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Wie verdient WordPress eigentlich Geld?

Wie verdient WordPress eigentlich Geld

Womit verdient Automattic Geld?

Wie kann Automattic, die Firma hinter WordPress, eigentlich Geld verdienen, wenn sie WordPress kostenlos verfügbar macht und als Open Source Software anbietet? Wie und vor allem wo liegen die Einnahmequellen von Automattic? Matt Mullenweg, Gründer und Erfinder von WordPress, teilte schon des Öfteren mit, wo genau Automattic Geld verdient und das ist im Grunde auch kein Geheimnis und wird immer wieder transparent kommuniziert. Warum auch nicht. Zeit, sich die 7 wichtigsten Einnahmequellen von Automattic mal ein wenig genauer anzusehen.

VIP Hosting
Das meiste Geld dürfte Automattic durch ihr VIP Cloud Hosting verdienen. Hier sicherte man sich nämlich bereits sehr große und bekannte Kunden, beispielsweise läuft der Facebook Newsroom auf Basis von WordPress VIP. Doch auch Time.com, TechCrunch, NY Post und viele weitere Angebote setzten auf das VIP Cloud Hosting von Automattic. Das beginnt erst einmal mit einer Setup-Gebühr von 15.000 Dollar und kostet dann mindestens 5.000 Dollar pro Monat. Dafür ist aber auch alles enthalten, vom Hosting, über den Support und die technische Administration, bis hin zum DDoS-Schutz und regelmäßigen Backups. Das VIP Cloud Hosting von Automattic ist die All-in-One-Lösung für große Blogs auf Basis von WordPress. Wer sich genauer über Preis, Addons und Zusatzleistungen informieren möchte, kann dies hier tun. Für die meisten Blogger kommt der Service aber, alleine schon wegen der hohen Kosten, gar nicht in Frage.
VIP Support
Falls ihr euren Blog selbst hostet und dementsprechend auch auf das VIP Cloud Hosting verzichten könnt, bleibt immer noch der WordPress VIP Support. Der stammt immerhin vom Core Team hinter WordPress und kann bei Probleme sehr nützlich und wertvoll sein. Der Basic Support kostet dabei 15.000 Dollar im Jahr, möglich sind aber Preise bis zu 250.000 Dollar jährlich, je nachdem was ihr von dem VIP Support genau erwartet. Außerdem gibt es Addons für Diagnosen, sodass das Team die Sicherheit eures Blogs prüft, die allgemeine Performance oder die Skalierbarkeit eures Angebots unter die Lupe nimmt. Für Unternehmen, die selbst hosten, aber gerne einen professionellen und vertrauenswürdigen Ansprechpartner haben wollen, definitiv ein lohenswertes Angebot.
Premium-Accounts
Auf WordPress.com kann jeder vollkommen gratis einen eigenen Blog betreiben, doch natürlich sind diese Blogs in ihrer Funktion stark limitiert. Wer diese Begrenzungen ein wenig auflockern möchte, muss sich einen Premium- oder Busniness-Account kaufen. Dann gibt es unter anderem eine eigene Domain, mehr Speicherplatz für Medieninhalte, viele weitere Annehmlichkeiten und vor allem auch keine nervige Werbung mehr, die WordPress onst auf eurem Blog einblendet. Premium-Mitgliedschaften kosten 99 Euro pro Jahr, ein Business-Account schlägt mit 299 Euro pro Jahr zu Buche.
Werbung
Da wären wir dann gleich beim nächsten Punkt, denn WordPress.com blendet auf den kostenlosen Blogs Werbeanzeigen ein. Ihr verdient daran rein gar nichts, schließlich bekommt ihr schon den kostenlosen Blog, doch WordPress refinanziert den Service mit dieser Maßnahme. Wer keine Werbung auf seinem Blog sehen möchte, muss wie oben erwähnt zur Premium- oder Business-Mitgliedschaft greifen. Oder er nutzt eben WordPress.org, hostet den Blog also auf einem eigenen Server oder Webspace.
Premium Themes
Wer auf WordPress.com ein schickes Theme für seinen Blog nutzen möchte, musst zu einem Premium Theme greifen. Das kennt auch jeder der seinen Blog selbst hostet. In diesem Falle bietet WordPress.com die Premium Themes aber selbst an und gönnt sich deshalb auch einen Anteil am Verkaufspreis. Der liegt durchschnittlich bei ungefähr 75 Euro pro WordPress Premium Theme.
Premium Plugins
Neben Themes, verdient Automattic auch fleißig an den eigenen Plugins. Polldaddy, Akismet, WooCommerce, VaultPress und wie sie alle heißen. Die meisten sind kostenpflichtig oder in einer kostenpflichtigen Version verfügbar, lösen Probleme die jeder hat und werden von vielen Bloggern in der bezahlten Variante eingesetzt. Mit den Premium Plugins dürfte also eine Menge Geld in die Kasse gespült werden.
WordPress Transfer
Wer bei WordPress.com anfängt zu bloggen, der stößt schnell an die erlaubten Grenzen. Für einige ist das nicht schlimm, sie ordern sich einen Premium-Account und sind zufrieden. Für andere hingegen reicht das alles nicht, sie möchten mehr, sie wollen die volle Kontrolle über ihren Blog und die Hardware. Damit nichts schiefgeht, kann der Transfer von Automattic übernommen werden. Das kostet dann allerdings 129 Dollar und dauert bis zu 24 Stunden. Nach Bestellung wird man kontaktiert, bespricht einen Termin und anschließend wird der Blog im festgelegte Zeitraum transferiert.

Automattic hat viele Einnahmequellen

Wie aus den oberen Punkten bereits mehr als ersichtlich ist, hat Automattic eine Vielzahl an lukrativen Einnahmequellen. Alleine der Verdienst mit den Premium Themes und Premium Plugins dürfte schon für einiges an Umsatz sorgen und der Umstand, dass große Marken wie Facebook oder TechCrunch das VIP Hosting bzw. den VIP Support in Anspruch nehmen, spricht auch schon für sich selbst. Alles in allem dürfte es da jedenfalls kein Problem sein, dass WordPress Open Source, also kostenlos verfügbar ist. Im Gegenteil: Wäre WordPress nicht kostenlos verfügbar, hätte es ich wohl nie so stark verbreitet.



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