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Lokale WordPress-Installation erstellen

Lokale WordPress-Installation erstellen

Testumgebung zum ausprobieren

Wer einen Blog professionell betreibt, der wird sich davor hüten, einfach irgendwelche Plugins, Snippets, Themes oder sonstige Änderungen auszuprobieren. Nicht nur, dass jedes Plugin zu eventuellen Problemen führen kann, im schlimmsten Fall sogar Sicherheitslücken mitbringt, meistens hinterlässt es in WordPress auch eine ganze Menge Ballast und Dreck. Hinterherzufergen ist nicht immer einfach und auch mit WP-Sweep wird nicht immer alles erwischt. Also ist es wichtig, eine Testumgebung zu verwenden, am besten lokal, also nicht auf dem Server, denn dort kann nichts schiefgehen und ihr könnt alles und jedes Plugin ausprobieren. Welche Möglichkeiten es gibt und welches die Beste für Windows bzw. MacOS ist, erfahrt ihr hier. Ich beschränke mich dabei auf klare Empfehlungen, also das was ich selbst tatsächlich verwendet habe und verwende.

Lokale WordPress-Installation (Windows)

Bereits vor Jahren stellte ich hier im Blog die kleine aber feine Software InstantWP vor und an dieser Empfehlung hat sich bis heute auch rein gar nichts verändert. Wer Windows nutzt und dort lokal WordPress installieren möchte, sollte sich das Programm unbedingt mal genauer ansehen. Ein Klick auf die .exe, schon habt ihr eine laufende WordPress-Installation, könnt auf Ordner-Struktur, Datenbank und alles andere komplett frei zugreifen, es nach Belieben verändern und manipulieren. Das geht komplizierter, aber unter Windows garantiert nicht einfacher. InstantWP ist damit der absolute Tipp für Windows-Nutzer, die WordPress lokal installieren möchten.

Lokale WordPress-Installation (MacOS)

Leider gibt es das geniale InstantWP nicht für MacOS, was gerade mir als Umsteiger natürlich gar nicht gefällt. Allerdings gibt es eine Möglichkeit, die ähnlich simpel und vielfältig ist. MAMP nennt sich das Ganze. Das installiert schnell eine virtuelle Server-Umgebung, mit der ihr dann lokal einen Server zur Verfügung stehen habt, auf dem ihr unter anderem auch WordPress installieren könnt. Im Grunde wie bei einem richtigen Server. Also erst WordPress herunterladen, Optionen anpassen, MySQL-Datenbank erstellen und so weiter. WordPress.org hat sogar eine kleine Anleitung für MAMP geschrieben. Alles ganz einfach, wenn auch nicht ganz so simpel wie InstantWP für Windows. Eigentlich wird es mal Zeit, dass so etwas wie InstantWP auch für MacOS erscheint. Bis es soweit ist, nutze ich persönlich MAMP.

Zum Testen ideal geeignet

Es gibt noch ein paar kleinere Lösungen, wie beispielsweise DesktopServer, doch in meinen Augen sind die beiden Möglichkeiten von oben die jeweils besten. MAMP arbeitet unter MacOS sehr effizient und ist im Vergleich mit ähnlicher Software recht einfach einzurichten. Außerdem ist es eben ein richtiger lokaler Server, ich kann also auch andere Systeme ausprobieren, wie beispielsweise Kirby. InstantWP dagegen bringt das was der Name verspricht, nämlich eine lokale WordPress-Installation, ohne viel Optionen oder nervtötende Parameter. Einfacher geht es nun wirklich nicht. Nutzen sollte jeder Blogger eine lokale WordPress-Installation, denn Live zerlegt ihr euch im schlimmsten Fall den Blog oder die MySQL-Datenbank, lokal dagegen kann alles ausprobiert werden, ohne Gefahr zu laufen, dass der eigene Blog in Mitleidenschaft gezogen wird.



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