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Facebook Instant Articles mit WordPress nutzen

Facebook Instant Articles mit WordPress nutzen

Facebook Instant Articles für WordPress

So langsam wird es ernst mit den alternativen Mobilen Versionen eigener Inhalte. Google setzt mit AMP auf schnelle Ansichten, direkt über die eigene Suche, Facebook bindet Inhalte mit den Instant Articles direkt in die eigene Plattform ein. Als Publisher, vor allem aber als Blogger, wird es so langsam also Zeit sich mit den beiden Methoden auseinanderzusetzen und glücklicherweise gelingt das auch Anfängern, da es WordPress uns mal wieder einfach macht. Genau wie das Google AMP WordPress Plugin, liefert Automattic nun nämlich auch die offizielle Erweiterung für Facebook Instant Articles aus. Die sollen ab dem 12. April 2016 nämlich endlich für alle Publisher, egal welche Größe verfügbar sein und mit dem neuen WordPress Plugin seid ihr bestens darauf vorbereitet.

WordPress Plugin für Instant Articles

Beide Erweiterungen basieren darauf, eine alternative Version der Beiträge eures WordPress Blogs zu erzeugen. Während das AMP Plugin schon länger bekannt ist, taucht die Erweiterung für Facebook Instant Articles aber erst jetzt auf. Auch dieses stammt offiziell von Automattic, genauer gesagt vom VIP-Team und in Zusammenarbeit mit der Agentur Dekode. Derzeit ist das Plugin erst einmal nur über GitHub erhältlich, in Kürze wird es dann aber wohl auch via wordpress.org verfügbar sein. Doch genug Geschwafel, reden wir einfach mal darüber, wie die Facebook Instant Articles für WordPress genau funktionieren.

Neues Instant Articles Feed-Format

Anders als das Google AMP Plugin für WordPress, erzeugt dieses hier keine alternative Version der Beiträge, sondern erstellt einen neuen Feed. Dieser kommt im RSS-Format daher, besitzt aber alle Parameter die Facebook für die Instant Articles offiziell vorschreibt. Nach der Aktivierung des Plugins ist der Feed unter “/feed/instant-articles” oder bei ID-Permalinks unter “/?feed=instant-articles” erreichbar. Natürlich muss der Feed selbst auch noch bei Facebook freigegeben werden, denn anders als bei Google AMP, werden die Instant Articles von Facebook nicht automatisch angenommen. Facebook prüft zunächst ob alle Spezifikationen eingehalten werden und erlaubt über die Dev Tools auch eine gewohnt umfangreiche Analyse der Fehler. Im großen und Ganzen recht einfach umgesetzt.

Ausgabe via Tag oder Kategorie steuern

Wer nicht all seine Artikel automatisch als Facebook Instant Articles veröffentlichen möchte, kann dieses über eine zusätzliche Kategorie oder einen Tag steuern. Da die Facebook Instant Articles über einen Feed veröffentlicht werden und dieser Feed bei Facebook eingereicht werden muss, ist das sogar relativ einfach möglich. So könnt ihr eine neue Kategorie oder einen Tag mit dem Namen “Facebook” erstellen und fortan dort alle Artikel einsortieren, die auch als Instant Article bei Facebook angezeigt werden sollen. Bei Facebook reicht ihr dann einfach die Url des Feeds “beispiel.de/category/facebook/feed/instant-articles” ein. Je nachdem wie ihr die Kategorie oder den Tag benannt habt, sieht die Adresse natürlich anders aus, es ist schließlich nur ein Beispiel für die bessere Verständlichkeit.

Plugin-Unterstützung per Hook und Filter

Zum aktuellen Zeitpunkt unterstützt das Facebook Instant Articles WordPress Plugin nur die Standards. Also Beiträge mitsamt Bildern und Videos. Allerdings ist die Erweiterung mit vielen Hooks und Filtern etc. ausgestattet, sodass Plugins in Zukunft eine entsprechende Unterstützung nachliefern und Nutzer eigene Anpassungen vornehmen können. Für den Moment werden nur einfache Instant Articles erstellt, ohne viel Extras. Aber genau das soll schlussendlich ja auch der Vorteil von AMP und den Instant Articles sein, nämlich die reduzierte Darstellung ohne den Ballast. Ausprobieren dürft ihr die Erweiterung jetzt schon, geöffnet werden die Facebook Instant Articles aber wie erwähnt erst im April 2016. Bislang sind sie nur für ausgewählte und große Verlage verfügbar, die sich entsprechend angemeldet haben.

Fazit zu den Instant Articles

Persönlich bin ich kein Fan von AMP und somit auch kein Fan der Instant Articles. Zwar sehe ich bei Facebook noch dezent einen Sinn darin, die Nutzer auf der Plattform zu behalten, im Falle von Google wird es aber schon gefährlicher. Allgemein ist fragwürdig, ob wir uns als Blogger bzw. Publisher wirklich in eine weitere Abhängigkeit begeben wollen. Optimierte Seiten für Smartphones kann theoretisch jeder selbst erstellen und wer es nicht kann, nutzt entsprechende Plugins oder Designs. Instant Articles und AMP dienen aber schlussendlich nur Google und Facebook und es geht auch nicht um bessere Ladezeiten, sondern darum die Nutzer innerhalb der Suchmaschine bzw. dem Sozialen Netzwerk zu halten. Ich bin mir nicht sicher, ob wir mit einer Unterstützung dieser Techniken, nicht nur das nächste große Monopol erschaffen bzw. unterstützen und so halte ich mich bei dieser Technik bzw. mit der Unterstützung selbiger erst einmal raus.



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