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Simple Drop Cap WordPress Plugin

Simple Drop Cap WordPress Plugin

Drop Caps in WordPress

In Zeiten, in denen alles mit Bildern und Videos vollgeklatscht wird, sind die sogenannten Drop Caps ein wenig aus der Mode gekommen. Drop Caps, das sind die großen Buchstaben am Anfang eines Kapitels, wie man das aus vielen Büchern kennt oder kannte. Auch auf Websites sind diese Drop Caps relativ einfach umsetzbar, sodass der erste Buchstabe jedes Artikels entsprechend größer dargestellt wird. Das ist optisch ein sehr schönes Stilmittel, gerade für Blogs die eben sehr textlastig sind und auf Bilder, Videos und andere Elemente gerne verzichten wollen. Dank der Drop Caps werden solche Texte optisch etwas abwechslungsreicher, aufregender und eben einfach hübscher dargestellt. Simple Drop Caps ist nun ein WordPress Plugin, welches genau diese großen Buchstaben zu Beginn eines Artikels automatisch einfügt. Eigentlich ganz praktisch, oder?

WordPress Drop Cap Plugin

Viel Aufwand betreibt das Drop Cap Plugin (Download) dabei allerdings nicht. Es filtert keine Überschriften von WordPress heraus, es nimmt auf wenig spezielle Anpassungen Rücksicht, es wandelt einfach relativ rücksichtslos den ersten Buchstaben in eine andere Schriftgröße um. Das ist etwas schade, denn so etwas kann auch mit einem simplen Snippet vollzogen werden. Was wichtig gewesen wäre, wäre also eine Filterung der H1-H6 Tags. Wer nämlich gleich am Anfang eine Überschrift einsetzt, bekommt so Probleme mit der Formatierung. Allerdings bringt das Simple Drop Cap Plugin für WordPress auch noch einen Shortcode mit. Wer also jeden Drop Cap per Hand setzten möchte, oder das Element nur an bestimmten Stellen verwenden will, ist mit dem Plugin dann doch ganz gut beraten.

Kaum ein Mehrwert

Eine Pro-Version gibt es von Simple Drop Cap dann ebenfalls. Dieses kostet 10 Dollar pro Blog, oder 25 Dollar für 5 WordPress Blogs. Am Ende bringt sie allerdings kaum einen Mehrwert mit. Sie integriert das Styling lediglich im Menü, erlaubt das deaktivieren der Drop Caps in den Excerpts und ermöglicht eine Integration in Custom Post Types. Ob das euch die paar Dollar wert ist, müsst ihr selbst entscheiden. Ich halte die Pro-Version für unnütz, genau wie eigentlich auch das Plugin, weil selbiges ebenso simpel über css umsetzbar ist (siehe Link oben) und der Weg ohne Plugin auch meist auch der bessere, weil performantere ist. Aber probiert es ruhig selbst einmal aus. Würde das Plugin effektiv Überschriften und ähnliches herausfiltern, wäre es ein Mehrwert, doch so bringt es keinerlei echte Vorteile und ist lediglich für die Faulen oder unerfahrenen Blogger gedacht, die Angst haben den Code anzufassen bzw. etwas CSS hinzuzufügen. Immerhin läuft das Plugin aber reibungslos und die Shortcodes werden für manche sinnvoll sein.



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