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7 Plugins für bessere Kommentare in WordPress

7 Plugins fuer bessere Kommentare in WordPress

WordPress Kommentare aufwerten

Als Yoast mit dem Comment Hacks Plugin um die Ecke kam, stellte ich selbiges im Blog bereits ausführlich vor. Dabei ist das Plugin von Yoast weder das einzige, noch das beste, welches sich um die Kommentare kümmert. In einem sind sich nämlich alle WordPress-Nutzer einig: Die Standard-Kommentare sehen aus wie aus den 90ern und haben mit einer modernen Community rein gar nichts mehr zu tun. Doch wie lassen sich die Kommentare von WordPress aufwerten, verbessern, mit neuen Features ausstatten? Eigentlich ist das mal wieder ganz einfach, schließlich liefert WordPress eine Vielzahl an kostenlosen Plugins. Darunter auch eine Menge, die sich um die Aufwertung und Modernisierung der Kommentare kümmern. Zeit sich mal einige davon etwas genauer anzuschauen.

1. Featured Comments

Mit Featured Comments können im WordPress Admin verschiedene Kommentare auf- und abgewertet werden. Das bedeutet, dass beide jeweils eine eigene CSS-Klasse bekommen, sich also beliebig anpassen und optisch hervorheben lassen. Ein recht einfaches Plugin, welches aber einen interessanten Fokus hat. Gute Kommentare werden belohnt, schlechte werden bestraft und das kann – richtig eingesetzt – die Community stärken und die Qualität der Kommentare stark beeinflussen bzw. sogar anheben.

2. Comments Since Last Visit

Wäre es nicht super, wenn man auf einem Blog alle Diskussionen gezielt und umfangreich verfolgen könnte? Doch meistens verpasst man die ein oder andere Diskussion dann doch, weil man kurz mal ins echte Leben muss und die Stelle anschließend nicht mehr findet. Comments Since Last Visit macht damit Schluss, denn das WordPress Plugin zeigt dem Nutzer neue Kommentare gesondert an bzw. werden neue Kommentare für die Nutzer entsprechend markiert und hervorgehoben. So können Besucher sehen, ob es seit ihrem letzten Besuch weitere Kommentare in den Beiträgen gab oder nicht. Einfach und doch so unfassbar praktisch, vor allem auch sehr beliebt bei den Nutzern.

3. Basic Comment Quicktags

Das WordPress Plugin Basic Comment Quicktags fügt zur Textarea der Kommentare ein paar Buttons mit den Quicktags hinzu. Also Kursiv, Fett, Link und ein Zitate-Button. Sehr simpel, von Blog zu Blog aber sehr effektiv, um auch Anfängern das Formatieren ihrer Kommentare etwas zu vereinfachen. Mit simpler Formatierung entsteht so schnell etwas mehr Übersicht in den Diskussionen. Oder die Nutzer missbrauchen die Tags, schreiben alles fett und nerven mit Links – ihr kennt das. Einfach ausprobieren, ob die eigene Community erwachsen genug dafür ist.

4. oEmbed in Comments

Mit oEmbed in Comments werden die Kommentare dahingehend erweitert, dass die sogenannten oEmbeds von WordPress ermöglicht werden. Das bedeutet, dass Videos, Beiträge von Kickstarter und Co automatisch von WordPress umgewandelt und eingeklebt werden. So etwas kann praktisch sein, kann Kommentare aber auch ruinieren, wenn ständig nur noch Videos und andere Sachen gepostet werden, die via oEmbed integriert sind. Trotzdem ziemlich interessant, vor allem wenn in den Kommentaren mehr als nur Text vorhanden sein soll.

5. Subscribe To Comments Reloaded

Subscribe To Comments Reloaded ist ein Klassiker den wirklich jeder kennt. Das WordPress Plugin ist für viele ein Must-Have-Plugin, weil es eine wichtige Funktion für Communitys integriert. So dürfen Nutzer Kommentare per E-Mail abonnieren. Das bedeutet, sie bleiben bei neuen Kommentaren zu bestimmten Themen auf dem Laufenden und nehmen aktiv an der Diskussion teil, auch weil sie per E-Mail daran erinnert werden. Manch einer möchte Subscribe To Comments Reloaded nicht mehr missen und Nutzer lieben es vor allem bei umfangreichen Diskussionen und einer Vielzahl an Kommentaren.

6. Comment Approved

Wenn Kommentare in eurem Blog moderiert werden, bekommen Nutzer den Hinweis, dass ihr Kommentar sich in der Moderation befindet oder erst noch freigeschaltet werden muss, bevor er erscheint. Alles toll, doch für den Nutzer ist das nur ein Schlag ins Gesicht. Er verfasst eventuell einen umfangreichen Kommentar, steht dann aber vor verschlossener Tür. Mit Comment Approved zeigt ihr ihm wenigstens eure Aktivität. Sobald sein Kommentar nämlich freigeschaltet wurde, bekommt der Nutzer automatisch eine entsprechende E-Mail. So muss er nicht mehr willkürlich warten, sondern weiß, wann der Admin seinen Kommentar öffentlich freigegeben hat. Sehr praktisch, wie ich finde.

7. Yoast Comment Hacks

Am Ende gibt es dann doch noch Yoast Comment Hacks. Zwar habe ich darauf schon einmal in einem extra Artikel hingewiesen und diesen am Anfang des Artikels auch schon verlinkt, doch es gehört ja trotzdem mit in die Liste, schließlich fasst Yoast Comment Hacks gleich mehrere Funktionen zusammen. Nämlich eine minimale Kommentarlänge, eine Umleitung für Kommentierer, E-Mail Benachrichtigungen, eine Parent ID, sowie einen Mail-Link für jeden einzelnen Kommentar. Praktisch und durchaus nützlich.

Nicht für jede Community geeignet

Die Kommentare aufwerten, das ist nichts für jeden Blog. Manch ein Blog braucht es nicht, auf anderen treiben die Nutzer nur Unsinn mit Zusatzfunktionen und kleinere Blogs werden schnell mal ausgebremst, weil ihr Hosting die ganzen Extras nicht mitmacht. Trotzdem wollte ich euch mal eine kleine Liste präsentieren, weil die Standard-Kommentare von WordPress eben nur noch frustrierend für viele Nutzer sind. Inzwischen gibt es Disqus und andere interaktive Kommentarsystem, da sind langweilige und extrem simple Kommentare per Text und Formular einfach altbacken. Ein paar Zusatzfunktionen tun den WordPress Kommentaren daher auch gut und mit den Plugins oben habt ihr zumindest einige Comment Hacks die wirklich Sinn machen und dem ein oder anderen Nutzer gefallen dürften. Schaut sie euch also ruhig mal genauer an und testet ein wenig.



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