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WordPress Downgrade

Downgrade auf ältere Version

WordPress Downgrade

Alle paar Monate gibt es eine neue Version von WordPress, die oft auch neue Features mitbringt. Doch so interessant, spannend und nützlich die neuen Funktionen auch sind, hin und wieder sorgen Neuerungen eben auch für größere Probleme. Alter Code funktioniert plötzlich nicht mehr, ein wichtiges Plugin streikt, ein Theme ist nicht mehr mit der neuen WordPress-Version kompatibel. All das passiert schonmal. Doppelt tragisch wird dies, weil WordPress sich inzwischen selbständig erneuert, bei Updates also nicht mehr zwingend nachfragt, je nachdem wie ihr die automatischen Updates konfiguriert habt. Dann ist bei einer neuen Version schnell mal die gesamte Website lahm gelegt und das Drama nicht seinen Lauf. Doch was tun, wenn eine neue Version von WordPress wirklich mal Probleme macht? Ein Downgrade ist dann fällig, also der Sprung auf eine ältere Fassung von WordPress. Doch wo bekommt man die alten WordPress-Versionen eigentlich her und welche Schritte sind bei einem Downgrade von WordPress zu beachten? Hier mal eine kleine Anleitung, wie ihr WordPress auf eine frühere, also ältere Version downgradet.

Alte Version von WordPress installieren

1. Bevor ihr irgendetwas unternehmt, gilt es immer den aktuellen Zustand für den Notfall abzusichern. Ob fehlerhaft oder nicht, der aktuelle Stand sollte immer gesichert werden. Speichert also alle Dateien und legt ein Backup eurer MySQL-Datenbank an, damit ihr im Notfall sämtliche Inhalte und Einstellungen parat habt.

2. Ist die aktuelle Installation vollständig in einem Backup gesichert worden, gilt es die automatischen Updates von WordPress zu deaktivieren, damit sich das CMS nach dem Downgrade nicht sofort wieder selbst erneuert und all die Arbeit zu nichte macht. Wie das per Snippet geht, erfahrt ihr hier. Auch per wp-config ist es möglich.

3. Jetzt ist alles für das Downgrade von WordPress vorbereitet. Nun benötigt ihr noch die alte Version von WordPress, welche ihr hier im WordPress Release-Archiv findet. Einfach herunterladen und entpacken.

4. Anschließend kopiert ihr alle Dateien aus dem Archiv auf euren Webspace und ersetzt dabei die alten. Die “wp-config.php” muss anschließend neu konfiguriert werden und das war es dann eigentlich schon.

5. Das Downgrade ist nun vollzogen und im Admin sollte euch die alte Versionsnummer angezeigt werden (unten rechts im Footer). Ist dem nicht so, wiederholt Schritt 4, löscht zuvor aber alle Dateien auf eurem Webspace, ausgenommen die Ordner in denen sich die Uploads und andere eigene Dateien befinden.

Nur für alle Fälle

Ich wünsche euch wirklich, dass ihr diesen Artikel bzw. diese Anleitung für das Downgrade von WordPress niemals benötigen werdet. Allerdings war es mir wichtig, auch das Downgrade mal zu erwähnen, denn nicht immer geht bei WordPress alles glatt und das CMS basiert nun einmal darauf, dass vieles via Snippets und Plugins verändert werden kann. Doch Änderungen sind nicht immer kompatibel mit neuen Versionen, vor allem nicht wenn sie so komplex wie bei WordPress ausfallen dürfen. Deshalb sollte jeder zumindest wissen was zu tun ist, wenn WordPress nach einem Update mal streikt. Doch wie schon gesagt: Ich hoffe dieser Beitrag bleibt für die meisten von euch überflüssig. Doch falls es irgendwann einmal Probleme mit einer neuen Version von WordPress gibt, wisst ihr nun jedenfalls wie ihr anschließend schnell wieder die alte Fassung installieren könnt.



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