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Jetpack 3.4 jetzt mit Brute-Force-Schutz

Jetpack 3.4 jetzt mit Brute-Force-Schutz

Jetpack wird immer fetter, anders lässt sich das kaum noch sagen. Jetzt fügte Automattic auch noch ein Brute-Force-Modul hinzu, welches Nutzer in Zukunft vor willkürlichen Attacken auf WordPress schützen soll. Ob das wirklich Sinn ergibt?

Das neue Brute-Force-Modul von Jetpack setzt die JSON API voraus, diese muss also ebenfalls aktiviert werden. Neu ist das Modul übrigens nicht, denn es handelt sich um das WordPress Plugin bzw. den Service von BruteProtect, welchen es bereits seit längerem gibt. Die Firma hinter dem Plugin, Parka LLC, wurde Ende 2014 allerdings von Automattic aufgekauft und so verschmilzt deren Service nun mit Jetpack. BruteProtect setzt dabei auf eine IP-Sperrliste, blockiert also schlichtweg alle bekannten IP-Adressen von potenziellen Angreifern. Das ist nichts neues und nicht sonderlich spektakulär.

Das Jetpack Plugin selbst wird damit wieder einmal fetter und fetter und ich frage mich, wo das alles noch hinführen soll. Für Automattic steht sicherlich die Bindung an den eigene WordPress.com Service im Mittelpunkt, doch aus Nutzersicht dürfte eine Erweiterung mit dutzenden von Modulen wenig Sinn ergeben. Für die Performance sind solche Pakete nie ideal und ich rate nach wie vor von dem Einsatz von Jetpack ab, weil der Ballast viel zu groß ist und der Nutzen zu gering. Alternativen zu den einzelnen Jetpack Modulen habe ich übrigens in dem verlinkten Artikel gesammelt.



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