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Social Media Marketing perfektionieren

Social Media Marketing perfektionieren

Mach dich nicht abhängig von Google

Social Media Marketing ist nicht mehr wegzudenken, denn wer es richtig macht, der baut sich sehr schnell eine zweite, dritte, oder sogar vierte ernstzunehmende Traffic-Quelle neben Google auf. Das ist für Webmaster ziemlich wichtig, denn wer sich nur auf Google verlässt, der steht dumm da, wenn das Unternehmen mal wieder eines seiner kontroversen Updates veröffentlicht, manuell abstraft, oder mit willkürlichen Änderungen dafür sorgt, dass plötzlich wieder Besucher auf euren Blog kommen. Mach dich nicht abhängig von Google, ist da also das Zauberwort. Leicht gesagt, schwer getan, denn bei den meisten Websites sorgt Google für 70 bis 90 Prozent der Besuche. Das war zumindest immer so, doch in Zeiten von Social Media Marketing lässt sich das Ganze zum Glück ein wenig relativieren und abschwächen. Inzwischen kommen eine Vielzahl der Besucher auch von Twitter, Facebook, Instagram und Pinterest, je nach Thema eures Blogs und je nachdem wie aktiv ihr in den verschiedenen Netzwerken seid. Heute möchte ich euch ein paar wichtige Grundlagen vermitteln, an die ihr denken solltet, um eure Social-Media-Aktivitäten zu perfektionieren.

Zur richtigen Zeit…

Zur richtigen Zeit, am richten Ort zu sein, das war und ist schon immer wichtig gewesen. Bei den Sozialen Netzwerken ist das natürlich nicht anders, denn prinzipiell werden Inhalte zu verschiedenen Zeiten oft auch unterschiedlich behandelt. Verschiedene Studien und Tests belegen, dass bei fast allen Netzwerken die meisten Inhalte am Mittag geteilt werden. Zwischen 11 und 13 Uhr wird auf Facebook, Twitter und den anderen Plattformen also kräftig geteilt und geliked. Das solltet ihr wissen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Interessant ist, dass die Zeiten bei vielen Netzwerken fast gleich ausfallen. Mittags wird geteilt und geliked, zum Nachmittag hingegen erreicht ihr die meisten Nutzer, bekommt also die meisten Klicks. Bedeutet: Mittags ist die perfekte Zeit für einen “likebaren” Posts auf eurer Facebook-Seite, am Nachmittag (ca. 15 bis 17 Uhr) erhaltet ihr dagegen die meisten Klicks für verlinkte Artikel. Wer dieses Wissen schlau nutzt, holt das Beste aus den Sozialen Netzwerken heraus. Bitte vergesst bei all den Studien aber nicht selbst zu testen. Schlussendlich ist jede Zielgruppe anders und nur wer selbst immer wieder testet und ausprobiert, bekommt ihr auch die ehrlichsten Ergebnisse.

Mit dem richtigen Bild…

Kein Geheimnis mehr ist, dass klare Bilder in den Sozialen Netzwerken deutlich häufiger angesehen und geklickt werden. Eine reine Hintergrundfarbe ist also von Vorteil, genau wie ein großes Gesicht. Hier zeigen Studien, dass gerade weibliche Gesichter deutlich höhere Klickzahlen aufweisen. Das perfekte Bild wäre demnach eine wunderschöne Frau mit süßem Lächeln, die vor einer frisch gestrichenen orangen Wand steht. Prinzip verstanden? Fokussiert eure Bilder in den Sozialen Netzwerken auf eine Person oder ein Objekt und sorgt dafür, dass sich im Hintergrund keine Ablenkung befindet. Ein weiterer Trick, den viele Let’s Player und Videokünstler gerne nutzen: Nicht direkt das Video posten, sondern immer ein klickstarkes Bild veröffentlichen, welches in der Beschreibung bzw. im Text dann auf das Video verlinkt. Solche Bilder erscheinen häufiger in der Timeline bei Facebook, haben bessere Klickraten und können, wenn sie zusätzlich noch mit ein bisschen Text ausgeschmückt werden, zu Handlungen auffordern. Also immer ein perfekt für das Soziale Netzwerk zugeschnittenes Bild (Maße und Motiv) posten, statt direkte Links oder Videos. Funktioniert einfach besser und wird häufiger angesehen.

Am richtigen Ort

Über den richtigen Ort lässt sich natürlich streiten, doch Fakt ist: Google+ hat doch echt keine Sau mehr. Zumindest nicht die relevante Zielgruppe. Konzentriert euch auf die häufig genutzten Netzwerke und auf die, deren Nutzer sich gerne berieseln lassen oder neue Informationen aufsaugen. Soll heißen: Fokus liegt ganz klar auf Facebook und Twitter. Danach kommen die klickstarken Bilder auf Instagram und Pinterest, die, wenn euer Blog sich dafür eignet, ziemlich viele Besucher generieren können. Letzteres aber nur im Einzelfall, beispielsweise bei Koch oder Fitness Blogs, wo ihr ein Bild des Ergebnisses postet und den Weg dahin dann im verlinkten Artikel oder Video beschreibt. Bei normalen Inhalten, die kein Foto erforderlich machen, sind solche Netzwerke natürlich eher unwichtig. Grundsätzlich gibt es da einen schönen Vergleich:

Drei einfache Sätze, die noch einmal deutlich machen wie Soziale Netzwerke verwendet werden. Facebook zum liken und teilen, Twitter zum mitteilen und Instagram zum vorzeigen der fertigen Bilder, in diesem Fall den frischgebackenen Kuchen. Wer daran denkt, nutzt die Netzwerke richtig und effizient aus, bekommt also auch die höchstmögliche Anzahl an Visits über selbige spendiert.

Mit einfachen Tricks Social Media perfektionieren

In den Sozialen Netzwerken dreht sich also alles darum zur richtigen Zeit, mit dem richtigen Bild oder Content, am richtigen Ort zu sein. Eigentlich ganz einfach, wenn ihr viel testet, vergleicht, die Top-Zeiten nutzt und so das bestmögliche Potenzial für euch ausschöpft. Weil das alles ziemlich schwer ist, angepasst werden sollte und viel Aufwand erfordert, gibt es inzwischen eben auch viele Social Media Manager. Wer Soziale Netzwerke wirklich perfekt betreuen will, schafft das nämlich nicht mal eben nach der eigentlichen Arbeit. Das erfordert Fleiß, kreative Ideen, viele Tests und Ausdauer. Trotzdem sollten die Tipps für euch erst einmal ausreichen, um zumindest etwas effizienter zu werden und eure Abläufe zu perfektionieren. Probiert es doch mal aus. Mit etwas Glück kommen viele Besucher bald über Facebook, Twitter und Instagram und wenn dem so ist, dann seid ihr endlich nicht mehr von Google abhängig und braucht auch keine ständige Angst vor dem nächsten großen Update zu haben. Viel Glück und vor allem viel Erfolg.



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