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WP Scroll Depth: Scrollverhalten der Besucher mit Google Analytics messen

WP Scroll Depth: Scrollverhalten mit Google Analytics messen

Scrollverhalten auf der Website messen

Früher wurde immer gesagt, man solle Websites bloß unbedingt so angelegen, dass so wenig wie möglich gescrollt werden muss. Warum? Weil Besucher im Internet dumm und faul sind, keinerlei Geduld haben, dazu neigen Inhalte außerhalb des sofort sichtbaren Bereiches zu ignorieren und bei langen Ladezeiten die Seite sofort wieder zu verlassen. Das hat sich inzwischen zum Glück ein wenig geändert, auch wenn Besucher meist immer noch sehr faul und oft dumm sind, am liebsten heute alles als Video ansehen, statt auch nur eine Zeile lesen zu müssen. Ihr seid damit natürlich nicht gemeint, es sind die Anderen, ist doch klar. Jedenfalls hat sich das mit dem Scrollen inzwischen ein wenig verändert und immer mehr Websites setzten auf Scroll-Activated-Animations oder lange Landig Pages, die mihilfe von Scrolling toll designt werden können. Das ist super, nur weiß eben kein Schwein ob die Inhalte unten auch wirklich wahrgenommen werden. So hübsch das mit dem Scrollen nämlich auch ist, bei einigen Besuchern ist die Idee dahinter immer noch nicht ganz angekommen. Also gilt es genau das zu messen. Wer scrollt wie lange und vor allem wie tief?

Scroll Depth Plugin für WordPress

Möglich sind solche Messungen durchaus, zum Beispiel mit Google Analytics. Im Standard ist eine Analyse des Scrollverhaltens aber nicht integriert, dazu bedarf es der Hilfe eines jQuery Plugins. Das fügt dann das sogenannte Scroll Depth hinzu, das Scrollen erscheint in Google Analytics anschließend als gemessenes Event. WordPress-Nutzer haben es da wieder einfacher, denn die brauchen jetzt nicht unmengen an Code integrieren, sondern lediglich das passende WordPress Plugin installieren. Das nennt sich WP Scroll Depth und integriert das Script vollautomatisch in die eigene Seite. Sehr nützlich, weil die manuelle Integration dann doch etwas mehr Kentnisse erfordert und bei Anfängern gerne mal schiefgeht. Mit WP Scroll Depth ist es aber ganz leicht. Installieren, aktivieren, einstellen, schon wir das Scrollverhalten mittels Google Analytics protokoliert und kann anschließend ausgewertet werden.

Scrollverhalten der Besucher auswerten

Um die Erweiteurng für WordPress nutzen zu können, braucht ihr sebstverständlich Google Analytics. Dort wird das Scrollverhalten der Nutzer, wie eben schon erwähnt, mit aktiviertem Plugin als Event gemessen. Je nachdem welche Einstellungen ihr in den Optionen des Plugins gesetzt habt, werden euch hier nun entsprechende Ergebnisse angezeigt. Wählbar sind zum Beispiel Pixel und Prozentangaben, sowie das eigentliche Element was getrackt werden soll. Alles ganz einfach. Schwieriger wird es da schon, die so erhaltenen Daten korrekt auszuwerten. Es gibt schließlich mehrere Gründe, warum Nutzer nicht mehr weiterlesen oder weiterscrollen. Vielleicht wird der Artikel einfach langweilig, vielleicht gibt es andere Probleme, vielleicht ist es zu viel Text, vielleicht sollte der Post lieber auf zwei oder drei Seiten verteilt werden (geht auch automatisch mit Page Links Plus). Passende schlüsse und Analysen daraus, müsst ihr am Ende also selbst ziehen, doch Messen könnt ihr mit das Scrollverhalten WP Scroll Depth kinderleicht.



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