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7 wichtige Dinge, die nach der Installation von WordPress sofort erledigt werden sollten.

7 wichtige Schritte, die nach der Installation von WordPress sofort erledigt werden sollten

Dinge nach der WordPress-Installation

WordPress installieren ist für die meisten Nutzer eine leichte Übung und viele haben das auch bereit mehr als einmal getan. Doch viele Anwender vergessen nach der Installation trotzdem immer wieder wichtige Schritte, selbst Profis wie mir passiert das ehrlich gesagt ab und an. Warum? Weil ich einfach im Stress bin oder schlichtweg nicht an alles denke, schließlich ist niemand perfekt. Deshalb hier mal 7 Dinge, die ihr nach der Installation von WordPress unbedingt erledigen solltet.

1. Einstellungen kontrollieren

Jede frische WordPress-Installation muss zunächst einmal richtig eingestellt werden. Möchtet ihr Kommentare zulassen, wie viele Artikel sollen auf der Startseite angezeigt werden und wie viele im Feed? Solche Dinge müssen zunächst einmal konfiguriert werden, genau wie Zeit- und Datumsausgabe oder E-Mail-Adresse und Seitentitel. Alles kein Problem, nur sollte dieser Schritt eben als erstes und unmittelbar nach der Installation von WordPress erfolgen. Dann ist alles so wie ihr es gerne hättet und ihr vergesst auch nichts.

2. Backup-Lösung installieren

Vor allem für Anfänger ist eine funktionierende Backup-Lösung sehr wichtig. Daher solltet ihr damit auch gar nicht lange warten, sondern direkt nach der Installation von WordPress für regelmäßige Backups sorgen und zunächst einmal eine saubere Sicherung des frisch installierten System erstellen. Wenn dann nämlich irgendein Plugin oder Snippet im Folgenden einen Fehler verursacht, könnt ihr solche Probleme einfach wieder rückgängig machen und WordPress in den frisch installierten Status zurückversetzten. Regelmäßige Backups werden außerdem oft vernachlässigt, sind und bleiben aber das Wichtigste, um im Zweifelsfall keine Inhalte zu verlieren.

3. Clevere .htaccess einrichten

Oft vergessen, allerdings extrem mächtig und daher auch wichtig, ist die sogenannte .htaccess. Die kleine Datei steuert verschiedene Optionen eures Servers oder Webspace-Pakets, je nachdem was euer Hoster alles erlaubt. Mit einer cleveren .htaccess-Datei lassen sich Inhalte nicht nur cachen und komprimieren, auch Dinge wie Hotlinking und Sicherheitsrelevante Einstellungen lassen sich bereits anpassen. Die ultimative .htaccess findet ihr hier, wie ihr mit einer .htaccess für mehr Sicherheit sorgt, habe ich auch ebenfalls schon einmal erklärt.

4. SEO Plugin oder Tags hinzufügen

Der WordPress Blog ist soweit eingerichtet und konfiguriert, ein Backup ist vorhanden, die .htaccess sorgt für Sicherheit und Performance, jetzt fehlt eigentlich nur noch die Optimierung für Suchmaschinen. Das geht am besten mit einem einfachen Plugin, oder, für alle die sich etwas besser auskennen, mit dynamischen Meta-Tags. Wenn ihr ein WordPress Plugin wählt, setzt lieber auf ein minimalistisches, denn einige SEO Plugins sind inzwischen einfach nur aufgebläht und überladen, bremsen euren Blog demnach spürbar aus. Ein kleiner Performance-Test der bekannten SEO Plugins hilft bei der Auswahl.

5. Für Sicherheit im Blog sorgen

WordPress Security ist ein Thema, welches in vielerlei Hinsicht von Bedeutung ist. Zum einen gibt es immer wieder Sicherheitslücken in WordPress selbst, zum anderen sind Plugins inzwischen zum echten  Sicherheitsrisiko geworden. Abhilfe schafft ein Security Plugin bzw. eine Firewall, doch die Auswahl ist groß und es gibt viele schwarze Schafe oder besser gesagt mäßige Plugins, die zwar viel versprechen, letztendlich aber nichts bzw. nur wenig halten. In meiner Artikelserie WordPress Security Plugins (wird noch erweitert) stelle ich immer wieder derartige Erweiterungen und Möglichkeiten vor. Mein klarer Favorit ist übrigens NinjaFirewall. Das kostenlose Plugin schaltet sich als echte Firewall vor die Seite, blockt gefährliche oder unsinnige Zugriffe ab und stellt in der Beizahlvariante auch Profis mit zahlreichen Optionen und Möglichkeiten zufrieden. Vor allem ist NinjaFirewall aber eine sehr effiziente und geschickt programmierte Firewall für WordPress, die nicht, wie viele andere Erweiterungen, auf simple Tipps oder Tweaks setzt.

6. Externe Dienste einbinden

Nachdem euer WordPress Blog nun soweit eingerichtet ist, erste Anpassungen erhalten hat und inzwischen sogar für Sicherheit gesorgt wurde, ist es an der Zeit externe Dienste einzubinden. Die gehören sauber in den Footer und nicht in den Header, denn sie sind nie so wichtig wie der echte Content und die von WordPress generierten Aufrufe. Externe Dienste sind zum Beispiel eine Google-Analytics-Alternativen wie Stetic, oder Social Media Software wie AddThis bzw. ähnliche Services.

7. WordPress Performance optimieren

Wenn ihr mit all den Standards durch seid und euer Blog erfolgreich in Betrieb genommen wurde, beginnt die Performance-Optimierung. Die WordPress Performance ist dabei ein dauerhafter Prozess, quasi eine Lebensaufgabe. Wo immer ihr eine Anfrage zu viel vermutet, wo immer eine Zeile überflüssiger Code zu finden ist, wo immer ein Bild noch kleiner werden kann, dort muss optimiert werden. Wie das geht und was ihr im Bereich der WordPress Performance alles optimierten könnt, erfahrt ihr natürlich ebenfalls auf FastWP, nämlich hier auf der entsprechenden Übersichtsseite. Unbedingt lesen und Schritt für Schritt durchgehen, denn nur schnelle Blogs werden geklickt und gelesen, nur schnelle Blogs haben heutzutage noch eine echte Chance bei all der Konkurrenz. Außerdem ist die Performance ein Ranking-Faktor von Google geworden, spielt also auch in Sachen Suchmaschinenoptimierung eine große Rolle. Da WordPress von Haus aus eher träge ist, ein sehr wichtiges Thema, mit dem ihr euch noch sehr ausführlich beschäftigen werdet.

Schritte zum erfolgreichen Blog

Das waren sie nun, die 7 wichtigsten Schritte, die nach der Installation von WordPress auf euch warten. Keiner davon sollte vergessen werden und wer all die Schritte sauber abarbeitet, der kann nun einen wahrlich effizienten und leistungsstarken WordPress Blog sein eigenen nennen, der nicht nur sauber konfiguriert, sondern eben auch sicher und schnell ist. Viel Erfolg beim Bloggen wünsche ich euch.



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