Elementor vs. Beaver Builder: Welcher Drag&Drop Pagebuilder ist besser?

Es gibt unzählige Pagebuilder, um schnell Webseiten aufzubauen. Elementor und Beaver Builder sind die beiden größten und beliebtesten dieser Kategorie. Doch welche Vor- und Nachteile haben beide Programme? Bezüglich Qualität sind beide auf einem ganz hohen Level. Die aktiven Installationen und Anzahl der Downloads beider Plugins, sprechen eine klare Sprache. Diese Themen sind im direkten Vergleich beider Plugins interessant:

  • Funktionen der Schnittstelle
  • Kontrolle über das Design (individuelle Möglichkeiten oder starre Templates)
  • Anzahl der Vorlagen und Optionen
  • Entwicklermöglichkeiten wie benutzerdefiniertes CSS
  • Kostenlose Funktionen vs. Kostenpflichtige Versionen
  • Gestaltung der Preise in Bezug auf Anzahl der Webseiten und Abos

Kurze Einführung in beide Drag&Drop Pagebuilder Plugins

Grundsätzlich sind beide Plugins äußerst beliebt und haben bereits Millionen von Webseiten weltweit erstellt. Beaver Builder und Elementor, sind bei Anwendern und Entwicklern gleichermaßen beliebt. Trotzdem existieren kleine aber feine Unterschiede, die wir euch näher erläutern. Elementor wurde erst 2016 entwickelt aber hat bereits jetzt schon mehr als eine Million Downloads zu verzeichnen!

Beaver Builder wurde früher – im Jahr 2014 – auf den Markt gebracht und zählt unumstritten zusammen mit Elementor zum Marktführer dieser Kategorie. Beide Plugins sind klassische Drag&Drop „Baukästen“ für Webseiten. Das heisst im Umkehrschluss, dass ihr einfach via Drag&Drop mit dem Mauszeiger verschiedenste Elemente an die gewünschte Position eurer Seite oder eures Beitrages zieht. Das kann Text sein, oder auch Bilder, Videos und hunderte andere Elemente. Dadurch benötigt ihr keinerlei Vorkenntnisse bezüglich HTML, CSS und Programmierung!

Unterschiede beim Interface zwischen Elementor und Beaver Builder

Beide Plugins verfügen über eine visuelle Vorschau, mit der ihr schnell die jeweiligen Ergebnisse in Echtzeit überprüfen könnt. Bei dieser Frage existiert kein eindeutiger Vor- oder Nachteil.

Elementor

Beim Elementor wird die Nutzeroberfläche unterteilt in: Sidebar auf der linken Seite und eine Live-Vorschau auf der rechten Seite. Neue Elemente werden mit der Maus einfach in die gewünschte Position gezogen (typisches Drag&Drop Prinzip). Textelemente werden via Inline-Bearbeitung entweder in der Sidebar oder direkt an Ort und Stelle bearbeitet bzw. geschrieben. Mit der rechten Maustaste öffnet sich ein weiteres interaktives Menü. So könnt ihr jederzeit mit der Nutzeroberfläche interagieren. Zudem besteht die Möglichkeit, Widgets (auch von anderen bestehenden Seiten) einfach zu kopieren und einzufügen.

Beaver Builder

Hier ist der Ansatz etwas anders. Das komplette Menü öffnet sich in einem vollen Fenster und ihr müsst die jeweiligen Optionen per Mausklick öffnen. Allerdings werden Elemente per Popup geöffnet, was den einen oder anderen Nutzer vermutlich stören könnte. Aber ihr könnt das Interface individuell anpassen. Die Kombination aus Sidebar und Inhaltsbildschirm (wie bei Elementor) hat sich eher bewährt. Grundsätzlich macht hier Elementor einen etwas besseren Eindruck.

Design, CSS und Entwickleroptionen

Beim Erstellen von Webseiten macht zwar ein „Pagebuilder“ durchaus Sinn, aber professionelle Entwickler sind daran interessiert, individuelle Anpassungen vorzunehmen, um den Auftritt wirklich optisch ansprechend wirken zu lassen. Auch hier kann Elementor wieder Punkte gut machen, weil die Entwickleroptionen per flexiblem CSS einfach vielfältiger sind. Hier sind die Möglichkeiten für euch, in beiden Plugins näher betrachtet:

Elementor

Grundsätzlich unterteilt das Drag&Drop Pagebuilder Plugin Elementor seine Möglichkeiten in drei unterschiedliche Optionen:

  1. Inhalt und Layout
  2. Stil (Schriften, Typografie, Hintergründe)
  3. Erweitert (CSS und für erfahrene Anwender)

Schon in der kostenlosen Version des Plugins, könnt ihr benutzerdefinierte CSS Klassen zu Elementen hinzufügen. Allerdings habt ihr nur in der kostenpflichtigen Version die ultimative „Bewegungsfreiheit“ und könnt jegliche Elemente per CSS Klasse optisch verfeinern. Beim Beaver Builder Plugin, sind derartige Möglichkeiten eher eingeschränkt.

Beaver Builder

Es kommt auf das Modul an: entweder ihr wählt zwischen zwei separaten oder drei verschiedenen Optionen:

  1. Allgemein (grundlegende Optionen)
  2. Stil (Farben, Schriften)
  3. Erweitert ( CSS)

Interessant ist aber die Tatsache, dass beim Beaver Builder Module auch ausgeblendet werden können. Beispielsweise ihr wollt einen Mitgliederbereich einführen. Dann erhalten nur angemeldete Nutzer den vollen Zugriff auf alle Menüs, Inhalte und Optionen. Das ist ein Unterschied gegenüber Elementor, weil dieses Plugin das nicht unterstützt.

Vorlagen sowie die Bibliothek (kostenlos und kostenpflichtig)

Elementor

Beaver Builder

Ab Version 2.0 zahlreiche konfigurierbare Vorlagen.

Weniger fertige Vorlagen als bei Elementor.

Komplette Seiten mit verschiedenem Design.

Ebenfalls individuelle Designs möglich.

Blöcke wo Elemente integriert werden können.

Elemente wie Bilder, Text, Kontaktbox.

FAQ

Einfach per Drag&Drop in die gewünschte Position ziehen.

Kontaktbox

Sämtliche fertige Designs, können für die spätere Wiederverwendung gespeichert werden.

Designs als Vorlagen abspeicherbar (für die spätere Weiterverwendung)

Leider könnt ihr nur in der kostenpflichtigen Version alle Vorlagen und Elemente nutzen.

Zahlreiche Elemente die per Drag&Drop eingefügt werden können.

Insgesamt sammelt Elementor hierbei mehr Punkte.

Vollständige Seitenlayouts möglich.

Sogar in der kostenlosen Version ein ausreichender Funktionsumfang.

Grundsätzlich sind beide Plugins in der kostenfreien Testversion eingeschränkt leistungsfähig. Allerdings stehen euch bei Elementor hier mehr Funktionen zur Verfügung, als bei Beaver Builder. Elementor enthält in der kostenlosen Variante immer noch genügend Vorlagen und Widgets, um tatsächlich eine ansprechende Webseite aufzubauen.

Hinsichtlich der kostenlosen Version von Beaver Builder, müsst ihr auf einen Großteil der Funktionen verzichten. Lediglich 6 Module stehen zur Auswahl. Sobald aber ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen wird, sieht die ganze Angelegenheit schon anders aus.

Elementor Pro Version

  • dynamische Inhalte
  • Überschriften
  • Fußzeilen
  • Seiten archivieren
  • Beitragsvorlagen
  • individueller Header

Beaver Builder Pro Version

  • Shortcodes in die Seite einpflegen
  • White Label Funktionen
  • CSS Änderungen in Echtzeit nachvollziehen
  • Drag&Drop
  • zahlreiche Elemente aber weniger Widgets als Elementor

Preisvergleich zwischen Elementor und Beaver Builder

Hierbei haben beide Plugins unterschiedliche Vor- und Nachteile. Elementor ist für einzelne Seiten günstiger, während sich Beaver Builder für mehrere Webseiten eher lohnt. Hier sind die preislichen Aspekte:

Elementor Preise im Überblick

1 Webseite : 49 US Dollar

3 Webseiten : 99 US Dollar

Unbegrenzte Projekte : 199 US Dollar

Nach einem Jahr Laufzeit, erhaltet ihr bei Verlängerung 25 Prozent Rabatt.

 

Beaver Builder Preise im Überblick

Reines Pagebuilder Plugin : 99 US Dollar

Plugin+Beaver Builder Theme+Multisite Unterstützung : 199 US Dollar

Alles zusammen+White Labeling : 399 US Dollar

Nach einem Jahr könnt ihr den Support verlängern und spart satte 40 Prozent.

 

Wichtig ist die Tatsache, dass Elementor im Gegensatz zu Beaver Builder eine umfangreich ausgestattete kostenlose Version anbietet.

Fazit zum Vergleich zwischen Elementor und Beaver Builder

Beide Drag&Drop Pagebuilder sind die wahren Größen des Marktes. Dennoch existieren einige Unterschiede. Vom Funktionsumfang her betrachtet, gibt es keinen wirklicher Sieger. Elementor hat eine gute kostenlose Version und ein wenig mehr Funktionen. Dafür bietet Beaver Builder ein Plugin+Theme und ist auf unbegrenzten Seiten verfügbar. Zudem unterstützt Beaver Builder das White Labeling (was für Kundenprojekte wichtig ist). Es gibt keinen eindeutigen Sieger. Probiert es selbst aus. In jedem Fall sind diese beiden Plugins die absolute Spitze im Markt der Drag&Drop Pagebuilder.

Markus
Markus ist freier Autor & WordPress Lover. Er unterstützt uns mit regelmäßigen Beiträgen zu unserem und eurem Lieblings-CMS.

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