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WordPress Plugins zeigen nun echte Installationen statt Downloadzahlen an

Wordpress Plugins zeigen nun echte Installationen statt Downloadzahlen an

Mehr Statistiken für Plugin

Bei WordPress.org ändert sich gerade so einiges, denn die Website bekommt ein Update nach dem anderen spendiert. Vor kurzem erst wurden die Bewertungen neu berechnet, sodass Wertungen ohne Kommentar nicht mehr möglich sind. Danach folgte ein Update des Theme-Verzeichnisses, um Themes übersichtlicher darzustellen. Jetzt gab es wieder eine kleine Änderung, allerdings mit großen Auswirkungen. Diesmal betrifft es die Plugins, denn die bekommen ab sofort aussagekräftigere Statistiken spendiert. Statt also nur die Gesamtzahl der Downloads zu präsentieren, werden nun auch die tatsächlichen Installationen gemessen. Sehr nützlich, vor allem weil bislang oft alte Plugins die Charts dominierten, nur aufgrund vergangener Downloadzahlen.

Downloads vs. Installationen

Endlich sind bei den Plugins also nicht mehr nur die reinen Downloadzahlen zu sehen. WordPress.org zeigt nun ganz genau, auf wie vielen Installation einen Plugin installiert bzw. aktiviert ist. Okay, so genau dann auch wieder nicht, doch es gibt grobe Stichwerte. Als kleines Beispiel mal die Zahlen zu W3 Total Cache. Das beliebte Plugin für WordPress wurde inzwischen nämlich fast 4,5 Millionen mal heruntergeladen und ist in den Charts ganz oben mit dabei. Trotzdem ist es aber nur auf gerade einmal ca. 900.000 WordPress-Installationen aktiviert. Durchaus interessant und zwei vollkommen unterschiedliche Zahlen. Während die reinen Downloads das Plugin sehr populär wirken lassen, sagen die tatsächlichen ca. 900.000 Nutzer dann doch etwas anderes aus. Für Plugin-Entwickler gibt es außerdem noch weitere Statistiken, beispielsweise welche Version wie oft aktiviert ist und wie oft die Erweiterung pro Tag aktiviert wird.

Der echte Erfolg eines Plugins

Perfekt sind die Zahlen dabei natürlich nicht, denn die Statistiken werden via Autoupdate von WordPress herangezogen. Wer die Update-Checks von WordPress aber explizit mittels Snippet deaktiviert bzw. verboten hat, wird auch nicht korrekt gezählt. Lokale Installationen etc. werden dagegen automatisch gefiltert, sodass diese nicht mit in die Statistiken einfließen. Letzteres ist wichtig, weil sonst jede Entwickler-Installation zählen würde, obwohl sie für Nutzer gar nicht verfügbar ist. Insgesamt sind die Zahlen also durchaus als genau zu betrachten und ein Anhaltspunkt für den echten Erfolg einer Erweiterung. Denn herunterladen und testen ist einfach, doch ein Plugin dauerhaft aktiviert zu lassen und es auch wirklich zu nutzen, erst das macht eine Erweiterung für WordPress wirklich erfolgreich. Die Downloadzahlen haben das öffentliche Bild immer etwas verzerrt, doch die Zahlen der tatsächlichen Installationen zeigen nun auch den wirklich Erfolg eines Plugins an. Finde ich gut.



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