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Warum viele Webmaster glauben ihr Blog sei schnell, obwohl er es nicht ist.

Warum viele Webmaster glauben ihr Blog sei schnell, obwohl er es nicht ist.

WordPress und die Performance

Wer einen eigenen WordPress Blog hat, der ignoriert witzigerweise oft Technik und Performance, denn der Vorteil von WordPress ist schließlich die einfache Benutzung, da kümmert man sich eben um nichts. Das führt dann dazu, dass viele Anwender wenig optimieren, wenig perfektionieren, stattdessen aber unzählige Plugins und Snippets hinzufügen, bis die Website irgendwann unter der Last zusammenbricht. Denn Plugins fressen gerne den Speicher weg, woraufhin der Server unter einem Ansturm von Besuchern gerne mal zusammenbricht. Nun ist es aber so, dass viele Webmaster davon rein gar nichts mitbekommen und glauben ihr WordPress Blog sei rasend schnell, obwohl er es in Wahrheit gar nicht ist. Woran liegt das? Vor allem daran, dass Webmaster beim täglichen Gebrauch eine wichtige Sache vergessen: Sie sehen ihren Blog nicht zum ersten mal und die meisten Inhalte liegen bereits im Cache.

Problem mit dem Browsercache

Tatsächlich begegnet mir dieses Phänomen bereits seit Jahren. Blogger denken ihre Website sei rasend schnell, weil alles im Browsercache liegt und nicht vom Server heruntergeladen werden muss. So sollte es auch sein, dafür gibt es schließlich die ultimative .htaccess, doch so ist es eben erst beim zweiten Besuch. Wichtig ist also, dass der eigene Blog auch so optimiert wird, dass er nicht erst nach dem Caching schnell lädt, sondern schon beim ersten Aufruf. Der große Unterschied ist nämlich, dass weder Cookies, noch Cache gesetzt wurden und alle Inhalte tatsächlich noch vom Server zum Nutzer kommen müssen, rein gar nichts zwischengespeichert wurde. Dann müssen Scripte, CSS-Dateien, sowie Bilder und Videos erst einmal angefragt und gesendet werden und das dauert beim ersten mal eben, weshalb Blogs auch optimiert werden sollten. Denn wer beim ersten Besuch zu lange warten muss, der ist weg und kommt nie wieder.

Tests mit Cache-Reload

Besucher im Internet haben dazu noch wenig Geduld. Im Freizeitpark stellt ihr euch bereitwillig an die lange Schlange zur Achterbahn an, doch im Netz läuft so etwas nicht. Ein oder zwei Sekunden wird gewartet, dann ist ein Großteil der Besucher schon wieder weg, nur wenige warten länger und wenn eine Website 10 Sekunden laden muss, dann warten nur noch die härtesten Nutzer und hohe Besucherzahlen braucht ihr mit solchen Ladezeiten gar nicht erst erwarten, denn das wird so nichts. Warum ich diesen kurzen Beitrag zum Thema verfasse? Weil genau dieser Umstand immer wieder vergessen wird. So wie ihr eure Website seht, sehen sie eure Besucher eben erst beim zweiten mal. Wichtig ist also ein Test mit Cache-Reload und das immer wieder mal, auch zu Stoßzeiten. Das geht im Firefox und Chrome, sowie in fast allen anderen Browser, mit SHIFT + STRG + R. Die Tastenkombination ist ein kompletter Reload der Website, lädt also auch Inhalte neu, die bereits im Brwosercache liegen. Wichtig, denn genau so wird eure Website geladen, wenn Besucher zum ersten mal vorbeischauen.

Lasst euch nicht täuschen

Wer so einen Cache-Reload vollzieht, sieht die Website so, wie Nutzer sie beim ersten Aufruf sehen. Was hier verzögert oder fehlerhaft dargestellt wird, das wird auch bei den Nutzern so zu sehen sein und was hier zu lange dauert, dass dauert auch bei den ersten Besuchen eurer Leser so lange. Deshalb ist es wichtig die Performance und die Inhalte so zu optimieren, dass sie nicht erst beim zweiten mal performant geladen werden, sondern schon beim ersten Besuch blitzschnell für den Nutzer bereitstehen. Viele vergessen das und sind immer wieder erfreut über schnelle Ladezeiten, die bei ihnen aber nur so schnell ausfallen, weil die Inhalte eben schon im Cache liegen und sie als Webmaster ständig auf der eigenen Seite vorbeischauen. Also nicht täuschen lassen, testen und optimieren. Denn nur wer seine Ladezeiten perfektioniert, hat mit seinem Blog heutzutage noch eine Chance auf großen Erfolg und das nicht nur weil Google die Performance einer Website neuerdings wichtig findet, sondern weil Besucher sie schon immer wichtig fanden und es am Ende nur auf genau diese ankommt. Niemand wartet im Internet, schon gar nicht auf einen unbekannten oder neuen Blog.



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