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11 Fragen und Antworten von mir

11 Fragen und Antworten von mir

11 Fragen an mich und ich antworte

Normalerweise ist dieser Blog sehr stark auf WordPress fokussiert, nur selten gibt es mal einen etwas weitläufigeren Artikel der sich mit Themen abseits des CMS beschäftigt. So wie heute beispielsweise, wo ich einfach mal bei der 11 Fragen und Antworten Aktion mitmache. Das hat den Hintergrund, dass Peer Wandiger von Selbständig-im-Netz.de mich dafür “nominiert” hat und ich die Idee ganz witzig fand. Weil Leser es immer recht spannend finden ein paar Hintergründe zu erfahren, dachte ich mir, da machst du jetzt einfach mal mit. Wer also ein wenig mehr über mich, den Typ hinter FastWP erfahren möchte, der darf sich die folgenden Fragen und meine Antworten dazu durchlesen. Alle anderen können den Post gepflegt ignorieren.

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Da muss ich erst einmal weit, weit zurückdenken. Damals fing eigentlich alles mit kleinen Blogs an. Eines meiner ersten Projekte war eine Website mit nützlichen Video-Tutorials, zu Zeiten, in denen es auf Youtube noch nicht allzu viele Video-Tutorials gab bzw. Youtube noch nicht einmal ansatzweise interessant war und kaum jemand Ausrüstung für eigene Videos besaß. Daraus resultierte später dann ein Forum, indem Nutzer eigene Tutorials veröffentlichen konnten. Der eigentliche erste Erfolg gelang aber beim Thema Gaming. Auch dort war es zunächst ein  kleines Forum, welches schnell einige Stammleser anlockte und in dem ich dann auch zügig meine ersten Artikel und Testvideos veröffentlichte, was mir damals viel Freude bereitete. Aus dem Forum wurde der Blog Zockah.de, der zeitweise über 100.000 Besucher generieren konnte und sich nicht sonderlich viel um Mainstream, sondern vor allem um Nischentitel und Indie Games kümmerte. Inzwischen liegt mein Fokus aber ganz klar auf FastWP.de, denn WordPress und das Thema Bloggen sind zu einer echten Leidenschaft geworden.

2. Was ist das Ziel deines Blogs?

Das Ziel meiner Blogs sind Informationen bzw eine Schreibart zu liefern, die es so noch nicht gibt. Ich möchte dabei gar nicht arrogant klingen, denn das bin ich absolut nicht, doch in Deutschland findet sich meiner Meinung nach kein guter WordPress Blog. Also erstellte ich selbst einen, um diese Lücke zu füllen. Das Gleiche galt damals für die Indie Games und Zockah.de. Im Englischen gibt es Seiten wie rockpapershotgun.com und andere Publikationen, im deutschen Raum interessieren sich aber alle nur für Massenmedien und Triple-A-Spiele. Das Ziel ist für mich also, Informationen zu liefern, die meinem eigenen Anspruch gerecht werden und die ich so noch nicht gefunden habe. Vielleicht gibt es sie auch, vielleicht habe ich sie einfach nur noch nicht entdeckt. Auf anderen Blogs wie DWTF.de versuche ich dagegen einfach nur das zu filtern, was mir im Internet täglich begegnet. Allgemein ist mein Anspruch einfach, in jedem Bereich etwas anders und besser zu machen, weil mir das fehlt was ich selbst suche. Okay, die Erklärung war nun komplizierter als sie hätte sein müssen, aber ich hoffe mal ihr wisst was ich damit sagen wollte.

3. Wie sieht ein normaler Blog-Tag aus?

Bloggen bedeutet für mich Leidenschaft und wirklich gute Artikel entstehen aus einer kreativen Laune heraus. Ich bin allerdings eher ein kreativer Planmensch, keiner dieser kopflosen Künstler. Also gehe ich meinen RSS Reader durch, um zunächst alle News und Artikel die zuletzt erschienen sind zu lesen bzw. zu überfliegen. Manchmal ist dort dann schon ein Thema dabei, zu dem ich eine andere Meinung habe, oft sind es aber auch Artikel, die eine, aus meiner Sicht, wichtige Information vermissen lassen. In diesem Fall ist es dasselbe wie oben beschrieben. Mir fällt auf, dass ein Artikel falsch ist oder schlecht informiert, also versuche ich es besser zu machen und schreibe selbst ein paar Zeilen über das Thema. Doch wie gesagt: Die wirklich guten Beiträge entstehen in kreativen Phasen und ohne Vorlage oder Impuls. So mache ich mir auf FastWP beispielsweise hin und wieder Gedanken über aktuelle Trends und wie sich diese für jedermann umsetzten lassen. Oder ich stoße auf ein Problem, löse es und teile es dann mit meinen Lesern, um sie davor zu bewahren. Das macht mir am meisten Freude.

4. Was brauchst du unbedingt, um gute Artikel schreiben zu können?

Einen Computer? Nein, nur ein Scherz, denn auch auf Papier oder mit Schreibmaschine hätte das Tippen etwas Besonderes für mich und würde, alleine durch den Flair, wahrscheinlich wieder ganz besondere Worte hervorbringen. Zum schreiben guter Artikel brauche ich eigentlich nur einen freien, kreativen Kopf und den habe ich, weil ich im Privatleben einen Hund habe, mit dem ich mich gerne und intensiv beschäftige. Durch so einen Ausgleich bleibe ich kreativ, frei und offen für neue Dinge. Manchmal kommen mir auf solchen Spaziergängen mit dem Hund auch die besten Ideen und kaum bin ich wieder daheim, kann ich sofort mehrere Entwürfe für Artikel anlegen, die ich dann nach und nach ausarbeite. Was ich also brauche? Einen freien Kopf, vielleicht die notwendige Zeit, um die Kreativität neu aufzuladen, vielleicht auch einfach nur etwas Bewegung, vor allem brauche ich aber meinen geliebten Hund, denn ohne Vierbeiner könnte ich mir das Leben kaum noch vorstellen.

5. Hast du schon mal einen Blog wieder beerdigt? Wenn ja, warum?

Ganz sicher sogar. Die ersten Blogs existieren alle nicht mehr. Meine Laufbahn ist eine autodidaktische und so musste ich viel Lehrgeld zahlen und habe viele “Fehler” gemacht. Wobei ich die Erfahrungen nicht als Fehler bezeichnen möchte, denn sie waren wichtig und brachten stets eine Lektion mit. Zum Beispiel, dass man Dinge die man nicht beherrscht, auch nicht krampfhaft selbst versuchen sollte. Oder das ein Thema, nur weil du es liebst, nicht zwanghaft Erfolg haben muss, egal wie sehr du dich engagierst oder in Marketing investierst. Zockah.de war und ist beispielsweise nur Liebhaberei, die sich nie rentiert hat, weil es selbst mit Vermarktern sehr schwer ist eine Gaming Website sinnvoll zu monetarisieren. Auch das erste Forum und die erste Website mit Tutorials sind verschwunden, einfach weil Youtube den “Markt” mit solchen Clips überschwemmt hat und sie nichts besonderes mehr sind. Manchmal muss man sich einfach eingestehen, dass es nicht geklappt hat. Es ist eben nur wichtig ehrlich zu sich selbst zu sein, um im richtigen Moment die Reißleine zu ziehen und seine Kraft nicht sinnlos zu verschwenden. Kämpfen ist wichtig, aber oft gilt auch der Spruch: “Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.” Für mich bedeutet das auch, nicht krampfhaft etwas am Leben zu halten, was eigentlich schon tot ist.

6. Was war dein schlimmster Tag beim Bloggen?

Den einen schlimmen Tag gibt es tatsächlich gar nicht. Artikel schreiben, News aufbereiten, recherchieren – es ist einfach mein Element und daher pure Leidenschaft. Ich liebe es und ungelogen, Bloggen war in über 5 Jahren noch nie eine lästige Pflicht für mich. Der Schlimmste Tag war vielleicht der, wo Windows mal wieder abgeschmiert ist oder sich eine Festplatte zerlegt hat. Ach übrigens ich blogge jetzt auf einem iMac.

7. Was liebst du am Bloggen besonders?

Tatsächlich das Schreiben und Recherchieren. Wie eben schon gesagt, ist es einfach genau mein Ding. Wenn ich mich heute zurück erinnere, war das schon immer so. Diktate in der Schule, Kurzgeschichten, eigene Fabeln und Gedichte, all das habe ich stets geliebt und so schon in frühen Jahren meine Leidenschaft für das Schreiben entdeckt. Die ist nie erstickt oder verschwunden, sondern über die Jahre eher noch gewachsen und Bloggen ist einfach ein Teil meines Lebens geworden. Das könnte ich 24/7, wobei meinem Hund das vermutlich nicht so gut gefallen würde.

8. Wenn du über irgendein anderes Thema bloggen könntest, was wäre das?

Da fällt mir grundsätzlich vieles ein. Ich würde gerne mehr über Hunde bloggen oder gar ein ganzes Portal für Hundehalter aufbauen. Technik-Themen sind interessant, aber privat kaum realisierbar, weil es dort enorm viel Reichweite und Aktualität benötigt, um Erfolg zu haben. All so etwas habe ich aber auch schon getan und deshalb wäre es nichts neues mehr. Was mich hier und jetzt interessieren würde, wäre noch ein Blog über Minimalismus. Auch eine große Leidenschaft von mir. Sich an keine Besitztümer klammern, sondern frei und mit wenig leben, um den Geist für das Wesentliche freizuhalten, sich auf das wirklich Wichtige fokussieren zu können. Ich glaube ich würde einen etwas anderen Blog über Minimalismus, mit Bezug auf Kreativität und Freiheit führen. Aber da ich nicht weiß wo ich diesbezüglich anfangen würde, bleibt das erst einmal nur ein ferner Gedanke, eine Spinnerei meines Geistes. Vielleicht ist Minimalismus leben auch einfach besser als darüber zu schreiben, denn daraus resultiert im Grunde wieder das Gegenteil.

9 . Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen könntest?

Bei einigen Projekten würde ich heute schneller die Reißleine ziehen, weil ich es einfach besser weiß. Heute weiß ich, dass Festklammern in manchen Bereichen nichts bringt und nichts mit Ausdauer, sondern mit Dummheit zu tun hat. Auch würde ich einige Aufgaben abgeben, statt alles nur selbst meistern zu wollen. Gerade Letzteres ist auch für andere eine wichtige Lektion, wie ich finde. Als Blogger neigt man dazu, das Design, die Programmierung, das Logo und so weiter selbst in die Hand zu nehmen, obwohl man eigentlich genau weiß, dass man es nicht kann. Eine wichtige Lektion ist also: Wenn du es wirklich nicht kannst, gib die Aufgabe an jemanden ab der es tatsächlich richtig gut kann. Gerade beim Logo etc. ist so etwas extrem wichtig. Einen Schriftzug kann jeder Schüler erstellen, ein Logo was zwanzig Jahre lebt und eine Marke aufbaut, egal wie simpel es erst einmal erscheint, kann aber eben nicht jeder. Oder wie es so schön heißt: “Einfachheit ist die größte Form der Raffinesse.” Rückwirkend würde ich gewisse Dinge also in Auftrag geben, statt sie selbst zu versuchen. Wobei der Versuch selbst im Nachhinein betrachtet aber auch wieder lehrreich war.

10. Wie hältst du dich fit?

Zu aller erst einmal durch vegetarische/vegane Ernährung. Hier und da versuche ich aber auch ein paar Hanteln zu heben, etwas Ausdauertraining zu machen und so körperlich fit zu bleiben, doch wie das eben so ist: So richtig viel zeit hat man am Ende dann doch nicht und im Winter wird der Bauch wieder etwas dicker. Allerdings habe ich einen Hund und liebe große Spaziergänge, Wanderungen, Obedience und jegliche Aktivität in der freien Natur. Ich bin auch grundsätzlich der absolute Naturtyp, der gerne durch die Wälder streift, neue Orte entdeckt und dort auch ein Stück weit seine Kraft für das Leben findet. Mit meinem Hund halte ich mich also fit und wenn alles gut geht, kommt da irgendwann auch noch ein zweiter hinzu.

11. Wo siehst du dich und deinen Blog in 10 Jahren?

Da ich meine Blogs derzeit etwas zurückgestellt habe und aktuell eine Anstellung suche, sehe ich die Blogs in 10 Jahren wohl entweder im Portfolio der entsprechenden Firma, oder eben als weiterführendes Hobby nach Feierabend, weil ich vom Schreiben wohl nie genug bekomme. Einige Themen liegen mir einfach am Herzen und WordPress ist wirklich meine Leidenschaft geworden. Vermutlich würde ich nur noch FastWP und meinen Blog über Hunde behalten, während ich alles andere auflösen würde. Ich persönlich sehe mich in 10 Jahren also angestellt, vielleicht in einem kleinen Team oder Redaktionsbüro, in dem alle eine gewisse Leidenschaft für das Bloggen verspüren und die gleichen Ziele erreichen wollen. Vielleicht bin ich bis dahin aber auch schon Video-Redakteur, mal schauen ob in 10 Jahren noch irgendwer liest. So oder so sehe ich mich in einem kleinen Team, welches gemeinsam an der gleichen großen Vision arbeitet. Ehrlich gesagt bin ich auf die nächsten 10 Jahre selbst schon sehr gespannt.

Wer oder was ist der Liebster Award?

Wer nun am Ende angekommen ist und sich fragt, was das alles eigentlich sollte? Nennt sich Liebster Award und dort geht es wie anfangs schon erwähnt darum, andere Blogger zu nominieren und sie dazu zu bringen ein paar interessante Fragen zu beantworten. In vielen Bereichen ist das ziemlich schwer, denn ein Entertainment Blog veröffentlicht nicht einfach so einen Beitrag mit Fragen an die Redaktion oder ähnliches. Da ich nicht so viele deutsche Blogs lese, war die Nominierung auch gar nicht so einfach. Letztendlich habe ich trotzdem drei Blogs gefunden, die gerne mal auf die Frage antworten dürfen und bei denen es thematisch auch passen könnte, ein wenig über die Hintergründe zu sprechen. Vielleicht macht der ein oder andere ja mit. Wir werden sehen.

Meine Nominierungen

Michael Klumb von minimalismus-leben.de
Bernd Schmidt von bonsai-als-hobby.de
Frank Doerr von seo-scene.de

Meine Fragen

1. Wie lange bloggst du schon?
2. Welche Träume und Vorstellungen hattest du zu Beginn und wie haben sich diese inzwischen gewandelt?
3. Was ist die wichtigste Lektion, die du im Laufe der Zeit gelernt hast?
4. Was war dein größter Fehler, im Nachhinein betrachtet?
5. Glaubst du, dass es Blogs auch in 10 Jahren noch geben wird?
6. Wo siehst du dich selbst in 10 Jahren, bezogen auf das Bloggen?
7. Was ist dein Motto oder dein Lieblingszitat?
8. Was motiviert dich immer wieder durchzustarten?
9. Was ist für dich das Wichtigste am Bloggen?
10. Wenn du noch einmal bei null anfangen könntest, was würdest du heute anders machen?
11. Du hast unendliche Ressourcen, Geld spielt keine Rolle, was machst du aus deinem Blog?

Die Regeln

1. Link zum Blog-Artikel der dich nominiert hat
2. Die Fragen allesamt ehrlich beantworten
3. Versuche selbst auch weitere Blogs zu nominieren
4. Stelle am besten selbst 11 individuelle Fragen



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