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7 effektive Wege, um mehr Social Shares zu generieren

Mehr Social Shares generieren

Mehr Social Shares generieren

In Deutschland ist und bleibt Google für die meisten Webmaster die Traffic-Quelle Nummer eins. Die meisten sind allerdings mehr als unzufrieden damit, weil es sie abhängig macht und vor allem auch weil niemand weiß, wann Google das nächste kontroverse Update veröffentlicht, welches plötzlich wieder viele Websites abstraft und damit gerne mal ganze Existenzen vernichtet. Die gute Nachricht ist allerdings, dass Google nicht mehr alleiniger Herrscher in Sachen Traffic ist, denn inzwischen sorgen auch die Sozialen Netzwerke für eine Menge Besucher. Können sie zumindest. Kaum ist ein Artikel geteilt, geht er im besten Fall nämlich viral und generiert gleich hunderte von Klicks. Doch so ist das eben nur dann, wenn Artikel und Inhalte des eigenen Blogs entsprechend angepasst sind. An die Nutzer von Facebook, Twitter und Co, die nur dann teilen, wenn Inhalte die notwendigen Trigger im Gehirn umlegen. Ein paar Tipps hierzu findet ihr unten.

Emotionen bei den Nutzern wecken
Facebook als Traffic-Quelle ist bekanntgeworden durch virale Portale. In Deutschland perfektioniert dies Heftig.co, was einigen vielleicht nicht gefällt, was aber definitiv funktioniert. Dafür werden oft mehrere Überschriften im A/B-Test generiert, die dann das bestmögliche Ergebnis garantieren. Möglichst emotionale Schalter umlegen, mit Schlagwörtern um sich schmeißen, vor allem aber ruhig starke Aussagen und ganze Sätze als Überschrift bilden. Wer über Soziale Netzwerke Traffic generieren möchte, muss eigentlich zwangsläufig zu diesem Mittel greifen.
Beiträge mit Listen/Top-Listen schreiben
Beiträge wie dieser hier, kommen in den Sozialen Netzwerken immer gut an. Listen, Top-Listen, Aufzählungen, alles Inhalte die sehr gerne geteilt werden. Vor allem weil sie einfach, weil sie auf den einen Blick verständlich und oft interessant sind. Wer seine Social Shares pushen will, muss also auch immer mal wieder interessante Listen erstellen. Sie funktionieren einfach und mir persönlich macht es auch viel Spaß, solche Tipps zu Listen zusammenzufassen.
Interaktiven Content erstellen
Umfragen, ein Quiz, umfangreiche Fragebögen oder Tests, das alles ist interaktiver Content. Gerade ein Quiz oder Test funktioniert extrem gut und wird gerne und oft geteilt. Persönlichkeitstest oder sehr kontroverse Themen kommen hier immer gut an. Die Umsetzung ist dank vieler passender Plugins auch gar nicht so schwer, gerade mit einem CMS wie WordPress. Kann man sich also ruhig mal gedanken drüber machen.
Auffällige Share Buttons verwenden
Es gibt Dienste wie AddThis, es gibt statische und frei anpassbare Share Buttons, es gibt einfach unfassbar viele Möglichkeiten, um das Teilen von Artikeln zu ermöglichen. Wer viele Shares will, darf nur eines nicht tun, die entsprechenden Buttons verstecken. Gestaltet sie groß, auffällig und am besten vor, sowie nach einem Beitrag. Vielleicht auch als mitscrollende Social Bar? Wer die Social Shares in die Höhe treiben will, sollte seine Share Buttons auch wirklich sichtbar platzieren und sie nicht zu stark in den Content oder das Design des Blogs integrieren, sondern ruhig deutlich hervorheben. Das Funktioniert wirklich deutlich besser.
Social Meta-Tags optimieren
Twitter, Facebook und Co erlauben es spezielle Meta-Tags zu kreieren und anzupassen. Daraus resultieren dann bessere Titel und Beschreibungen für die Suchmaschinen. Open Graph Tags nennt sich das Ganze und bei WordPress erledigt die Anpassung auf Wunsch einfach ein passendes Plugin. Kann helfen, geht aber auf die Performance und bläht den Header unnötig auf, wie ich finde. Wer die Tags nicht nutzt, hat oft auch keinen Nachteil, weil die Sozialen Netzwerke dann einfach Title-Tag und Description verwenden, die für die Suchmaschinen sowieso bereitstehen. Trotzdem, wer Social Media perfektionieren möchte, muss auch angepasste Tags erstellen.
Klare und starke Bilder integrieren
Eine Farbe, ein großes Gesicht, am besten weiblich. So bzw. so ungefähr, lautet die Formel für das perfekte Bild bei Facebook und im Grunde trifft das auf viele Plattformen zu. Klare, fokussierte Bilder, mit wenig Farben und deutlich sichtbaren Mittelpunkt, werden einfach am häufigsten geklickt und erzielen die größtmögliche Aufmerksamkeit. Denkt daran, wenn ihr Artikelbilder erstellt, denn die werden auch von den Sozialen Netzwerken genutzt. Stichwort: Titten-Thumbnail. So nervig es manchmal auch sein mag, es funktioniert immer und immer wieder, weil der Mensch einfach nichts lernt und auf die Trigger immer wieder hereinfallt.
Was Menschen gerne sagen würden
Zu guter Letzt gibt es einen Punkt, der im Bereich Social Media Marketing wirklich immer zieht. Es ist wichtig, dass ihr Inhalte erschafft die gerne geteilt werden. Weil ihr Beispielsweise Dinge sagt, die Menschen gerne selbst sagen würden, sich aber nicht trauen zu sagen. Dafür teilen sie solche Überschriften und Inhalte aber sehr gerne. Oder ihr setzt auf Fröhlichkeit, Traurigkeit, Gefühle die wirken und dementsprechend ebenfalls wieder gerne geteilt werden. Wie Menschen gerne sein würden, was sie sagen wollen, wie sie sich fühlen möchten, ihre Träume und Ängste, so ein Content zieht in den Sozialen Netzwerken häufig am besten.

Unabhängigkeit von Google

Wer sich ein wenig mit Social Media Marketing beschäftigt, seinen eigenen Traffic analysiert und seine Zielgruppe genau kennt, der kann recht schnell ein paar zusätzliche Shares generieren und damit auch neue Besucher anlocken, vielleicht sogar hin und wieder einen viralen Hit kreieren. Ich selbst arbeite jetzt seit längerem daran, mich unabhängiger von Google zu machen, da ich einfach keine Lust mehr auf die willkürlichen Updates habe. Egal ob sie nun Panda, Pinguin, Delfin oder Tigercat heißen, es passt mir als Webmaster überhaupt nicht, dass ich 50 Prozent meiner Zeit quasi damit verschwenden muss, mich an das Regelbuch von Google zu halten und ständig auf dem neusten Stand zu bleiben, was Google jetzt wieder für richtig hält und wozu Blogger, Webmaster, Affiliates und Co jetzt wieder gezwungen werden. Danke an dieser Stelle deshalb auch noch einmal an alle, die mit ihren Shares kräftig helfen, dass FastWP unabhängiger von Google wird. Die Tipps oben funktionieren jedenfalls und ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen helfen, der ähnliches plant.



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