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5 interessante WordPress-Fakten

5 interessante WordPress-Fakten

Interessante Fakten zu WordPress

Statistiken und Fakten zu WordPress veröffentliche ich immer wieder gerne. Zum einen weil ich ein Zahlenmensch bin, der sich gerne an solchen orientiert, zum anderen weil Fakten auch immer Hintergründe verraten und tiefere Einblicke gewähren. Aktuell gibt es mal wieder 5 interessante Fakten zu WordPress, ganz aktuell und mit den neusten Zahlen. Letztere ändern sich nämlich immer wieder einmal, sodass beispielsweise aus den 229 Mitarbeitern von Automattic, wie ich sie in 10 Fakten zu WordPress erwähnte, inzwischen 283 geworden sind. WordPress wächst eben ziemlich rasant und nebenbei auch alle Firmen die irgendwie mit dem CMS zu tun haben. Hier nun also 5 interessante und aktuelle Fakten zu WordPress.

1. Akismet ist die Nummer 1

Schon verrückt. Eigentlich ist Akismet teuer, in Sachen Datenschutz bedenklich und nicht unbedingt performant. Trotzdem ist und bleibt Akismet mit ca. 25.000.000 Downloads nach wie vor die unangefochtene Nummer 1 unter den WordPress Plugins. Dabei gibt es viel besser funktionierende Alternativen, wie beispielsweise Antispam Bee, die dann auch effizienter arbeiten und im Detail noch angepasst werden können, sodass nur Filter angewandt werden die auch wirklich notwendig sind. Manchmal ist die Welt irgendwie komisch, gerade in ihrem Konsumverhalten.

2. Nur 22 Prozent von WordPress aktuell

Eigentlich ist es ja so: Erscheint ein neues Update, beinhaltet das sinnvolle Neuerungen und vor allem auch Bugfixes. So werden dann nicht nur neue Features integriert, auch Sicherheitslücken oder Angriffsflächen verschwinden oft bzw. werden Fehler einfach korrigiert. Trotzdem halten es viele anscheinend nicht für notwendig auf dem neusten Stand zu sein, ganz dem Motto “Never change a running system”. Natürlich dürften auch hin und wieder Plugins und umfangreiche eigene Anpassungen dafür sorgen, dass auf ein Update verzichtet wird, denn oft ist es dann auch erforderlich, dass die entsprechenden Erweiterungen erneut angepasst werden. Weil das alles viel zu kompliziert für die meisten Anwender ist, sind nur 22 Prozent aller WordPress-Installationen auf dem neusten Stand.

3. Automattic hat mittlerweile 283 Angestellte

Wie am Anfang schon erwähnt, wächst und gedeiht WordPress auch weiterhin. Inzwischen konnte Automattic, die Firma hinter WordPress, deshalb auch weitere Mitarbeiter einstellen. Aus den zuletzt noch verkündeten 229 Angestellten, sind nun also bereits 283 geworden. Wie gesagt: Das dürften auch weiterhin mehr werden, denn die Nachfrage steigt und gerade der Premium-Bereich bei WordPress wächst weiterhin stark an. Kein Wunder, denn ca. 25 Prozent der Anwender beschäftigen sich Vollzeit mit dem Thema WordPress, haben also beruflich damit zu tun. WordPress ist längst mehr als ein Hobby und so braucht auch Automattic weitere Mitarbeiter, um Service und Qualität zu gewährleisten und das beliebte VIP-Programm weiter auszubauen.

4. Es erscheinen 17 Beiträge pro Sekunde

Die WordPress-Nutzer veröffentlichten im Jahr 2014 aktuell im Schnitt rund 17 Beiträge pro Sekunde. Das sind wiederum 1020 Artikel in der Minute und 61.200 Posts pro Stunde. 1.468.800 pro Tag also, 10.281.600 in der Woche und 41.126.400 im Monat. Wer soll das alles lesen, fragt ihr euch? Ich mich auch, aber die Wahrheit ist doch, dass unsere Lesezeichen alle schon überquellen. Ich jedenfalls markiere ständig Beiträge zum später lesen, schaffe es zeitlich dann aber meist doch nicht, zumal gefühlt stündlich neue hinzukommen. Es gibt eben einfach viel zu viele lesenswerte Inhalte im Web.

5. Fast 35.000 Plugins sind verfügbar

WordPress ist unter anderem deshalb so populär, weil es mit Snippets und Plugins problemlos erweitert werden kann. Das kommt vor allen den Anfängern zu gute, die weder programmieren können, noch viel Erfahrung haben. Zum Plugin aktivieren reicht es aber immer und so wundert es kaum, dass inzwischen fast 35.000 Erweiterungen für WordPress verfügbar sind, alle als kostenloser Download. Hinzu kommt dann noch de Dunkelziffer von Premium Plugins, denn für die gibt es schließlich kein offizielles Verzeichnis. Der größte Premium-Anbieter in diesem Bereich hat aber auch noch einmal weit über 3.000 WordPress Plugins im Angebot. Tendenz bei beiden deutlich steigend.

WordPress bleibt spannend

Die WordPress-Fakten werden eure Welt nun nicht auf den Kopf stellen, sind aber immer wieder ziemlich interessant. Finde ich zumindest, schließlich schreibe ich des Öfteren mal über solche Statistiken und Zahlen. Es ist immer gut zu wissen, wie andere das System nutzen, wie wenig wirklich updaten (Stichwort Kompatibilität der eigenen Plugins) und wie viel sich in manchen Bereiche verändert. WordPress ist und bleibt jedenfalls mehr als ein CMS, es ist für mich Leidenschaft, Hobby, Spaß. Es macht Freude neue Plugins zu testen, spezielle Snippets zu finden oder zu erstellen, Besonderheiten aufzudecken oder Performance-Fresser durch Analysen zu enttarnen. Ich liebe all das heute jedenfalls noch genauso, wie damals als FastWP.de ins leben gerufen wurde.



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