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Unplug Jetpack: Jetpack ohne WordPress.com

Unplug Jetpack- Jetpack ohne WordPress-com

Jetpack ohne Worpdress.com nutzen

Erinnert ihr euch noch an meinen Artikel zu den Jetpack Alternativen? Dort stellte ich für fast jedes Modul eine entsprechende Alternative vor, also ein Plugin oder eine Möglichkeit, die nicht auf Jetpack basiert, aber dennoch dieselbe Funktion integriert. Bei einigen Modulen ist dies allerdings gar nicht notwendig, denn Jetpack besitzt eine Möglichkeit, den WordPress.com Account-Zwang zu umgehen. Die ist seit Version 2.2.1 bekannt und hört auf den Namen Development Mode. Ist dieser nämlich aktiviert, lassen sich die Module lokal testen, ohne den zwingend notwendigen Account bei WordPress.com. Nicht schlecht, nervt der doch viele Nutzer nur, die für ein Plugin keinen zusätzlichen Benutzer anlegen wollen.

Development Mode von Jetpack

Wie tief der Development Mode von Jetpack tatsächlich geht, habe ich allerdings nicht getestet. Die Erweiterung Unplug Jetpack wirbt jedenfalls damit, einfach nur den Account-Zwang abzuschaffen, sodass die meisten Module eben frei verwendbar sind. Nur für die Teile der Erweiterung, die auf den Servern von WordPress.com laufen (Stats, Publicize, Related Posts etc.) ist nach wie vor der Account auf der Plattform notwendig. Logisch, denn diese Module greifen ja auf fremde Ressourcen zurück, um überhaupt richtig zu funktionieren. Trotzdem ist der Development Mode sehr nützlich, vor allem für diejenigen, die nur ein oder zwei kleine Features der Erweiterung nutzen wollen.

Sinn und Zweck des Ganzen

Ob das alles nun Sinn der Sache ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich halte Jetpack nach wie vor für eine Performance-Bremse. Alleine der Aufbau bzw. die Sammlung an Modulen ist schon schwachsinnig, für die meisten gibt es leichtgewichtige Alternativen. Einzigartige Features hat Jetpack für mich auch nicht und so sollte sich jeder die Frage stellen, ob er das Plugin wirklich aktivieren möchte. Am Ende fliegt der eigene Blog mit dem Jetpack nämlich nicht hoch hinaus, er bekommt nur einen dicken Batzen Code aufgeladen, sodass der vorhandene Treibstoff nicht einmal für zwei Meter reicht. In diesem Sinne: Immer dreimal überlegen, bevor ihr ein umfangreiches WordPress Plugin aktiviert. Weniger ist oft mehr.



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