Die besten OnPage SEO Tools für WordPress

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Was ist eigentlich OnPage SEO?

Während Offpage-Optimierung auch Maßnahmen wie Linkbuilding und Social Media Marketing miteinbezieht, bezeichnet Onpage-Optimierung (lediglich) all jene Maßnahmen, die direkt auf der Webseite umgesetzt werden können, um die Rankings nachhaltig zu verbessern. Hierzu zählen beispielsweise:

  • die Optimierung der Website-Ladezeiten,
  • die Usability-Optimierung für Desktop und mobile Endgeräte,
  • eine qualitative Aufwertung der Inhalte hinsichtlich Struktur & Lesbarkeit sowie
  • eine Ausweitung und/oder Verbesserung der internen Verlinkung.

So gehören also nicht nur Plugins, die einem dabei helfen, übersichtlich strukturierte und gut lesbare Inhalte zu generieren, zur Kategorie der SEO-Tools: Auch Plugins, die für schnellere Ladezeiten sorgen, darf man ruhig als Onpage SEO Tools betiteln. Und mehr noch: Selbst Related Posts Plugins (sofern diese die Performance nicht allzu stark beeinträchtigen) zählen unserer Meinung nach insgeheim zu den OnPage SEO Tools – schließlich sind User Signals wie die Time-on-Site, Conversion- und Absprungrate, genau wie die interne Verlinkung an sich, wichtige Rankingfaktoren.

All-in-One SEO Plugins für WordPress

All-in-One SEO Tools decken gleich mehrere Bereiche ab und bieten eine Art Rundum-Sorglos-Paket (naja, sagen wir mal lieber Basis-Paket). Zu den bekanntesten Vertretern zählen das SEO Plugin von Yoast sowie das All in One SEO Pack. Alternativlos sind die beiden Erweiterungen aber nicht.

Yoast SEO

Das omnipräsente SEO Plugin von Yoast ist in der Basisversion gratis und für 79 $ als Premium-Version zu haben. Zum Leistungsumfang gehören die Fokus-Keyword Analyse, eine Lesbarkeitsanalyse sowie ein SERP-Snippet Editor. Außerdem lassen sich mit Yoast SEO XML-Sitemaps generieren. Wer sich für die Premium-Variante entscheidet, kann mehrere Fokus-Keywords hinterlegen, erhält Vorschläge für interne Links sowie einen Redirect-Manager und darf sich über weitere zusätzliche Features wie das „Insights Tool“ freuen. Dieses zeigt euch die fünf am häufigsten im Text verwendeten Wortkombinationen an. So lässt sich super nachvollziehen, ob das Thema auch tatsächlich prägnant bearbeitet wurde oder ob man doch ein wenig zu weit vom Kernthema abschweift. Ihr wisst ja: Die Textlänge ist nicht immer entscheidend.

Tipp: Auf Wunsch kann das Plugin mit weiteren kostenpflichtigen Erweiterungen für Video SEO, Local SEO und News SEO ergänzt werden.

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All in One SEO Pack

Ähnlich beliebt wie das Plugin von Yoast ist das All in One SEO Pack, das seit 2007 bereits über 45.000.000 Mal installiert wurde. Damit gehört die WordPress Erweiterung zu den meistgeladenen Plugins überhaupt. Hinsichtlich des Funktionsumfangs ist das Plugin mehr oder weniger mit Yoast SEO vergleichbar. Auch was den Speicherverbrauch und damit die Auswirkungen auf die Performance betrifft, sind die zwei prominentesten Vertreter der All-in-One Lösungen gleichauf – allerdings gleichauf schlecht, wie ihr in unserem Artikel “WordPress SEO Plugins im Performance-Test” nachlesen könnt. Für die Premium-Version müssen 68 $ den Besitzer wechseln (Lizenz für eine Seite). Es werden allerdings auch Lizenzen für mehrere Seiten angeboten, bei denen ihr ein wenig was sparen könnt.

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Delucks SEO

Das WordPress SEO Plugin von Delucks ist die deutsche Antwort auf die Konkurrenz von Yoast und Co. Das schlanke Plugin ist etwas performance-freundlicher und bietet ähnlich viele Features. Damit ist die Erweiterung – vor allem dank des deutschen Supports – mehr als nur eine Alternative. Außerdem sind Bilder, Video und Google News Sitemap Funktionen, die Yoast nicht einmal in der kostenpflichtigen Premium-Version anbietet, sondern zusätzlich erworben werden müssen, inklusive. Mit einem Preis von 60 Dollar für die Premium-Lizenz ist das Delucks Plugin außerdem verhältnismäßig günstig, wenn auch diese Lizenz lediglich für eine Seite gilt und es keine speziellen Packages für Betreiber mehrere Webseiten gibt.

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wpSEO

Auch wpSEO wird in Deutschland entwickelt. Die Yoast Alternative ist das schlankste und performance-freundlichste All-in-One Plugin, der hier erwähnten. Die Bedienoberfläche ist intuitiv und daher auch für Einsteiger absolut leicht verständlich. Zwei kleine “Nachteile” hat das SEO Plugin für WordPress allerdings: Damit es so schlank bzw. performant ist wie es ist, verzichtet das Plugin auf eine Reihe von Extras, die bei Yoast und Co zum Standard gehören. Zweitens kostet die Erweiterung nach Ablauf einer 10-tägigen Testphase einmalig eine Lizenzgebühr. Diese liegt bei 29 € für eine WordPress Installation, 69 € für beliebig viele Webseiten und 199 € für Agenturen, die das Plugin auch bei Kundenprojekten einsetzen möchten (Stand Juni 2018). Im Vergleich zur Konkurrenz ist das aber durchaus mehr als günstig und absolut fair.

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Caching Plugins für WordPress

Durch das Zwischenspeichern von Daten beim WordPress Caching, wird die Ladegeschwindigkeit der Installation maßgeblich verbessert. Ein solches Tool ist also mehr oder weniger unverzichtbar, zumal die oben genannten “All-in-One” Lösungen diese Option nicht direkt bieten.

WP Super Cache

Zu den beliebtesten Caching Plugins gehört mit über 2 Millionen aktiven Installationen zweifelsohne WP Super Cache. Anhand des dynamischen WordPress Blogs generiert das Tool statische HTML-Files, die anstelle der weitaus größeren WordPress-PHP-Scripte verarbeitet werden müssen. Unnötige Datenübertragungen und Serveranfragen werden vermieden und Zugriffszeiten verringert.

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W3 Total Cache

Während WP Super Cache dank seiner Einfachheit auch Einsteigern hervorragende Dienste leistet, könnt ihr als erfahrene User bei dem Plugin W3 Total Cache aus einem gigantischen Pool an Einstellungsmöglichkeiten wählen. Genau wie das Super Cache Plugin ist auch W3 Total Cache komplett kostenlos.

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WP Fastest Cache

Bei WP Fastest Cache handelt es sich um ein sogenanntes Freemium Plugin. Einfach ausgedrückt: Es gibt eine kostenlose Free-Version mit allen grundlegenden Features, die zwar nicht ganz mit der zuvor genannten Konkurrenz mithalten kann, aber mehr oder weniger ähnlich gute Dienste leistet, was die Performance Optimierung betrifft. Wer sich allerdings für die Premium Variante des Caching Plugins entscheidet, ist nach der Einmalzahlung von 39 $ um ein paar Features reicher. Inklusive sind dann beispielsweise Features zur Bildoptimierung sowie das Feature Minify HTML Plus. Auf der offiziellen Webseite des Plugins gibt es eine recht übersichtliche Gegenüberstellung der Features der unterschiedlichen Plugins (hier entlang).

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WP Rocket

Auch das Plugin WP Rocket tut das, was die Konkurrenten WP Total Cache und WP Super Cache tun – allerdings weitaus minimalistischer und schlanker. In unserem WP Rocket Test hat sich herausgestellt, dass die Erweiterung den Cache stets sauber ausgibt, wodurch dieser auch unter dem Druck großer Belastungen sparsam mit Ressourcen umgeht und fast keine Fehler erzeugt. Zudem kann WP Rocket – ähnlich wie die Premium Version von WP Fastest Cache – noch einiges mehr!

Die integrierte Funktion Lazy Load kümmert sich beispielsweise darum, dass Bilder erst dann auf der Seite geladen werden, wenn sie auch tatsächlich durch Scrollen in den sichtbaren Bereich rücken.* Weiterführend stellt die Mobile Detection fest, ob User gerade von einem mobilen Endgerät auf die Seite zugreifen und cachet diese Ansicht dann ebenfalls. Außerdem sind Gzip Compression und Image Optimization bei WP Rocket automatisch aktiviert. Die verfügbaren Lizenzpakete liegen allerdings bei 39 $, 99 $ und 199 $, je nach Anzahl der Webseiten, auf denen man das Plugin laufen lassen möchte. Eine komplette Free-Version gibt es leider nicht.

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*Alternative: Crazy Lazy

Eine Stand-alone-Alternative zur integrierten Lazy Load Funktion von WP Rocket ist das kleine, aber feine (und vor allem kostenlose) Plugin Crazy Lazy. Für gewöhnlich werden Bilder automatisch geladen, sobald eine Seite aufgerufen wird. Das gilt im übrigen auch für Bilder, die man noch gar nicht sieht, weil man auf der Seite noch gar nicht gescrollt hat. Das Plugin sorgt dafür, dass Bilder erst dann geladen werden, wenn Sie auch tatsächlich benötigt werden.

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WordPress Bildoptimierung mit SEO Tools

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und so gehören schöne Grafiken und Fotos zu einer modernen Website einfach dazu. Doch leider beeinflussen solche Dateien nicht selten die Performance der Homepage – und zwar nicht zu knapp. Deshalb solltet ihr Bilder in WordPress stets optimieren. Neben der Dateigröße, haben außerdem die Alt- und Title-Tags der Bilder Auswirkungen auf die SEO.

Smush.it bzw. WP Smush

Sind die Bilddateien, die beim Aufbau einer Website geladen werden müssen sehr groß, verringert das die Ladegeschwindigkeit der Page enorm. Und was den User nervt, ist auch für die Rankings schlecht; schließlich möchte Google seinen Nutzern Webseiten präsentieren, mit denen sie vollkommen zufrieden sind – das ist der (Haupt)job der Suchmaschine. Das Plugin WP Smush, das zuvor Smush.it hieß, komprimiert jedes Bild direkt beim Upload. Auch die Größe der bereits vor der Installation der Erweiterung hochgeladenen Bilder kann man nachträglich verringern.

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Tipp: Alternativ zur Installation eines solchen Plugins könnt ihr Bilder auch außerhalb eures CMS optimieren, bevor ihr sie in eure Website einfügt. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme besitzen beim Export eine Auswahlmöglichkeit, bei der ihr Bilder explizit fürs Web optimieren könnt. Zusätzlich solltet ihr darauf achten, Bilder stets in der Größe hochzuladen (die tatsächliche Größe, nicht Dateigröße ist gemeint), in der sie auch angezeigt werden. Ladet ihr ein Bild in 2500 x 1000 Pixeln hoch, obwohl der Anzeigebereich vllt. nur bei einer maximalen Breite von 720 Pixeln liegt, wird das Bild zwar automatisch verkleinert, aber trotzdem in der kompletten Größe geladen. Auf solch unnötigen Ballast kann man eigentlich getrost verzichten.

Das Plugin SEO Optimized Images kümmert sich nicht um die Komprimierung der Dateigröße, sondern um die Erweiterung der Bilder durch SEO optimierte Alt- und Title-Tags. Im Handumdrehen ergänzt das Plugin alle Fotos und Grafiken anhand der zuvor in den Einstellungen festgelegten Vorgaben. Zwar lässt sich das in WordPress auch manuell recht einfach erledigen, doch kommen bei euch recht viele Bilder zusammen, lohnt es sich durchaus diesen Prozess zu automatisieren. Mal ganz abgesehen von alten Bilder, bei denen man möglicherweise noch gar nicht wusste, dass diese Attribute wichtig für die SEO sind.
SEO Optimized Images

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Alternativ zum Plugin, hilft euch auch ein simples Code-Snippet dabei, Alt- und Title-Tags automatisch zu setzen. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Fazit: die Mischung machts

Um eine “All-in-One Lösung” (in Anführungszeichen gesetzt, weil der Begriff All-in-One eigentlich nicht ganz passend ist) kommt man als WordPress User nicht herum, wenn man prägnante und gut lesbare Inhalte generieren möchte. Für welche Variante ihr euch entscheidet, ist ein wenig Geschmackssache und vielleicht auch von eurem finanziellen Spielraum abhängig.

Ergänzt werden sollte eure Basis SEO-Tool-Palette durch ein gutes Caching-Plugin sowie gegebenenfalls ein Tool zur Komprimierung der Bild-Dateien, sofern ihr das nicht extern lösen wollt oder bereits durch ein anderes Plugin wie WP Rocket abgedeckt habt. Tools wie SEO Optimized Images zur automatischen Erzeugung von Alt- und Title-Tags sind natürlich nicht zwingend notwendig, da ihr das auch händisch machen könnt, in manchen Situationen aber durchaus hilfreich.

Außerdem gilt: Wer viele Funktionen mit wenigen Plugins abdecken will, muss Geld springen lassen. Zum Glück gibt es aber für fast jede Funktion Stand-alone-Lösungen.

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