WordPress Plugins (bei Problemen) deaktivieren: so geht’s

Plugins sind einer der großen Vorteile von WordPress, dem weltweit beliebtesten CMS. Die kleinen Programme erlauben es euch, die Funktionalität der Seite ohne Programmierkenntnisse und teilweise sogar komplett kostenlos zu erweitern. Doch manchmal verursachen die Plugins Probleme. Wird beispielsweise nur noch eine leere weiße Seite angezeigt, ist häufig ein zuvor installiertes Plugin schuld. Das Problem: Ihr habt keinen Zugriff auf das WordPress Dashboard mehr und könnt den oder die Übeltäter deshalb nicht klassisch über den Menüpunkt Plugins – Installierte Plugins deaktivieren. Glücklicherweise gibt es auch einen anderen Weg, die Plugins temporär auszuschalten – mittels FTP.

Plugins via FTP deaktivieren: so geht’s

  1. Kostenloses FTP Programm wie FileZilla herunterladen
  2. FTP-Zugangsdaten im Dashboard eures Webhosters recherchieren
  3. Mit Webserver verbinden und zum Ordner wp-content/plugins navigieren
  4. Plugin-Ordner umbenennen (z. B. durch angehängte Zahl)

In diesem Fall wurde Beispielhaft das Plugin „Revolution Slider“ deaktiviert.

Wenn ihr nicht genau wisst, welches Plugin für die “Störung” verantwortlich ist, geht alle Plugins nach und nach durch und prüft bei jedem Mal, ob ihr wieder Zugriff auf eure Website habt. Sobald dies der Fall ist, könnt ihr das jeweilige Plugin löschen. Das Löschen des Plugins via FTP solltet ihr vermeiden. Löscht ihr die Erweiterung ganz normal über die Plugin-Verwaltung im Adminbereich des WordPress Dashboards, werden alle Plugin-Einstellungen und -Daten aus der WordPress-Datenbank gelöscht. Bei der Löschung via FTP könnten entsprechende Daten in der Datenbank verbleiben, dort zu weiteren Problemen führen und WordPress verlangsamen.

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