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Was ist die perfekte Permalink-Struktur?

Perfekte Permalink-Struktur

Permalinks in WordPress

Es gibt Fragen, die verschwinden einfach nicht. Sie tauchen immer wieder auf und werden immer wieder kontrovers diskutiert. Eine dieser Fragen, ist die Frage nach der perfekten Permalink-Struktur innerhalb von WordPress. Oft wird dies und jenes empfohlen, doch was ist nun wirklich am besten? Sind sprechende URL’s in aktuellen Zeiten wirklich noch so viel Wert wie früher, wo selbst Google bei Youtube und Co auf derartige Strukturen mittlerweile verzichtet? Was ist das beste für die Performance und wie stark haben die Permalinks in WordPress eigentlich Auswirkungen auf die Ladezeit? Zeit, dass auch ich mal meine Meinung zu dem Thema äußere, denn auch ich werde hier immer wieder nach den perfekten Permalinks gefragt. Zeit sich noch einmal das große Ganze anzuschauen.

Sprechende URL’s waren gestern

Dem ein oder anderen wird es inzwischen bereits aufgefallen sein, dass ich in meinen Blogs durchweg auf sprechende URL’s verzichte. Das war aber nicht von Anfang an so. Damals waren sprechende URL’s, (also URL’s die Keywörter statt sinnloser Zahlen oder ID’s enthielten) regelrecht Gold wert. Damals, als Google noch “jung und dumm” war und Keywörter honorierte, je öfter sie gefunden wurden und vor allem wenn selbige in der URL enthalten waren. Doch die Zeiten sind meiner Ansicht nach längst vorbei. Nicht nur, dass Google selbst in seinen eigenen Angeboten auf sprechende URL’s verzichtet, ich sehe auch keinen echten Mehrwert mehr, da Google gar nicht mehr so stark auf solcherlei Faktoren zu achten scheint. Wozu also der Aufwand, wozu lange, sprechende URL’s generieren?

Permalinks mit ID sind im Trend

Meine genau Meinung zu dem Thema hatte ich damals in einem Artikel beschrieben, der klarstellte warum ich in diesem Blog Permalinks mit ID nutze, statt der so beliebten sprechenden URL’s. Ein Hauptgrund dafür ist nicht nur, dass Google es meiner Meinung nach gar nicht mehr honoriert, sondern auch der Aspekt in Sachen Performance. Natürlich spart ihr mit optimierten WordPress Permalinks keine Sekunden an Ladezeit ein, doch bei einer Messung siegen die einfachen Permalinks durchweg und heute zählt einfach schon jeder Sekundenbruchteil. Je simpler, desto effizienter ist das ganze innerhalb von WordPress. Auch das hatte ich bereits getestet bzw. beschrieben, in meinem Artikel zum Thema Performance der WordPress Permalinks. Weniger ist also mehr, zumal es meiner Ansicht nach keinen großen Einfluss mehr auf Google und Co hat.

Möglichkeiten von WordPress

Unter “Einstellungen – Permalinks” finden sich innerhalb von WordPress nun verschiedene Voreinstellungen wieder. Alle mehr oder weniger sinnvoll, wobei die Permalink-Struktur von WordPress komplett anpassbar bleibt. Wer möchte, kann folgende Parameter frei einsetzten und so seine eigenen, unendlich langen URL’s generieren. Ob das Sinn macht, steht dann auf einem anderen Blatt.

So könnt ihr mit den Parametern also eure komplett eigene, endlos lange WordPress Permalink-Struktur bauen. Das untere Feld stellt euch den notwendigen Platz zur Verfügung. Ich selbst nutze das ganz einfache Schema mit den ID’s der Beiträge.

Wordpress Permalinks Post ID

Auf FastWP nutze ich inzwischen ganz einfache Permalinks mit der ID der Beiträge. Das ist simpel, effizient und rasend schnell.

Das ist natürlich extrem simpel, keine Frage, aber eben auch extrem performant. Außerdem braucht kein Nutzer mehr Namen in der URL, Datumsangaben oder Kategorien, diese Zeiten sind einfach endgültig vorbei und auch Google scheint keinen großen Wert mehr auf lange und mit Content und Keywords gefüllte URL’s zu legen. Kurz und knapp ist angesagt, alles andere wird überflüssig.

Perfekte WordPress Permalinks

Am Ende ist die einfache Post ID also vollkommen ausreichend, wenn ihr mich fragt. Die kurze URL mit ID ist die perfekte Permalink-Struktur, auch weil Seiten innerhalb von WordPress davon unberührt bleiben. Landing Pages, Sneezing Pages und Co könnt ihr also nach wie vor mit sprechenden URL’s anlegen, was bei diesen Auch tatsächlich noch Sinn macht, nur die Artikel werden künftig lediglich mit ihrer ID gekennzeichnet. Das ist heutzutage vollkommen ausreichend, vielleicht sogar von Vorteil, weil gerade auf Twitter dann die Original-URL verlinkt werden kann, statt extra einen Kurzlink zu erzeugen. Und da Google sprechende URL’s kaum noch bevorzugt und die Leser selbst oft über das Smartphone kommen und die URL gar nicht mehr lesen, macht Performance mehr Sinn als prall gefüllte Permalinks, die schlussendlich keinen Vorteil mehr einbringen.



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