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WordPress 4.6: Updates, Fonts und URL Spellcheck

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WordPress 4.6 Release

Es ist endlich soweit, WordPress 4.6 erblickt das Licht der Welt. Planmäßig ist die neue Version soeben veröffentlicht worden und bringt wenig frisches, dafür aber eine Menge mehr Feinschliff und viele kleine Bugfixes. Was genau sich geändert hat und welche Features WordPress 4.6 so mit sich bringt, erfahrt ihr wie immer in meinem Release-Artikel zur neuen WordPress-Version.

Keine Google Fonts mehr im Admin

Das beste an WordPress 4.6 ist meiner Meinung nach die Tatsache, dass endlich die Google Fonts aus dem Backend verbannt wurden. Dies ist nicht nur sofort nach dem Login sichtbar, das Dashboard wird dadurch auch gefühlt flotter. War zuvor Open Sans die Font der Wahl, werden nun die Schriftarten des jeweiligen Systems verwendet. Bei MacOS, wie in meinem falle, ist es die hübsche und noch gar nicht so lang integrierte San Francisco Font, bei Google Geräten ist es Roboto und bei Windows sollte SegoeUI verwendet werden. Allgemein ein sinniger Schritt, weil die jeweilige System Font oft am besten aussieht und ein gleichbleibender Look entsteht. Ich finde es jedenfalls gut so und bin mehr als zufrieden.

Spellcheck for URLs

Mit WordPress 4.6 hat es auch ein neues Feature mit an Board geschafft. Spellcheck for URLs wird es vom Entwickler Andrew Ozz genannt und im Grunde ist es nichts weiter als ein Link-Check im Editor von WordPress. So wird beim einfügen des Links gleich überprüft, ob dieser auch erreichbar ist. Falls nicht, wird selbiger, ähnlich der Rechtschreibprüfung, komplett rot umrandet. So ist sofort sichtbar, wenn ein Link nicht wie gewünscht funktioniert. Ein guter Schritt, denn nicht immer fällt es auf, wenn aus Versehen ein falscher Link oder eine nicht funktionierende Verlinkung eingefügt wurde. Für weniger Broken Links in Zukunft also. Hoffentlich.

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Shiny Updates

Ebenfalls neu in WordPress 4.6 sind die sogenannten Shiny Updates. Im Grunde ist dies nur der Überbegriff für ein komplett neues Handling von Plugin-, Theme, und Update-Installationen. Alles geschieht quasi inline, also ohne dass euch WordPress von einer Update-Seite auf die nächste weiterleitet. Das gilt für Theme-Installationen, Updates, aber auch wenn ihr Plugins zum Beispiel deinstallieren wollt. Das alles leitet euch nun nicht mehr weiter, sondern wird direkt im Hintergrund ausgeführt. Ein längst überfälliger Schritt, der nur zeitgemäß scheint.

Und sonst so?

Ansonsten hat sich hier und da unter der Haube noch ein wenig getan, ohne dass dies nun sonderlich spektakulär wäre. So wurde der TinyMCE Editor beispielsweise auf Version 4.4.1 aktualisiert und auch die Emojis haben ein Update erhalten. Die Ajax-Suche für neue Plugins hat ein paar Bugfixes erhalten und die HTTP-Bibliothek wird durch die Request-Bibliothek ersetzt. Außerdem wurde ein Bug mit der MediaElement.js behoben, der Probleme mit Youtube-Videos verursachte.

tl;dr

Viele kleine Updates, ohne weltbewegende Neuerungen, das bringt uns WordPress 4.6. Das Beste sind definitiv die System Fonts im Admin, die statt Google Fonts genutzt werden, sowie die Kontrolle beim einfügen eines Links, ob dieser auch erreichbar ist. Die Shiny Updates wird man als normaler Nutzer erst in Zukunft bemerken. Soweit so gut.



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