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3 unterschätzte Tipps für WordPress

3 unterschaetzte Tipps fuer WordPress

Geheimtipps für WordPress

Die meisten kennen das. Da führt man recht erfolgreich seinen kleinen WordPress Blog, doch mit der Zeit möchte man dies und jenes ein wenig optimieren und verbessern. Doch die Tipps und Tricks die das Internet so bereithält, stammen meist aus zweifelhaften Quellen und vieles wurde weder getestet, noch macht es im Einzelfall tatsächlich Sinn. Ich habe nach all den Jahren immer wieder gerne Neues und Radikales probiert und deshalb würde ich euch jetzt gerne mal 3 sehr unterschätzte Tipps für WordPress präsentieren. Warum unterschätzt? Weil viele bei der Optimierung immer gleich an Großes denken, doch manchmal auch Kleines entscheidend sein kann oder den gewissen Vorteil schafft. Hier also 3 kleine Geheimtipps für WordPress, die dem ein oder anderen bestimmt helfen werden.

1. Datum und Kategorien ausblenden

Zu Beginn hatte ich bei meinen Blogs noch alles in Kategorien unterteilt. Die Inhalte waren klar strukturiert, die Kategorien wurden gemeinsam mit dem Datum direkt unter der Überschrift des Artikels angezeigt. Im Zuge der Performance-Optimierung entfernte ich diesen Code dann, weil er zusätzliche Abfragen generiert, die eigentlich unnötig sind und den meisten Nutzern nichts bringen. Außerdem wollte ich mal testen wie Google die Sache sieht. Ergebnis: Sind weder Datum noch Kategorie im Artikel vorhanden, erhöht sich quasi sofort die Klickzahl bei Google, es strömen also mehr Besucher über die Suchmaschine auf die Seite. Außerdem sind die meisten Inhalte guter Blogs eh zeitlos, mit einem Datum denkt manch ein Besucher aber sie seien bereits veraltet (was hier zum Beispiel auch Quatsch ist, weil ich regelmäßig alte Inhalte wie Snippets etc. überarbeite und anpasse). Allgemein ist das also ein wunderbarer Tipp, um die Seitenaufrufe ein wenig zu steigern und gleichzeitig, aufgrund verringerter Anfragen, die WordPress Performance dezent anzuheben.

2. Beschreibung der Kategorien ausgeben

In Online-Shops verschwinden die Beschreibungen der Kategorien immer mehr oder rutschen zur Seite, dienen nur noch der Suchmaschinenoptimierung. Auf Blogs machen Kategoriebeschreibungen aber nicht nur wegen der bereits erwähnten Suchmaschinenoptimierung Sinn, sondern auch weil sie dem Nutzer helfen die Kategorien wirklich zu verstehen. In Online-Shops brauche ich für die Kategorie “T-Shirts” keine Beschreibung, auf Blogs sind Kategorien aber meist ein wenig spezieller. Zwar hatte ich eben in Punkt 1 erst erwähnt die Kategorien auszublenden, doch das gilt ja nicht für das Menü oder grundsätzlich, sondern nur für die Anzeige der Kategorie im Artikel selbst. Klare Kategorien sind nach wie vor wichtig, genau so wichtig wie die passende Beschreibung, damit interessierte Besucher wirklich verstehen was genau dort zu lesen ist. Ich finde das wichtig und oft werden solche kleinen Beschreibungen einfach gnadenlos unterschätzt, obwohl sie von Fall zu Fall einen großen Vorteil bieten können.

3. Simple Permalinks für die Performance

Mit den Permalinks spielen viele Anfänger regelrecht herum. Erst wird der WordPress Blog einfach so aufgesetzt, ohne die Permalinks zu verändern, dann werden sie plötzlich angepasst, dann wird sich eingelesen und mit einmal tauchen all die Empfehlungen mit ID, Datum in der URL, Kategorie und all den anderen Quatsch auf. Meiner persönlichen Ansicht nach haben URLs längst nicht mehr den starken Einfluss von Früher. Suchmaschinen nutzen andere Werte bzw. gewichten die URL nicht mehr so stark und Nutzer schauen eh nicht mehr drauf, einige Browser blenden alles hinter der Haupt-URL inzwischen sogar schon komplett aus. Wozu also  komplexe Permalink-Strukturen erschaffen, wo diese doch nur Performance kosten. Weniger ist mehr, das gilt fast immer, auch bei den Permalinks von WordPress. In einem ausführlichen Artikel habe ich zum Beispiel darüber geschrieben, warum ich nur noch IDs benutze. Auch die Performance der verschiedenen Permalinks schaute ich mir kürzlich an.

Oft unterschätzt und dennoch stark

Okay ich gebe es zu, weltbewegend sind die 3 Tipps von oben sicherlich nicht. Dennoch sind es drei Dinge, die von Nutzern in ihrer Wirkung oft stark unterschätzt werden. Simple Permalinks bringen beispielsweise eine Menge Performance, die Beschreibung der Kategorien schafft notwendige Relevanz und Verständnis beim Nutzer und das Datum auszublenden macht Sinn, weil so deutlich mehr Besucher über Google reinkommen. Für sich genommen sind das alles Kleinigkeiten, aber eben Kleinigkeiten die von den Meisten einfach unterschätzt werden. Dabei sind genau diese drei Dinge in manchen Fällen genau das Richtige und die Optimierung wirkt hier und da ziemlich stark. Probiert es einfach mal bei eurem eigenen WordPress Blog aus, ihr werdet schon sehen was es bringt. Viel Erfolg weiterhin.



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