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Smart Website Analytics: Rasend schnell und ohne Datenbank

Smart Website Analytics

Alternative zu externen Statistik-Tools

Performance ist alles für mich und die Optimierung von Blogs macht unendlich viel Spaß, nicht umsonst habe ich ein eBook zum Thema WordPress Performance geschrieben. Doch Performance hat eben auch immer ihre Schattenseiten, denn manche Dinge sind nur sehr schwer zu beeinflussen. Wie schnell Werbung lädt, liegt beispielsweise oft nicht im eigenen Wirkungsbereich, da diese von externen Servern kommt und die Ladezeit somit nicht beeinflusst werden kann. Gleiches gilt für Scripte wie Google Analytics oder andere Dienste für Statistiken, denn solche Tracking-Codes werden natürlich ebenfalls extern abgerufen. Das verschlechtert die Ladezeit zum Teil enorm, je nachdem wie intelligent solche Services eingebunden werden. Eine spannende Alternative präsentiert Smart Website Analytics (hier klicken). Das Script ist sehr schnell, benötigt keinerlei Datenbank und kann damit problemlos auf dem eigenen Server installiert werden. Was die Software kann und ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr nun hier.

Analyse ohne eigene Datenbank

Immer auf der Suche nach noch mehr Leistung, stieß ich zuletzt auf Smart Website Analytics bei Codecanyon. Das Script kostet dort derzeit ca. 18 Dollar, was nicht viel ist, wenn es hält was es verspricht. Im Gegensatz zu allen anderen Website Analyse Scripts, setzt Smart Website Analytics nämlich nur auf PHP. Keine Datenbank, keine großen Scripte, nur ein kleiner und sehr minimaler Tracking-Code, mit dem die eigene Website im Auge behalten werden kann. Dabei analysiert das Script weit mehr als man vermuten mag, was interessant ist und einen Test erfordert. Fand ich zumindest, kaufte mir das Script und überprüfte die Leistung anhand sinnvoller und denkbarer Vergleiche. Ist Smart Website Analytics vielleicht die ersehnte Rettung bei der Performance-Optimierung?

Das kann Smart Website Analytics

Bei Smart Website Analytics werden Die Besucher von heute, sowie den letzten 30 Tagen angezeigt. Gleiches gilt für die eigentlichen Seitenaufrufe. Die Top 5 Referrers, beliebte Seiten, Länder, Browser, Systeme und Endgeräte, werden ebenfalls ausgegeben, sodass niemand auf entsprechende Werte verzichten muss. Auf den ersten Blick werden oben der Top-Browser, das populärste Land, sowie der Anteil an Mobilen bzw. Desktop-Nutzern angezeigt. Was mich etwas stört ist, dass auch die Totalen Werte angezeigt werden, also wie viele Seitenaufrufe es insgesamt gab. Solche Werte sind aber komplett überflüssig und unnötig, erst recht wenn ich von anderer Software umsteige. Die Werte zählen dann ja nie vom Anbeginn des Blogs, sondern nur seitdem ich das Script installiert habe. Dafür fehlen aber Zahlen und Fakten vom Vortag, es werden nur die letzten 30 Tage angezeigt. Das ist schwach und die Entscheidung dahinter verstehe ich nicht so richtig. ebenfalls fehlt eine Funktion für den Export. Alles im allen kein Google Analytics, aber eben auch nicht so minimal wie manch andere Lösung. Alle wirklich (!) wichtigen Werte, zeigt das Tool übersichtlich an.

Einfach mal die Live-Demo ausprobieren

Smart Website Analytics kann also nicht alles, liefert aber wie erwähnt die notwendigen Werte, die im Auge behalten werden sollten. Dabei werden auch Kleinigkeiten, wie die Anzahl der Mobilen Nutzer etc. nicht vergessen. Am Ende bleibt das Script trotzdem sehr minimal, dafür aber eben auch entsprechend schnell. Wer sich mal eine Live-Demo anschauen möchte, kann hier klicken, die Live Preview wählen und dort das Passwort “Password” eingeben, um zu den Statistiken zu gelangen. Die sehen übrigens wirklich gut aus. Die Statistiken werden modern und schick designt in Szene gesetzt. Genau deshalb fehlt mir auch der Export so sehr, wobei hier auch ein Screenshot problemlos an die Werbekunden weitergeleitet werden könnte, so übersichtlich und hübsch das ganze aufbereitet wird.

Smart Website Analytics Screenshot

Smart Website Analytics ist schick, minimal und doch deutlich besser als die simplen Lösungen der vielen WordPress Plugins.

Problemzone MySQL-Datenbank

Interessant wird das Script aber erst in Sachen Performance. Wie ich schon des Öfteren mal erwähnt habe, ist bei den meisten Hostern die MySQL-Datenbank der Flaschenhals, also das schwächste Glied der Kette. Dazu kommt, dass WordPress die Datenbank sehr intensiv nutzt, quasi für alles. Während externe Scripte meist zu langsam laden, sind WordPress Statistik Plugins zwar oft schneller, gehen aber stark auf die Datenbank, da jeder Aufruf in diese geschrieben wird und von dort auch abgerufen werden muss. Selbst minimale Plugins wie Statify, die nur Aufrufe tracken, belasten also spürbar die Datenbank und reduzieren so auch die allgemeine Performance. Genau dagegen habe ich das Smart Website Analytics Script antreten lassen. Gegen Statify, die wohl puristischste Lösung für WordPress.

Statify vs. Smart Website Analytics

Zunächst einmal ist das ganze Script-Verzeichnis nur ca. 218 Kilobyte groß. Das wird einfach auf den Server kopiert und ist schon einsatzbereit. Wer will vergibt in der main.php ein eigenes Passwort. Dann wird nur noch die Zeile Javascript in den eigenen Blog eingefügt (Cache leeren nicht vergessen), schon trackt das Script alle wichtigen Informationen. Sehr minimal das Ganze. Im direkten Vergleich schlägt sich Smart Website Analytics zwar schlechter als Statify, doch das ist eigentlich auch kein Wunder, denn das Script trackt wesentlich mehr als nur Seitenaufrufe und muss eine entsprechende Datei verarbeiten. Trotzdem sinkt die Belastung und allgemein reden wir hier von wirklich minimalen Unterschieden. Ein Anfrage mehr und die Ladezeit im Vergleich mit Statify geht im Test von 146ms auf 169 Sekunden hoch. Statify braucht für den Aufruf 75ms, Smart Website Analytics lädt die analytics.php in 71ms, braucht aber noch 26ms für den Aufruf. So oder so sind die Unterschiede nur gering und wie gesagt: Smart Website Analytics braucht keine Datenbank, während Statify auch noch das Widget im Backend etc. ausgeben muss und dabei weit weniger Informationen liefert.

Fazit zu Smart Website Analytics

Am Ende bin ich eigentlich ziemlich begeistert von dem Script, welches so schnell und doch so umfangreich ausfällt. Natürlich kann sich so eine Lösung nie mit Google Analytics, oder der Alternative Stetic messen, doch für viele Blogs, vor allem auch Nischenseiten, reicht so eine minimale Lösung eigentlich vollkommen aus. Während Plugins wie Statify aber nur Seitenaufrufe und vielleicht noch die Top-Ziele und Top-Referrer ausgeben, zeigt Smart Website Analytics weit mehr an. Nämlich die Browserwahl der Nutzer, ob diese Mobil vorbeischauen oder den Desktop nutzen, sowie vieles mehr. Smart Website Analytics ist also vor allem für die interessant, die die Funktionsvielfalt von Google Analytics gar nicht nutzen und alles auf dem eigenen Server behalten möchten. Der Vorteil, dass Smart Website Analytics nicht auf die Datenbank geht und komplett ohne selbige auskommt, ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Wer seinen Blog auf Performance optimieren möchte und trotzdem nicht auf wichtige Zahlen verzichten will, sollte Smart Website Analytics ruhig mal ausprobieren. Ich bin ziemlich begeistert von dem Script, auch wenn ich selbst inzwischen weitgehend auf Statistiken verzichte und versuche mich wieder mehr auf den Leser zu konzentrieren. Zahlen und Fakten verleiten nämlich immer dazu, nicht mehr für den Leser zu schrieben, sondern nur noch nach den Zahlen. Wer weitere Infos zu Smart Website Analytics braucht, schaut auf der entsprechenden Produktseite nach.



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