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Die ultimative WordPress .htaccess

Die ultimative WordPress

Die WordPress .htaccess verstehen

Eine .htaccess-Datei ist auf einem Server immer wichtig, doch gerade in Verbindung mit WordPress hat sie ihren ganz eigenen und besonderen Platz verdient. Da WordPress von Haus aus nämlich ein wenig träge ist, um es mal vorsichtig auszudrücken, sind vor allem Maßnahmen für eine bessere Performance innerhalb der .htaccess von enorm großem Vorteil und Nutzen. Doch auch die Sicherheit von WordPress kann via .htaccess positiv beeinflusst werden, weshalb die kleine Datei auch so wichtig ist. Viele grundlegende Optionen, wie beispielsweise das Browser Caching, werden ebenfalls über die .htaccess-Datei aktiviert. Anschließend laden Grafiken deutlich schneller und auch das Hotlinking von Bildern wird ebenfalls effektiv verboten, sodass fremde Websites nicht mehr länger die Ressourcen eures Servern klauen können und damit auch nicht mehr für schlechte Performance sorgen. All das ist wichtig, damit der eigene WordPress Blog möglichst stabil und vor allem auch sicher und schnell läuft. Aber auch ganz einfach deshalb, um wirklich das bestmögliche Ergebnis in Sachen Performance herauszuholen. Doch die ideale WordPress .htaccess-Datei ist gar nicht so einfach zu erstellen, denn es gibt hier sehr viele Möglichkeiten, von denen längst nicht alle einen Sinn ergeben, oder sich im Vergleich Performance/Nutzen tatsächlich rechnen. Weil die .htaccess in gewisser Weise einem Dschungel gleicht, habe ich eine Art ultimative .htaccess-Datei für WordPress angefertigt, die in fast allen Fällen die perfekte Lösung darstellt und auf unnötigen Ballast komplett verzichtet. Denn eine zu große WordPress .htaccess bremst die Leistung wieder spürbar aus und so gilt es das perfekte Gleichgewicht zu finden, zwischen Funktionsvielfalt und minimalistischem Code.

.htaccess für WordPress erstellen

Nach jahrelangem Einsatz, habe ich im laufe der Zeit verschiedene Mechanismen und Parameter für WordPress getestet und intensiv ausprobiert, habe immer wieder Code hinzugefügt und auch immer wieder entfernt, sowie eine Menge Vergleiche und Tests aufgestellt. Ich liebe so einen Feinschliff, bei dem immer live ausprobiert und über längere Zeit getestet wird, während nur wirklich performanter und gut funktionierender Code bestehen bleibt. Nur im Live-Betrieb lässt sich herausfinden was, wie funktioniert und welche Zeilen zwar logisch und sinnvoll klingen, im Alltag aber wertlos sind. In der Theorie geht so etwas nicht, da braucht es die Praxis eines echten Blogs. So wurde die WordPress .htaccess-Datei von mir immer mehr zur ultimativen .htaccess, weil ineffektive Zeilen nach und nach herausgefiltert wurden. Die .htaccess für WordPress enthält inzwischen keinerlei Ballast mehr, keine überflüssigen Zeilen, alle wichtigen Punkte und Befehle sind jedoch weiterhin enthalten und so bleibt die Datei schön klein, angenehm schlank und extrem schnell. Die ultimative WordPress .htaccess cached Grafiken, was für enorme Performance sorgt, sie komprimiert Seiten mit Gzip, was die Größe pro Seite um bis zu 80 Prozent reduzieren kann, sie verbietet das verlinken von Bildern auf fremden Websites (ausgenommen Feedly und Co), sowie einiges mehr. Insgesamt handelt es sich hier also um die perfekte WordPress .htaccess und mittlerweile wird diese Seite hier auch genau deshalb sehr gerne und oft verlinkt bzw. an vielen Stellen empfohlen. Weil sie eben nicht einfach blind sammelt, sondern nur das beste enthält und stetig aktualisiert wird.

Hinweis: In der WordPress .htaccess kommt Code vor, in dem eine URL eingetragen werden muss. im Beispiel wurde dort “fastwp” eingetragen. Diese Stellen müsst ihr natürlich entsprechend abändern und eure eigene URL hinzufügen, damit der Code korrekt funktioniert.

Hinweis 2: Für Webfonts, die auf dem eigenen Server liegen, muss der Code unten eventuell noch erweitert werden. Alle Infos zum korrekten einbinden von Webfonts findet ihr hier.

Hinweis 3: Wer noch mehr Sicherheit will, sollte sich mal die 6G Firewall genauer ansehen. Diese wird ebenfalls über die .htaccess-Datei integriert und kann zum unten stehenden Code ganz einfach hinzugefügt werden.

Hinweis 4: Als Perfektionist leben meine Inhalte in diesem Blog. Das heißt, dass sich Dinge auch mal ändern, effektiver oder simpler umgesetzt werden können. Dieser Artikel wird also (wie alle anderen eigentlich auch) immer wieder mal aktualisiert, weshalb ihr unbedingt öfter mal vorbeischauen solltet, um keine Änderung zu verpassen.

Folgendes als .htaccess in den Hauptordner von WordPress kopieren:

<IfModule mod_deflate.c>
SetOutputFilter DEFLATE
</IfModule>

<IfModule mod_headers.c>
Header append Cache-Control "public"
Header append Vary Accept-Encoding
Header set Connection keep-alive
Header unset ETag
FileETag None
</IfModule>

<IfModule mod_expires.c>
ExpiresActive On
ExpiresDefault "access 60 seconds"
ExpiresByType image/jpg "access plus 1 month"
ExpiresByType image/jpeg "access plus 1 month"
ExpiresByType image/gif "access plus 1 month"
ExpiresByType image/png "access plus 1 month"
ExpiresByType image/ico "access plus 1 month"
ExpiresByType text/css "access 1 month"
ExpiresByType text/javascript "access 1 month"
ExpiresByType application/javascript "access 1 month"
ExpiresByType application/x-shockwave-flash "access 1 month"
</IfModule>

<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^$
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} -f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} \.(jpg|jpeg|png|gif|ico|css|js)$ [NC]
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^https?://([^.]+\.)?fastwp\. [NC]
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^https?://([^.]+\.)?feedly\. [NC]
RewriteRule \.(jpg|jpeg|png|gif|ico|css|js)$ - [F,NC,L]
</ifModule>

# BEGIN WordPress
<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteRule ^index\.php$ - [L]
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteRule . /index.php [L]
</IfModule>
# END WordPress

Optimierte WordPress .htaccess

Wer diese .htaccess in den Hauptordner seiner WordPress-Installation kopiert, der wird schnell einen starken Anstieg in Sachen Performance und Seitenaufbau erleben. Gerade wenn vorher noch gar keine .htaccess-Datei im Einsatz war, dürfte der Unterschied mit dieser, an WordPress angepassten Version, wirklich enorm, um nicht zu sagen extrem ausfallen. Ist bereits eine andere WordPress .htaccess im Einsatz, sollte ernsthaft überlegt werden, ob in dieser nicht die ein oder andere Zeile von oben ergänzt werden kann bzw. ob die vorhandene WordPress .htaccess nicht sogar komplett ausgetauscht werden sollte. Der Code oben ist schließlich erprobt und getestet und die Datei basiert auf jahrelanger Erfahrung und Optimierung. Sie enthält alle notwendigen Tweaks und verzichtet dabei auf überflüssiges Beiwerk, welches sich im Live-Betrieb als überflüssig oder gar ineffizient verwiesen hat. Über einen Austausch sollte auch deshalb nachgedacht werden, weil Google die Performance einer Website inzwischen sehr ernst nimmt und in das Ranking mit einfließen lässt, nicht umsonst gibt es Google Pagespeed. Der Browser-Cache und die Komprimierung mittels Gzip sind hier nur zwei wichtige Grundlagen, um die WordPress Performance via .htaccess zu tunen. Ein Versuch ist es jedenfalls wert.

.htaccess möglichst klein halten

Auch wenn viele andere Quellen noch ein paar zusätzliche Zeilen empfehlen, hat sich bei den meisten Hostern herausgestellt, dass eine zu große und zu umfangreiche .htaccess-Datei einen negativen Einfluss auf die Performance hat. Mal nur ganz dezent, mal so heftig, dass der Verlust erschreckend ist. Gerade bei einem V-Server etc. kann eine eigene, gefüllte .htaccess durchaus mal Probleme verursachen. Jeder Vorteil ist bei einer überladenen und vollgemüllten .htaccess dann schnell wieder verschwunden, wohingegen die minimal angelegte viel gebracht hätte. Genau wie in allen anderen Bereichen, gilt also auch hier: Weniger ist mehr. Nicht einfach immer blind und unwissend neuen Code hinzufügen, sondern stets den Sinn und Zweck hinterfragen. Mit dem Code oben seid ihr gut beraten. Glaubt mir, mehr braucht es im Alltag eines Blogs nicht.

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