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AdBlock-Nutzer in WordPress blocken

AdBlock-Nutzer in WordPress blocken Werbeblocker

AdBlock-Nutzer blocken

AdBlock war einst keine große Sache, es war ein kleines Firefox-Plugin, welches von nur wenigen Personen eingesetzt wurde. Doch schnell begann der Teufelskreis. Die Nutzer merkten, Moment mal, mit AdBlock ist nicht nur die Werbung weg, Websites laden auch schneller, sind besser lesbar, lenken weniger ab. Durch diesen Aspekt, verbreitete sich das Plugin plötzlich in einer rasenden Geschwindigkeit, was einst keine große Sache war, ist inzwischen fast schon zum Standard geworden. Daraus resultierte ein übler Teufelskreis, denn Nutzer blockten Werbung, weil sie zu nervig war, Webmaster mussten aber immer härtere und nervigere Ads einsetzen, um überhaupt noch auf ihre Kosten zu kommen. So fühlen sich nun beide Seiten im Recht, ein Kreis ohne Öffnung, denn geändert hat sich seitdem nichts mehr. AdBlock ist beliebter als jemals zuvor, dafür setzen Werbetreibende auf immer auffälligere Werbung, neue DHTML-Technik, eben alles, um Nutzer trotz AdBlock zu erreichen.

Doch auch Webmaster bzw. Entwickler sind nicht dumm. AdBlock lässt sich nämlich durchaus auch austricksen, blockieren, so dass die eigene Website entweder nur für Nutzer ohne AdBlock angezeigt wird, oder im Falle von einem aktivierten AdBlock, eine Mitteilung zum ausschalten dargestellt wird. Die Technik ist solide, funktioniert gut, bleibt aber dennoch umstritten.

Ist es wirklich sinnvoll, AdBlock-Nutzer auszusperren?

So stellt sich nämlich immer wieder die große Frage: Ist es wirklich sinnvoll, Nutzer mit AdBlock zu blockieren oder komplett auszusperren? Hier scheiden sich die Geister. Klar, sagen die einen, nein, sagen die anderen. Wer AdBlock-Nutzer aussperrt, erhält weniger Seitenaufrufe, egal ob mit oder ohne Werbung. Inhalte werden nicht gelesen, AdBlock-Nutzer schalten den Blocker nicht aus, sondern wechseln einfach auf eine andere Website. Alles schön und gut, doch wie kann ich Einnahmen generieren, wenn alle mein User die Werbung blocken?

Gerade im Bereich der Technik und Gaming-Websites ist die Konkurrenz meist groß, die Einnahmen dementsprechend gering, jeder Besucher dafür doppelt so wichtig. Wenn 1000 Besucher am Tag kommen, allerdings mehr als 50 Prozent AdBlock aktiv haben, lässt sich kaum etwas verdienen. Dennoch bleibt die Frage, ob es sinvoll ist, AdBlock-Nutzer auszusperren, gerechtfertigt, denn die vielen Argumente dagegen haben durchaus auch Recht. Am Ende ist es eine persönliche Entscheidung. Soll der Blog oder die Website gelesen werden, auch ohne das die Nutzer dafür indirekt zahlen? Oder soll AdBlock effektiv abgewehrt werden, so dass nur Nutzer Zugang erhalten, die auch die Werbung akzeptieren? Beides hat seine Vorteile, doch letztendlich geht es um das Geld, was zum Großteil über Werbung verdient wird.

Wer übrigens herausfinden möchte, wie viel Prozent bzw. wie viele Nutzer AdBlock verwenden, sollte einfach mal die Werbeeinnahmen mit den Besucherzahlen vergleichen. Hie gibt es meist massive Unterschiede, doch teilweise nutzen mehr als 80 Prozent AdBlock, was schockierend ist. Wenn auf eurer Website das Verhältnis zwischen Einnahmen und Besucherzahlen allerdings relativ normal ist, dann lohnt es sich nicht, Nutzer mit AdBlock auszusperren. Nur bei massiven Abweichungen macht dies wirklich Sinn.

No AdBlock Plugin für WordPress

Wer keine Lust mehr hat, Einnahmen durch Werbeblocker zu verlieren, der findet für WordPress eine Menge Plugins, auch im Web sind durchaus eine Menge Skripte gegen AdBlocker verfügbar. Doch hier gibt es gleich das nächste Problem, denn viele der Plugins und Skripte sind entweder bereits eingestellt, funktionieren nicht richtig, oder erfordern massive Anpassungen. Vor allem sind aber Updates wichtig, denn wer gegen AdBlocker vorgehen will, sollte auch immer auf dem neusten Stand sein. Das einzige derzeit wirklich funktionierende Plugin, hört auf den Namen No AdBlock und macht genau das, was der Titel verspricht. Es blockiert alle Nutzer die einen Werbeblocker aktiv haben, gibt ihnen dabei aber die Wahl. Wer will, darf auf die Website zugreifen, nachdem er AdBlock deaktiviert hat. Wer darauf keine Lust hat, klickt auf nein und wird zu einer anderen Seite weitergeleitet. Das Plugin funktioniert, klärt die Nutzer dabei auf, ist aber noch nicht ganz perfekt bzw. ausgereift. Dennoch, bei all den halbfertigen und verbuggten Plugins, ist dies das einzig wirklich effektive.

Alternativen zum ausperren der Nutzer

No AdBlock ist ein tolles Plugin, doch es unternimmt auch nichts gegen das eigentliche Problem. Wer AdBlock nutzt will keine Werbung sehen, mit No AdBlock muss er das aber. Dabei gibt es durchaus auch Alternativen, die auf größeren Websites funktionieren können. Ein gutes Beispiel wäre hier ein Premium-Account. Nutzer, die 1-2 Euro im Monat bezahlen, erhalten eine werbefreie Website. Das lässt sich mit wenig Technik realisieren, kann dafür aber hohe Einnahmen in die Kassen bringen, ohne die Nutzer, die eben einfach keine Werbung sehen wollen, zu verärgern. Eine andere Möglichkeit, Einnahmen ohne Werbung zu generieren, wäre ein passives Einkommen. Verlinkt in euren Artikeln auf Amazon, meldet euch bei Partnerprogrammen für Browsergames und andere Trends an, um so direkt aus den Artikeln Geld zu verdienen. Wenn ihr in jedem Post einen sinvollen und brauchbaren Link setzt, ist die Chance nicht gering, dass einer von euren Nutzern über diesen verweis Einkauft und ihr eine Provision erhaltet. Alternativ tut ihr einfach gar nichts gegen AdBlock-Nutzer, verzichtet auf das Geld, weil ihr vielleicht schon reich seit, oder es euch vollkommen egal ist.

Links

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