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Meine Top 3 Webhoster

Meine Top 3 Webhoster

Die Qual der Webhoster-Wahl

WordPress ist ein wunderbares CMS, doch WordPress hat auch recht spezielle Anforderungen an die Hardware eines Servers. Deshalb gilt es bei der Auswahl des Webhosters auch genau hinzuschauen, damit Schwachstellen von der Hard- und Software des Servers perfekt ausgeglichen werden. Spezielles WordPress-Hosting ist in Deutschland derzeit eher zweifelhaft, denn meistens wird damit nur Geld gemacht, es handelt sich oft um normale Pakete mit einfacher Vorinstallation, aber eben nicht um speziell angepasste Server. Wie dem auch sei, ich persönlich bin ja nun schon etwas länger dabei und habe auf meinen Wegen viele Hoster kennengelernt, getestet und mich über viele auch endlos geärgert. Die Lektion die ich euch also von Anfang an geben kann: Achtet auf Qualität, Support und Zuverlässigkeit. Vor allem Support ist wichtiger als man anfangs meint, denn ein freundlicher Hoster hilft auch bei Problemen die nicht unmittelbar mit dem Hosting zu tun haben, ist immer erreichbar und kann im Schadensfall schnell Backups aufspielen. Solchen Service gibt es bei vielen Hostern aber leider nicht, andere deaktivieren wichtige Funktionen, die den Einsatz bekannter Systeme erschweren oder gar unmöglich machen. Hier mal meine persönlichen Top 3 Webhoster.

1. Host Europe

Meine Top 3 Webhoster Host Europe

Alle meine Websites hoste ich seit Jahren bei Host Europe. Lange Zeit hatte ich davor kleinere Anbieter ausprobiert, doch bei Host Europe bin ich geblieben, auch wenn das Unternehmen nicht immer das günstige Angebot für mich parat hatte. Warum? Weil der Support in wenigen Stunden Lösungen präsentiert und stets freundlich ist, weil das Unternehmen auf CO2 neutrales Hosting setzt, weil es mir schlichtweg sympathisch ist und mir seit den Anfängen noch kein einziges Problem beschert hat. Keine Ausfälle des Servers, keine Abstürze oder Hacks, keine Performance-Schwächen, auch nicht zu Spitzenzeiten. Inzwischen bietet Host Europe außerdem auch WordPress-Hosting an. Dort laufen Datenbanken auf High-Speed-SSD-Festplatten und dank Nginx und Cache rast die eigene Website geradezu. Für mich ist Host Europe daher auch einer der besten Hoster überhaupt und ich bin rundum zufrieden und glücklich. Wer klein anfangen will ist bei Host Europe ebenfalls gut aufgehoben, weil sich die verschiedenen Pakete zum Großteil später noch auf ein umfangreicheres Paket upgraden lassen, ohne dass ihr eure Daten verliert oder extra umziehen müsst. Übrigens: Zu Host Europe gehören auch noch weitere Unternehmen, unter anderem übernahm die Firma vor einiger Zeit den Webhoster Domainfactory. Da ich rundum zufrieden bin, ist Host Europe für mich definitiv die Nummer 1 unter den Hostern.

Zum Angebot von Host Europe

2. All-Inkl

Meine Top 3 Webhoster All-Inkl

Über All-Inkl hört man im Netz vieles, vor allem der Support wird immer wieder ausgiebig gelobt. Die Pakete selbst sind nicht ganz so vielfältig wie bei anderen Hostern, entweder bleibt es beim kostengünstigen Web-Hosting, oder bei den teureren Servern. Mir fehlt da vor allem ein Angebot der Mittelklasse. Wo ich bei Host Europe viele unterschiedliche Stufen wählen kann, muss ich mich hier außerdem von Anfang an entscheiden. Dafür sind die Server aber auch gut ausgestattet und entsprechend leistungsstark. Spezielles WordPress-Hosting gibt es meines Wissens nach allerdings nicht, doch wie schon gesagt: In Deutschland ist dieser Trend auch noch nicht so richtig angekommen und letztendlich geht es auch ohne Spezialisierung ganz gut. Am Ende ist mir persönlich Host Europe zwar lieber, doch Nachteile bringt auch All-Inkl keine mit, weshalb es bei mir auf Platz 2 landet. Das liegt vor allem am positiven Feedback aus dem Freundeskreis, aber auch weil das Unternehmen Test-Accounts bietet und allgemein schon lange am Markt ist. Würde ich nicht Host Europe nutzen, so würde ich wohl bei All-Inkl landen.

Zum Angebot von All-ink

3. Netcup

Meine Top 3 Webhoster NetCup

Als letztes wollte ich noch einen günstigen Hoster für Anfänge oder kleine Projekte mit in die Liste aufnehmen. Dabei bin ich auch Netcup aufmerksam geworden, welches unter anderem hier im Test recht gut abschneiden konnte. Allgemein ist es ein eher unbekannter Hoster, was nichts bedeuten muss, zumal die Pakete aus Kostengründen sehr interessant scheinen. Vor allem für Nutzer die ihre ersten Gehversuche im Web machen, ist ein teurer Server oder ein umfangreiches Hosting-Paket oft übertrieben und auch zu teuer. Da reicht dann meist auch ein kleines Paket zum testen und ausprobieren. Auf der anderen Seite muss sich natürlich jeder überlegen, ob er nicht lieber von Anfang an auf einen größeren Anbieter setzten möchte, um später einen eventuellen Umzug zu vermeiden. Egal, für mich ist Netcup jedenfalls auf Platz 3 gelandet, was aber nicht heißen soll, dass es nicht noch viele ähnliche Anbieter für Mini-Pakete etc. gibt.

Zum Angebot von Netcup

Ausprobieren und testen

Vermutlich nutzen viele von euch ganz andere Hoster und wahrscheinlich weiß es jetzt auch wieder jeder besser und hat seine eigene Empfehlung parat. Kein Problem, denn so stark unterscheiden sich die verschiedenen Dienste heutzutage eh nicht mehr voneinander. Die größten Unterschiede liegen meist beim Support und Service, bei der Wartung und Modernisierung der Server, beim schnellen Wechsel auf neue und bessere Hardware, aber auch bei Problemlösungen, wenn es mal Probleme geben sollte. Am Ende empfehle ich jedem seine eigenen Erfahrungen zu machen. Entscheidet euch für den Dienst, der euch am sympathischsten wirkt. Fragt vor dem Kauf schon einmal an, testet ein paar Standardfragen und schaut, wie freundlich und schnell der Support reagiert. Im Idealfall habt ihr in ein oder zwei Stunden bereits eine Antwort erhalten und auch nervige Standardfragen werden geduldig und freundlich beantwortet. Ist dies nicht der Fall, habt ihr schon einmal klare Signale zum Thema Kundenfreundlichkeit. Auch nach einem Test-Account könnt ihr fragen, denn manche Hoster gewähren euch für ein paar Tage Zugang, damit ihr schon einmal testen könnt, auch wenn dies nicht auf der Homepage beworben wird. Traffic muss heutzutage außerdem immer inklusive sein und die AGB solltet ihr nach versteckten Mehrkosten durchforsten. Mir persönlich sind auch kurze Kündigungsfristen wichtig, was allerdings meistens etwas mehr kostet. Entscheidet am Ende selbst, doch testet und prüft, bevor ihr einen Jahresvertrag unterschreibt. In diesem Sinne: Viel Glück bei der Suche nach einem geeigneten Hoster.



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