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Heartbeat Control: WordPress Heartbeat API regulieren

Heartbeat Control WordPress Heartbeat API regulieren

WordPress Heartbeat API

Vor einer ganzen Weile erklärte ich euch mal die WordPress Heartbeat API und zeigte dort auch gleich, wie sich selbige effektiv und schnell deaktivieren lässt. Die WordPress Heartbeat API ist nämlich wie ein Herzschlag bzw. wie der Puls, der ständig und immer wiederkehrend schlägt. Im Falle von WordPress ist der Herzschlag aber nicht lebensnotwendig, er kommuniziert nur im Hintergrund mit dem Server, um herauszufinden ob noch alles beim alten ist. Das passiert ständig und überall, im Dashboard, in den Beiträgen und so weiter. Die Heartbeat API schlägt also permanent an und das ist, wie sich vermutlich jeder denken kann, eine Belastung für die Performance, weshalb das Deaktivieren der Heartbeat API die CPU eines Servers auch entsprechend entlastet. Allerdings ist die Hearbeat API eben auch für die beständige Kommunikation im Hintergrund zuständig und Dinge wie das automatische Speichern von Artikeln sind mit deaktivierter API dann nicht mehr möglich.

Heartbeat Controll

Hier kommt nun das WordPress Plugin Heartbeat Control ins Spiel. Das ist quasi der Mittelweg für alle, die den Server entlasten, auf Funktionen wie das automatische Speichern aber nicht verzichten wollen. Heartbeat Control reduziert also den Puls, verlangsamt den Herzschlag, wenn man so will. Im Klartext: Statt ständige Anfragen zu senden, reduziert das Plugin selbige auf eine festlegte Zeitspanne. Beispielsweise wird die WordPress Hearbeat API nur noch alle 20 oder 60 Sekunden aktiv, je nachdem was ihr in den Einstellungen von Heartbeat Control ausgewählt habt. Das geht angenehm einfach vonstatten und entlastet fortan spürbar euren Server, weil der Herzschlag von WordPress einfach ein wenig heruntergefahren wird. Auf das nötigste eben. Ein bisschen wie bei einem Komapatient.

Heartbeat API limitieren

Persönlich habe ich hervorragende Erfahrungen mit einer kompletten Deaktivierung der WordPress Heartbeat API gemacht. Auch weil das Backend von WordPress bei mir oft den ganzen Tag lang geöffnet bleibt und so, mit aktivierter Heardbeat API, permanent Anfragen im Hintergrund gesendet werden, die den Server belasten und allgemein die Performance reduzieren. Allerdings möchte nicht jeder auf automatische Sicherungen und die Anfragen im Hintergrund verzichten, die oft Komfort bieten und Probleme umgehen. Wenn dem so ist, könnt ihr die Hearbeat API mit Hearbeat Control sehr einfach regulieren und so zumindest die ständigen sich wiederholenden Anfragen unterbinden und das Ganze auf ein gesundes Maß herunterregeln. Das Plugin ist relativ simpel und leichtgewichtig angelegt, also kein Mammutprojekt und kein echter Ballast. Für alle die die WordPress Hearbeat API also nicht komplett deaktivieren wollen, die Anfragen aber dennoch reduzieren möchten, ist die Erweiterung durchaus einen Blick wert.



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