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WP Crontrol: Die wp-cron.php ausmisten

WP Crontrol: Die wp-cron.php ausmisten

Probleme mit der wp-cron.php

WordPress nutzt für regelmäßig anfallende Aufgaben die interne wp-cron-php. In meinem Beitrag zum Thema Cachify HDD mit Cronjob nutzen, hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass die wp-cron.php in allen Blogs deaktiviert werden, stattdessen ein echter Cronjob angelegt werden sollte. Das Problem der wp-cron.php ist nämlich, dass WordPress sie bei jedem Seitenaufruf prüft, checkt ob irgendwelche Aufgaben anstehen. Dabei handelt sich um keinen echten Cronjob, eher um einen hinterhältigen Performance-Fresser. Doch die wp-cron.php hat noch andere Nachteile, denn seine virtuellen Cronjobs legt WordPress gerne mal problemlos an, ohne sie später wieder zu löschen. Da kommt nun das Plugin WP Crontrol von Jack Blackbourn ins Spiel.

WP Crontrol zur Kontrolle

Die Erweiterung WP Crontrol checkt in WordPress die Einträge der wp-cron.php. Weil viele Plugins dort entsprechende Aufgaben hinterlegen, viele Plugins aber auch unsauber geschrieben sind und sich nicht sauber deinstallieren, müllt sich die wp-cron.php nach einer Zeit oft unnötig zu. Soll heißen: Wer oft und gerne Erweiterungen innerhalb von WordPress installiert, testet und wieder entfernt, hat dort bestimmt noch den ein oder anderen ungenutzten Eintrag. WP Crontrol erlaubt euch nun, alle Einträge anzuzeigen, neue Einträge von Hand anzulegen, oder aber alte und inzwischen nicht mehr genutzte Einträge zu entfernen bzw. Einträge zu bearbeiten. All das geschieht im Backend und in praktischen Menüs, da bedarf es kein Profi-Wissen für.

Kein Ballast in der wp-cron.php

Viel mehr gibt es dann auch gar nicht mehr zu sagen. Wenn ihr die wp-cron.php unbedingt ganz normal laufen lassen wollt, vielleicht auch weil ihr keinen Cronjob anlegen könnt, dann solltet ihr zumindest dafür sorgen, dass dort auch nur die wirklich wichtigen Einträge vorhanden sind und kein unnötiger Ballast. Auch der muss nämlich jedes mal geprüft werden, selbst wenn es sich um einen verwaisten Eintrag handelt. Wie immer gilt dabei: Plugins testen, das macht ihr lieber auf einer extra dafür eingerichten Website, oder mit Software wie InstantWP, die WordPress ganz einfach und mit nur einem Klick auf dem Windows-Rechner installiert. Dort kann WordPress nämlich ruhig schlecht laufen, nur im Live-Betrieb, da solltet ihr unbedingt aufpassen. Wer das bislang nicht getan hat oder einfach auf Nummer sicher gehen will, kann mit WP Crontrol für Sauberkeit bei den wiederkehrenden Aufgaben sorgen.

Links

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