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Top 3 Online-Tools für den Performance-Test

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Online Performance-Tests

Von Haus aus ist WordPress nicht unbedingt schnell oder performant und deshalb bedarf es meist ein wenig Optimierung, damit alles perfekt läuft. Inzwischen gibt es allerdings unzählige Tools im Internet, die alle einen schnellen Überblick über die Performance gewähren, Schwachstellen aufdecken und so helfen Grundlegendes an der Website bzw. dem Code anzupassen. Doch weil nicht jedes Online-Tool gleich zuverlässig ist und nicht jeder Test die richtigen Empfehlungen ausspricht, muss auch hier wieder gefiltert werden. Ich habe für euch mal meine drei Lieblingstools herausgesucht, die meiner Meinung nach die aussagekräftigsten bzw.  wichtigsten Ergebnisse präsentieren und angenehm darstellen. Beachtet bitte den Text zu den jeweiligen Tools, denn auch dort gibt es noch das ein oder andere zu beachten.

1. Pagespeed

Jeder von euch wird Google Pagespeed kennen, denn Google liefert inzwischen selbst einen schnellen Performance-Test. Google Pagespeed zeigt dabei auch gleich an was optimiert werden kann. Diese Empfehlungen sollten aber mit vorsichtig angesehen werden, weil Google rein gar nichts berücksichtigt und viele der Tipps im Einzelfall gar keinen Sinn ergeben bzw. die Benutzererfahrung oder Geschwindigkeit sogar noch verschlechtern. Anderes lässt sich gar nicht optimieren, beispielsweise Google Fonts oder Scripte, die von Pagespeed gleich mal pauschal als schlecht eingestuft werden. Auch Bilder sind bei Pagespeed so eine Sache, denn selbst wenn diese bereits optimiert sind, möchte Google Pagespeed sie gerne noch mehr komprimieren, was große Qualitätsverluste mit sich bringt und schlichtweg sinnlos/falsch ist. So ungefähr 80 Punkte sollte aber dennoch jeder erreichen, alles darüber geht nur mit extremen Optimierungen und vor allem mit Verzicht auf bestimmte Scripte, Funktionen, qualitativ hochwertige Bilder und vieles mehr. Am Ende also die Empfehlungen von Pagespeed nicht ganz so ernst nehmen, denn vieles ist meiner Ansicht nach einfach Schwachsinn bzw. im Einzelfall einfach nicht zu empfehlen, nicht umsetzbar.

2. Pingdom

Der Pingdom Website Speed Test liefert ebenfalls recht gute und genaue Ergebnisse. Zum einen zeigt er die Anfragen, Ladezeit und Seitengröße an, zum anderen liefert er eine hübsch dargestellte Wasserfall-Statistik, der einzelnen Elemente. Beachtet beim Pingdom Website Speed Test auch unbedingt die gelben Tabs am oberen Rand, denn dort lässt sich die Website noch genauer analysieren. Warum ich das erwähne? Weil die Tabs von vielen Nutzern gerne mal übersehen werden, obwohl sie eben noch weiterführende Informationen bereithalten. Alles in allem ein schneller Test mit den wichtigsten Daten, der eine saubere Übersicht abliefert.

3. GTmetrix

Sehr zuverlässige und vor allem brauchbare Werte, gibt auch GTmetrix aus. Das Online-Tool ist flott und übersichtlich, listet Pagespeed, Yslow und andere Daten auf. Auch hier lohnt sich der Blick in die Details und GTmetrix ist einfach eine gute Ergänzung zu den vorherigen Tests, um noch einmal alles auf einen Blick zu sehen und eventuelle Schwachstellen in der Ladezeit eurer Website auszumachen. Auch hier muss aber nicht überall die volle Punktzahl erreicht werden, es geht nur darum, möglichst alles zu tun, damit die Website schneller lädt. Weil viele nicht wissen was zu tun ist, liefert GTmetrix hier einige Tipps und zeigt auf wo die eigene Website noch optimiert werden kann.

Nicht blind optimieren

Am Ende muss und möchte ich aber noch einmal klarstellen: 100 Punkte in den Online-Tools sind nicht das Ziel. Das Ziel ist es, die eigene Website bestmöglich zu optimieren und die Performance damit entscheidend zu verbessern. Dabei gilt es nicht blind den Empfehlungen der Tools zu folgen, sondern umzusetzen was möglich und machbar ist, was für die eigene Website wirklich Sinn ergibt. Ohne solche Online-Tools wissen viele Anfänger gar nicht wo sie anfangen sollen, deshalb gibt es neben den Empfehlungen meist auch noch Hinweise und Tipps, was genau und vor allem wo geändert werden kann. Trotzdem bleibt das Ziel eine schnelle Website und nicht jede Empfehlung, so gut sie auch gemeint ist, macht auf der eigenen Homepage Sinn. Manchmal ist die WordPress Performance recht eigenwillig und manchmal braucht ein Plugin bestimmte Mechanismen, auch wenn Pagespeed oder GTmetrix sie als negativ einstufen. Also optimieren was geht und was die Website spürbar schneller macht, aber bitte nicht blind allen Empfehlungen folgen.



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