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Last-Modified Header in WordPress hinzufügen

Last-Modified Header in WordPress

WordPress Last-Modified Header

Mit einem eigenen WordPress Blog gibt es viel zu beachten, doch vor allem Google soll und muss zufriedengestellt werden, noch vor den Nutzern sogar. Warum? Weil Google die meisten Seitenaufrufe generiert, die Platzierungen dort enorm wichtig sind und all das nur dann perfekt funktioniert, wenn die sogenannten Webmaster Guidelines der Suchmaschine perfekt eingehalten werden. Eine dieser Regeln besagt, dass der Server den If-Modified-Since HTTP Header unterstützen sollte. Der zeigt bzw. antwortet dem Google Crwaler nämlich direkt mit einem 304 Code, wenn sich auf der jeweiligen Seite nichts verändert hat. So erkennt Google schon vor dem Zugriff, dass die Seite keine Updates erhalten hat, eine erneute Überprüfung demnach im Grunde auch sinnlos ist. Ob sich Google daran hält bzw. die Seite nicht trotzdem untersucht, steht auf einem anderen Blatt Papier, doch auf dem Blatt der Google Webmaster Guidelines steht vor allem, dass genau dieser Header unterstützt werden soll. Und weil wir alle brav zu Mutter Google sind, weil sie uns sonst gnadenlos verstößt und wir alleine in den weiten des Internets umherwandern, empfiehlt es sich auch bei WordPress einen Last-Modified Header zu generieren. Den Legt das CMS nämlich nicht von selbst an und so bedarf es wieder einmal einem kleinen Snippet, um die Funktion nachzurüsten.

Folgendes in die Functions.php eures Themes kopieren:

add_action('template_redirect', 'add_last_modified_header');

function add_last_modified_header($headers)
	{
	header("Last-Modified: " . get_the_modified_time("D, d M Y H:i:s"));
	}

Google Webmaster Guidelines befolgen

Mit dem Snippet oben integriert WordPress automatisch den Last-Modified Header innerhalb von WordPress, sodass Google und andere automatischen Besucher sofort feststellen können, ob sich der Content einer Seite verändert hat. Der Vorteil liegt hier theoretisch darin, dass Google die Seite nicht noch einmal herunterladen muss. Das spart euch Ressourcen bzw. Traffic, weil auch andere Bots den Last-Modified Header erkennen und dann auf einen erneuten Zugriff verzichten. Es gibt zwar keine Garantie, dass sich jeder Crawler auch wirklich daran hält, doch laut den Google Webmaster Guidelines soll ein Last-Modified Header unbedingt unterstützt werden. Weil das Snippet klein und relativ unspektakulär ist, wird der Einsatz im Normalfall auch keinerlei Probleme verursachen. Vorteile im Ranking wird ein Last-Modified Header allerdings auch nicht bringen, es spart den Suchmaschinen eben nur Arbeit und entlastet damit im Idealfall eure Seite, reduziert eventuell den Traffic. Schaden kann es jedenfalls nicht, die Google Webmaster Guidelines einzuhalten. Ob euer Header das Last-Modified ausgibt, lässt sich zum Beispiel mit diesem Online Tool überprüfen.



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