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Performance SEO in drei Schritten

5 Tools zum Speedtest der Website Artikelbild

Performance für das Ranking

Performance ist aktuell wichtiger als jemals zuvor, denn Googles aktuelle Updates bestrafen zu starkes SEO, belohnen aber sinnvolle Optimierungen. Es ist ein schmaler Grad geworden, zwischen Überoptimierung und sinnvollen Anpassungen, ein schmaler Grad auf dem wandeln ziemlich heikel ist. Dieser Artikel beleuchtet nun das Thema Performance, denn gerade die sorgt aktuell für ein gutes Ranking und großen Erfolg. Dabei sind die Optimierungen diesbezüglich recht einfach und schnell auszuführen, fast schon automatisch.

1. Perfekte Permalinks wählen

In WordPress lässt sich die Struktur der Permalinks relativ einfach verändern, wichtig ist dabei nur genau zu wissen, was Google möchte und was WordPress kann. Ersteres ist wichtig für das Ranking, letzteres ist wichtig für die Performance, denn manch eine Einstellung zwingt WordPress schnell in die Knie. Daher gilt es ein wenig Erfahrung zu sammeln, um die bestmögliche Permalink-Struktur herauszufinden.

Absolut falsch, vor allem aber auch einfach nicht mehr zeitgemäß, sind Permalinks wie www.DeinBlog.de/?p=1234. Zwar ist die Adresse kurz, was Google durchaus mag, dafür fehlt es an Keywords in der URL. Richtig ist daher eine Struktur, die den Titel, sowie die Kategorie, mit einschließt. Das wäre dann etwas wie www.DeinBlog.de/Kategorie/TitelMitKeyword.

Einige Webmaster schwören nun noch darauf, die ID ganz hinten mit anzuhängen. Dies ist meiner Meinung nach umstritten, soll in der Theorie aber dafür sorgen, dass Google noch eine einzigartige Nummer sieht, den Artikel also klar von anderen unterscheiden kann. Ich persönlich sehe darin keinen Sinn, habe beim testen auch noch nie wirklich Vorteile erleben können. Mein Tipp ist also nur die Kategorie und Titel in die Permalinks zu integrieren. Das geht mit folgender Struktur, die ihr unter Einstellungen/Permalinks im Admin wählt.

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2. Simpel aber effektiv Cachen

Caching ist bei vielen Blogs nicht unbedingt nötig, denn meistens laufen kleinere bis mittlere Blogs auch ohne Zwischenspeicher recht effektiv und schnell. Dennoch hilft Caching inzwischen dabei, das Ranking bei Google zu verbessern, denn jede Millisekunde ist seit Panda und Co entscheidend geworden. Performance fließt nachweislich in das Ranking ein, weshalb ein schneller Cache von großem Vorteil ist.

Ich persönlich habe inzwischen so ziemlich alle Caching Plugins von WordPress durch. Von Quick Cache, bis Super Cache, über W3 Total Cache und Simple Cache, es gibt inzwischen viel zu viele Erweiterungen für WordPress. Gelandet bin ich dann aber beim nimalistischen Cachify, welches sehr einfach und klar aufgebaut ist, extrem schnell und effektiv zu funktionieren scheint. Meine Tests haben jedenfalls gezeigt, dass Cachify insgesamt zwar weniger Funktionen hat, sich  aber deutlich positiver auf das Ranking auswirkt, als es beispielsweise W3 Total Cache tut.

Minimalismus ist im Web kein Trend, sondern überlebenswichtig, denn überladene und übertriebene Websites gehen früher oder später meist gnadenlos unter. Was bleibt sind die simplen und effektiven Dinge, wie auch Cachify. Das Plugin stammt vom Programmierer Sergej Müller, der vor allem für eines bekannt ist, nämlich sauberen und extrem performanten Code. Ein echter Tipp also, bevor ihr auf andere Cache-Lösungen zurückgreift.

3. Ein SEO Plugin muss her

Performance SEO erfordert natürlich nicht nur Anpassungen bei der Pagespeed, sondern auch ganz klassische SEO-Maßnahmen. Dafür kann jetzt natürlich auf kostenlose Plugins zurückgegriffen werden, sinnvoller ist aber der Einsatz von wpSEO. Das Plugin stammt ebenfalls von Sergej Müller, ist mit 19,99 Euro Kaufpreis extrem günstig, arbeitet außerdem perfekt mit dem oben genannten Cachify zusammen. Da wpSEO das meiste komplett automatisch übernimmt, sind nach dem aktivieren kaum Änderungen mehr notwendig. Anfänger lassen also alles unangetastet, Profis machen ihre eigenen Anpassungen.

wpSEO hat die selben Vorteile wie Cachify. Das Plugin ist sehr sauber und clean programmiert, vor allem in Sachen Performance aber deutlich besser als die Konkurrenz. Dank der einfachen Handhabe ist es auch für blutige Anfänger geeignet, dank dem Umfang fühlen sich allerdings auch Profis wohl. Ich empfehle euch jedenfalls den Einsatz von wpSEO, denn die 20 Euro sind gut in die Zukunft eurer Website investiert.

Die Zukunft hat begonnen

Zukunft ist auch gleich ein gutes Stichwort, denn wer die oberen drei Punkte beherzigt, für den hat die Zukunft bereits begonnen. Egal ob Panda oder ein kommendes Update, Google wird eure Website lieben. Natürlich sind die drei Punkte noch kein Garant für Erfolg, denn auch der Content muss stimmen, doch rein technisch ist eure Website nun perfekt gerüstet. Performance SEO in drei schnellen Punkten, mehr ist jetzt kaum noch herauszukitzeln, ohne bereits an der Grenze zum übertriebenen SEO zu kratzen. Letzteres mag Google inzwischen gar nicht mehr, also nur die drei Punkte befolgen und glücklich sein.



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