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Revive Old Post: Alte Beiträge wiederbeleben

Revive Old Post Alte Beitraege wiederbeleben

Alte Beiträge wiederbeleben

Mit den WordPress Blogs ist das so eine Sache. Da tippt man tagelang an einem umfangreichen Artikel herum, doch der wird dann wenig geklickt, geht schnell unter, neue, viel kürzere Artikel, vielleicht sogar News, verdrängen den großartigen Beitrag der einen so viel Mühe gekostet hat. Das ist der Lauf der Zeit und nicht immer passt ein Thema gerade zur allgemeinen Stimmung. Doch oft sind viele Artikel einfach zeitlos, können später aber nur noch via Google bzw. Suchmaschine effektiv gefunden werden. Wer durchforstet schon einen Blog bis zum ersten Artikel, oder quält sich seitenlang durch Archive? Die Wenigsten und deshalb sind solche Artikel immer ein größeres Problem. Die Lösung für das Problem: Revive Old Post. Ein WordPress Plugin welches erkannt hat, wie sich so etwas ein wenig relativieren lässt.

Beiträge in sozialen Netzwerken teilen

Revive Old Post ist in seiner Funktion ziemlich simpel und dennoch weitgehend einzigartig. Im Grunde macht das Plugin nichts anderes, als alte Artikel ausgraben und diese in sozialen Netzwerken zu teilen. So bekommen längst vergessene Beiträge ihre verdiente Aufmerksamkeit zurück, was wie erwähnt gerade bei zeitlosen Artikeln sehr sinnvoll sein kann. Außerdem werden Nutzer von Facebook, Twitter und Co immer wieder mit “Klassikern” überrascht, was ebenfalls einen echten Mehrwert für viele ist und angenehmer als die ständigen Links zu gerade erst veröffentlichten Artikeln sein dürfte. So bekommen auch alte Inhalte wieder mehr Aufmerksamkeit spendiert und Nutzer der sozialen Netzwerke erhalten immer wieder interessante Abwechslung, statt auf der entsprechenden Seite eben nur über neue Inhalte informiert zu werden.

Revive Old Post Screenshot 1

Für normale Anwender reicht die Free-Version von Revive Old Post, dank vielfältiger Optionen, bereits vollkommen aus. Profis dürfen aber auch zur erweiterten Pro-Version des WordPress Plugins greifen.

Viele Optionen und eine Pro-Version

Revive Old Post ist dabei vielfältig konfigurierbar. Von Haus aus werden erst einmal Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn und Tumblr unterstützt. Dort können Titel, Ausschnitte, oder Inhalte mitsamt Bildern geteasert werden, die dann zum Klick verleiten sollen. All das lässt sich sehr einfach festlegen, genau wie ein Mindestalter für Artikel, ebenso wie ein maximales Alter. So könnt lässt sich einstellen, dass die Erweiterung nicht die ganz alten Kamellen hervorkramt bzw. Artikel präsentiert, die mindestens schon ein Jahr alt sind. Die Pro-Version von Revive Old Post bringt dann vor allem mehr Planungsmöglichkeiten, sowie die Unterstützung mehrerer Accounts. Nichts was unbedingt notwendig ist also, was bei einem erfolgreichen Einsatz aber durchaus den Kauf und die Unterstützung rechtfertigen sollte.

Nur für Social Network Freaks

Alles in allem erfüllt Revive Old Post in der Free-Version durchaus seinen Zweck und ist nicht allzu stark limitiert. Die Preisgestaltung ist dann allerdings doch recht happig. Wer mehr möchte zahlt für eine einzige Seite und einen Jahr Support bereits 75 Dollar. Für drei Blogs sind es dann schon ca. 150 Dollar und die unlimitierte Lizenz schlägt mit 299 Dollar zu. Das ist teurer als gewohnt, aber das Plugin hat sich auch einen guten Ruf erarbeitet und ist inzwischen recht populär geworden. Was mir persönlich nicht ganz so gut gefällt: Revive Old Post beschränkt sich einzig und allein auf soziale Netzwerke. Ich selbst hätte aber auch gerne eine Option, um alte Beiträge im Widget zu präsentieren, oder sie sogar in den normalen Loop zu integrieren, mit entsprechender Markierung natürlich. So kämen auch Leser in den Genuss alter, aber immer noch aktueller Inhalte und clever umgesetzt, würde so etwas auch die interne Verlinkung stärken. Schade also, dass sich Revive Old Pos einzig und allein auf die sozialen Netzwerke beschränkt. Durch diese Limitierung richtet die Erweiterung sich dann auch nur an diejenigen, die bei Facebook, Twitter und Co aktiv ihre Seite pflegen, genug Fans haben und diese auch aufwändig betreuen. Für alle anderen ist es höchstens die Free-Version mal einen Blick wert.



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