergeladen werden müssen, sondern nur noch dann wenn sich auch wirklich etwas verändert hat. Die Sprachauswahl ist wirklich ein längst überfälliges Feature gewesen.

Sinnvolle Anpassungen

Der große Wurf ist WordPress 4.0 definitiv nicht geworden, denn im Grunde bleibt ja alles beim Alten. Doch das Alte wurden eben sinnvoll und klug erneuert, verbessert und deutlich optimiert. Das macht sich schnell bemerkbar, denn wenn ihr einige Zeit mit WordPress 4.0 verbracht habt, spürt ihr die Änderungen und ihre Vorteile dann doch recht deutlich. Das schreiben von Artikeln ist eleganter und nachvollziehbarer, die Mediathek reagiert endlich ohne große Verzögerungen, Plugins können nun ganz bequem in WordPress durchforstet und installiert werden, auch die Sprache wird endlich vollkommen frei im Backend festgelegt. WordPress 4.0 macht meiner Meinung nach alles richtig und hat viele sinnvolle Optimierungen mitgebracht, die ich nun wirklich genießen kann, mit denen WordPress wirklich wieder einen Tick effektiver und eben eben einfach auch besser geworden ist.



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