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4 Dinge, die mich an WordPress einfach stören

Wordpress du nervst

WordPress ist toll, aber…

Wir brauchen jetzt gar nicht darüber reden, wie toll WordPress doch ist. Ich liebe das Content Managment System, trotz all seiner Macken und Makel, sonst würde ich keinen Blog über WordPress führen. Allerdings hat der Blog den Fokus Performance und das nicht ohne Grunde, denn WordPress ist von Haus aus schon etwas ineffektiv und langsam, wenn man es genau nimmt. Auch sonst ist das CMS in vielen Bereichen hin und wieder ganz schön nervig, dabei könnte alles so schön sein. Wenn denn mal entscheidende Dinge gefixt werden würden. Oder wenn mal ein Umdenken eingeleitet wird. Wie dem auch sei, es gibt schon ein paar Sachen, die mich massiv an WordPress stören und mir nahezu täglich auf die Nerven gehen.

Schluss mit Plugin-Optionen
Viele große Erweiterungen integrieren im WordPress Admin ein eigenes Menü für Optionen, oft mit komplett eigenem Feld., Untermenüs und einer Menge mehr. Am Anfang ist das noch okay, doch wenn jede Erweiterung in der Sidebar ihren eigenen Bereich/Button bekommt, nervt es einfach nur noch. Die Liste wird endlos lang. Warum erlaubt man das? Wie wäre es mal mit einem Standard, der Erweiterungen dazu zwingt, ihre Optionsseiten unter “Plugins” hinzuzufügen? Dann weiß jeder wo die Optionen zu finden sind (und nicht manchmal unter Werkzeuge, mal bei Einstellungen, mal mit eigenem Bereich) und extra Links und Menüs gibt es auch nicht mehr. Also ich fände das fantastisch.
Standard-Themes abschaffen
Brauchen wir wirklich zu jedem großen Release von WordPress ein neues Standard-Theme? Nö! Meistens sind diese eh ziemlich langweilig und überladen. Außerdem kenne ich niemanden der ein Standard-Theme wirklich im Live-Betrieb einsetzt und wer will schon was nutzen, wo “Standard” draufsteht? Ich jedenfalls nicht. Ich finde es ist Zeit diesen Mist einfach abzuschaffen und auf das Theme-Verzeichnis bzw. Premium Shops hinzuweisen. Kein Mensch braucht die Standard-Themes von WordPress und wirklich etwas besonderes sind diese meist auch nicht.
Plugin-Verzeichnis bereinigen
Wie war das noch? Ungefähr 45 Prozent aller Plugins auf WordPress.org sind veraltet. Ernsthaft jetzt? Was soll das? 45 Prozent der Erweiterungen haben in den letzten zwei Jahren keinerlei Update erhalten. Damit sind sie unsicher, ineffizient und stark veraltet. Ein Risiko für Sicherheit, Performance und Funktionsweise eures Blogs. Dabei könnte alles so einfach sein. Neue Regel für Plugins: Alles was ein oder zwei Jahre kein Update mehr erhält, wird automatisch aus dem Verzeichnis entfernt. Das erhöht die Sicherheit und bringt Entwickler dazu, immer wieder mal über ihre WordPress Plugins drüberzuschauen. Und uns bringt es mehr Übersicht, denn wenn ich nach einer bestimmten Funktion suche, wühle ich mich meist erst einmal durch veraltete oder nicht mehr funktionierende Plugins. Das muss doch nicht sein.
Kalender für die Beitragsplanung
Kennt ihr das auch? Der Monat neigt sich dem Ende zu, ihr plant schonmal den ein oder anderen Post für die nächste Woche, doch diese beknackte Post-Planung innerhalb von WordPress macht es euch mal wieder schwer. Kein Kalender, keine Wochentage, ich soll Datum und Zeit quasi aus dem Kopf eingeben. Das nervt mich so schon genug, aber wenn es dann noch um bestimmte Artikelserien geht, die beispielsweise jeden Montag erscheinen, und ich keine Ahnung habe welches Datum der Montag im kommenden Monat hat, sitze ich wieder frustriert und genervt da. Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um immer noch keinen Kalender in die Beitragsplanung integriert zu haben. Es nervt WordPress!

Nicht das beste CMS der Welt

Die vier Dinge, die mir derzeit mal wieder massiv auf die Nerven gehen, sind natürlich nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt vieles über das ich mich nur zu gerne aufrege, gerade weil ich auch über WordPress blogge und finde, Kritik muss einfach stets möglich sein. WordPress ist toll, keine Frage, es ist aber nicht das beste CMS der Welt, nur das am weitesten verbreitete CMS und manchmal da nervt es mich einfach unfassbar. Ich nutze es gerne, es hat aber nun mal auch eine Menge Macken und Probleme, die so langsam aber sicher mal angegangen werden sollten. In Diesem Sinne, alles nicht ganz so ernst nehmen, auch wenn mich die vier punkte tatsächlich immer wieder mal aufregen.



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