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WordPress Performance Test

Wordpress Performance Test

WordPress Performance messen

Immer wieder taucht die Frage auf: Wie messe ich eigentlich die Performance von WordPress? Da gibt es natürlich mehrere komplizierte Wege, oder aber den ganz einfachen, nämlich indem ihr euch die Datenbankaufrufe, den verbrauchten Speicher und die Zeit anzeigen lasst, die WordPress zum generieren des Blogs benötigt. Dieser kleine WordPress Performance Test reicht also vollkommen aus, um einen sofortigen Überblick zu erhalten. Außerdem lassen sich mit den Zahlen sehr schnell Plugins und Themes testen, beispielsweise Speicherfresser, oder Erweiterungen, die die Datenbank extrem belasten. Letzteres ist ein großes Problem, weil die Datenbank bei vielen Hostern einfach ein Flaschenhals in Sachen Performance ist. Doch wie geht das nun, mit dem Performance Test innerhalb von WordPress? Eigentlich ganz einfach, mit einem recht minimalistischen Snippet. Das sorgt dafür, dass unten auf eurer Website die Performance-Daten ausgegeben werden. Also wie viele Anfragen es an die Datenbank gibt, wie viel Zeit die Website zum laden benötigt und wie viel Speicher eure aktuelle WordPress Installation frisst. Das sind drei der wichtigsten Indikatoren, denn wenn eine der Zahlen zu hoch ausfällt, dann stimmt etwas nicht und ihr solltet genauere Untersuchungen anstellen, wer oder was dafür verantwortlich ist. Der wohl einfachste Performance Test.

Folgendes vor dem “</body>” eurer footer.php eures Themes einfügen:

<?php
	echo 'queries: '.get_num_queries().'<br>';
	echo 'Page generation took: '.timer_stop().'<br>';
	echo 'MB Peak Memory Used: '.round(memory_get_peak_usage() / 1024 / 1024, 3).'<br>';
?>

Performance von WordPress testen

Mit dem Snippet für WordPress lässt sich nun wieder einiges anstellen. Zum Beispiel könnt ihr eure Plugins testen, um herauszufinden wie viel Speicher sie fressen, oder wie viele Datenbankaufrufe sie generieren. Einfach mal alle Plugins deaktivieren und schauen wie die Daten komplett ohne Erweiterungen aussehen. Dann nach und nach die WordPress Plugins hinzuschalten und immer wieder kontrollieren, wie viele Anfragen an die Datenbank hinzugekommen sind bzw. wie viel mehr Speicher mit der Aktivierung verbraucht wird. So lassen sich Performance-Fresser schnell entlarven, denn einige Plugins stopfen euch sofort den Arbeitsspeicher des Servers voll, andere generieren unzählige Anfragen an die Datenbank. Da WordPress von Haus aus aber schon eher langsam ist und genug Performance frisst, solltet ihr entsprechende Erweiterungen oder Snippets lieber schnell deaktivieren. Weniger ist mehr und weniger ist vor allem auch effektiver. Darauf kommt es letztendlich immer an, denn Nutzer warten nicht und Google nimmt die Ladezeit inzwischen auch als Faktor für das Ranking. Mal abgesehen davon, dass ihr unnötig viel Geld für teure Server ausgeben müsst, wenn euer WordPress Blog auffällig viele Ressourcen frisst. Der kleine Performance Test für WordPress sollte euch dabei helfen. Vergesst dabei bitte nicht, dass Caching Plugins während des Performance Tests deaktiviert werden sollten und das Snippet anschließend wieder entfernt werden muss.



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