Wordpress Performance Wordpress SEO Wordpress Security Wordpress Themes Wordpress Hosting Mein Setup Das Buch

3 WordPress Services und ihre Einnahmen

3 WordPress Services und ihre Einnahmen

Transparenz im WordPress Business

Normalerweise sprechen Firmen, Websites, Agenturen etc. nicht über ihre Einnahmen. Gerade in Deutschland ist das Thema Geld meist ziemlich heikel, weil ja immer irgendwer etwas abhaben möchte, schnell Neid aufkommt und allgemein daher jeder so tut als wenn er nichts hat und die Geschäfte schlecht laufen. In Amerika ist das oft ganz anders, da wird gerne gezeigt was man besitzt und wie viel reinkommt. Auch Websites und Unternehmen legen immer öfter ihre Umsätze offen, um transparent zu sein. Transparenz ist in der heutigen Zeit außerdem ziemlich gefragt, denn bei all den Geheimprojekten und Investitionen, mögen es Kunden zu wissen, woher das Geld einer Firma stammt und wer daran beteiligt ist oder wer alles seine Finger im Spiel hatte. Auch bei WordPress ist das Thema Transparenz inzwischen angekommen und so legen immer mehr Agenturen ihre Zahlen offen. Egal ob Plugin-Entwickler oder große Marktplätze, sie alle verraten die ein oder andere Statistik, geben oft aber auch genaue Zahlen preis. Hier mal eine Übersicht der zuletzt veröffentlichten Zahlen und Fakten, von drei zurzeit sehr populären Anbietern.

WP Rocket

Das Caching Plugin WP Rocket ist ein positives Beispiel. Durch starke Leistung, netten Support, vor allem aber beständige Updates und einfache Bedienbarkeit, hat sich die Erweiterung schnell einen Namen gemacht. Auch ich habe es auf einigen Websites im Einsatz und bin weiterhin durchweg zufrieden mit dem Produkt. Kaum ein Caching Plugin ist so simpel zu bedienen und enthält dennoch alle wichtigen Funktionen. Auch in Sachen Transparenz ist WP Rocket nun ein Vorbild für andere Unternehmen. Nicht nur, dass alle Einnahmen offengelegt werden, auch die Gehälter der Mitarbeiter sind frei einsehbar, genau wie die Roadmap mit den Plänen für kommende Versionen des Plugins. Das ist einfach nur vorbildlich, zumal es in diesem Falle auch gleich als Werbung dient, denn WP Rocket hat einen ziemlich guten Start hingelegt und ist inzwischen äußerst beliebt und weit verbreitet. WordPress Performance ist und bleibt eben ein wichtiges Thema und ein Caching Plugin ist hier oft der erste Schritt zur Besserung.

Envato

Das Unternehmen Envato hat mit Codecanyon nicht nur einen Marktplatz für WordPress Plugins, es bietet auf Themeforest auch hochwertige Premium Themes an. Inzwischen ist es eine Art Standard für WordPress Premium-Produkte geworden, weil sich Plugins und Themes einfach kaufen lassen und die Kommunikation mit den Entwicklern recht einfach ist. Kein Wunder, dass auch Envato einige Statistiken veröffentlicht. Genau Zahlen bleibt das Unternehmen zwar schuldig, aber immerhin gibt es einige Angaben zur ungefähren Nutzung. Zum Beispiel, dass 50 Prozent aller WordPress Themes im ersten Monat mehr als 1.000 Dollar Umsatz generieren. Weitere Zahlen und Prozentwerte gibt es hier. Auch einzelne Autoren werden immer dann bekanntgegeben, wenn sie eine Million Dollar Umsatz gemacht haben bzw. einen anderen Meilenstein von Envato erreichen.

Pippins Plugins

Pippins Plugins hat sich damals über Codecanyon eine sehr guten Ruf erarbeitet und stand immer für sauber programmierte und performante WordPress Plugins ein. Außerdem baute er eine große Website bzw. eine treue Community auf, mit Premium Mitgliedschaft und vielen umfangreichen Guides. auch für das extrem populäre WordPress Plugin Easy Digital Downloads zeichnet er sich verantwortlich. Bereits seit 2012 veröffentlichte er außerdem jährlich einen Bericht über seine Einnahmen. 2012 waren es 93.000 Dollar, 2013 schon 264.000 Dollar und 2014 erreichte er sage und schreibe einen Umsatz von 782.000 Dollar. So sieht ein erfolgreiches WordPress Business aus, welches auf Qualität beruht und mit gesundem Wachstum entstand, statt künstlich aufgebläht zu werden.

WordPress wächst und gedeiht

Die Geschäfte um WordPress herum wachsen und gedeihen immer mehr. Einnahmen werden stetig größer und viel Geld liegt vor allem in der Entwicklung hochwertiger Plugins und Themes. Diese finanzieren sich in letzter Zeit außerdem immer mehr durch Jahresgebühren, statt wie bislang üblich durch Einmalzahlungen. Das mag erst wie ein Nachteil wirken, bringt manches mal aber auch Vorteile mit. So gab es früher das ein oder andere Premium Plugin, welches den Support plötzlich einstellte, einfach weil es keine Verkäufe mehr generierte. Nutzer standen dann dumm da. Mit Jahresgebühren bleibt natürlich auch der Support aufrecht, weil die Entwickler beständig verdienen und Bestandskunden auch die weitere Entwicklung bzw. Updates finanzieren. Das Problem bei diesem Trend ist, dass ich nicht alle Plugins und Themes jährlich bezahlen kann/will. Doch wer weiß wo die Zukunft hingeht, für den Moment läuft es mit WordPress jedenfalls recht gut und ich hoffe es bleibt auch so.



Wordpress Performance eBook