Geld verdienen mit AdSense: was wirklich bei rumkommt

AdSense ist eine der beliebtesten Maßnahmen, seine WordPress-Website zu monetarisieren. Die Ads sind schnell eingebunden und versprechen eine passive Einnahmequelle. Aber wie viel lässt sich mit dem Werbenetzwerk von Google eigentlich wirklich verdienen?

Geld mit AdSense verdienen

Über Suchmaschinen, Social-Media-Kanäle und Co generiert ihr bereits akzeptable Besucherzahlen auf eurer Website – nun wollt ihr in die Vollen gehen und ein wenig Geld verdienen. Neben Affiliate-Marketing und weiteren Einnahmequellen für Blogger ist AdSense für viele User das Mittel der Wahl. Die Ads sind schnell eingebunden und können individuell angepasst werden.

Wie viel Geld ihr mit AdSense verdient hängt maßgeblich von drei Faktoren ab:

  1. Traffic
  2. Klickrate
  3. Cost-per-Click (CPC)

Der Traffic entscheidet

Faktor Nr. 1 ist der Traffic, den ihr mit eurer Website generiert. Die recht simple Rechnung lautet: mehr Besucher = mehr Klicks = mehr Geld. Sind die Anzeigen jedoch schlecht platziert oder nervig, geht diese Rechnung nicht immer auf.

Klickrate beeinflusst Einnahmen

Dass ihr Klicks braucht, wisst ihr also. Erhöhen könnt ihr die Klickzahlen, indem ihr die AdSense Anzeigen an den richtigen Stellen platziert. Alternativ könnt ihr Google die Arbeit der perfekten Anzeigenplatzierung überlassen und die sogenannten automatischen AdSense Anzeigen in WordPress einbinden. Wie das geht, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

AdSense: Cost-per-Click (CPC) Einnahmen

Und jetzt kommt noch ein Faktor zur Rechnung hinzu: die Vergütung pro Klick. Diese unterscheidet sich bei AdSense nämlich mitunter sehr stark und beeinflusst damit logischerweise die potentiellen Gesamteinnahmen.

Wie viel Geld man pro Klick verdient, hängt vom sogenannten CPC (Cost-per-Click) ab. Bestimmt wird dieser Preis im Endeffekt wie bei einer Auktion. Wenn ein Thema, zu dem Werbeanzeigen ausgespielt werden, für sehr viele Kunden interessant ist, steigt der Preis, den diese Kunden bereit sind pro Klick zu bezahlen. Die Einnahmen pro Klick schwanken gerne mal zwischen 8 Cent und 1,50 Euro oder sogar mehr.

Tipp: Profitable Themen finden

Wenn ihr vor allem informativ unterwegs seid und keine Produkte verkauft, solltet ihr euch bei der Auswahl der Themen mit Hilfe des Keywordplaners von Google über die möglichen Einnahmen pro Klick informieren. In vielen Fällen sind die AdSense Einnahmen von Seiten mit weniger Traffic höher als die von Webseiten mit sehr viel mehr Webseitenbesuchern. Grund dafür ist eben die Höhe des CPCs.

Rechenbeispiel für AdSense Einnahmen

Das war euch bisher alles zu viel um den heißen Brei herum geredet? Ihr wollt stattdessen ein paar Zahlen? Bekommt ihr! Gehen wir mal von einer durchschnittlichen Klickrate von 0,5 % sowie Besucherzahlen von 300 pro Tag aus. Als CPC legen wir einmal 50 Cent fest. Die Rechnung lautet dann:

0,5 % (Klickrate) x 300 (Besucher) x 0,5 Euro (CPC) = 0,75 Euro

In diesem Beispiel belaufen sich die durchschnittlichen AdSense Einnahmen also auf 0,75 Euro pro Tag und demnach 22,50 Euro bei einem Monat mit 30 Tagen. Schafft ihr es, durch spannende Themen und informative Beiträge, einen (am besten mehrere) Faktoren dieser Rechnung zu erhöhen, lassen sich entsprechend höhere Erträge erzielen. Nehmt einfach mal den Taschenrechner zur Hand und spielt ein wenig mit den Zahlen herum.

AdSense Einnahmen immer im Blick

Im AdSense Dashboard zeigt euch Google übrigens immer die aktuellen Daten an. Dort habt ihr nicht nur die geschätzten und tatsächlichen Einnahmen, sondern sowohl den durchschnittlichen CPC, als auch die gemittelte Click-Through-Rate im Blick. Ebenfalls interessant: der RPM (revenue per mille). Dabei berechnet euch Google in Echtzeit, wie viel Geld ihr pro 1000 Besucher mit AdSense im Schnitt verdient. Schwankungen werden mit einem grünen (positiv) oder roten (negativ) Pfeil und einem genauen Wert in Prozent und Euro angezeigt.

Fabian
Fabian
Als Content-Manager & Autor kümmert sich Fabian seit dem Neustart von fastWP um die Erweiterung und (Neu)ausrichtung des Contents. Neben der Mitarbeit bei SeoFoxx - Internetmarketing schreibt der Wahlbayer mit preußischem Migrationshintergrund auch für andere Blogs und Magazine im Bereich Online-Marketing. In seiner Freizeit kümmert sich der 30-Jährige um sein eigenes Onlinemagazin, schwingt gerne die Kochlöffel und genießt die Natur in seiner Wahlheimat im Süden der Republik.

1 KOMMENTAR

  1. Noch ein Tipp für höhere Klickraten: die Banner nicht in der Sidebar oder im Footer verstecken, sondern im oberen Bereich des Contents einbauen. Der Unterschied bei der Performance ist meist sehr deutlich, auch wenn ich verstehen kann, dass der evtl. störende Einfluss auf das Layout nicht jedem Publisher liegt. Zumindest einen Test davon würde ich aber empfehlen.
    Was CPCs angeht lohnt es sich die URL-Channels im AdSense-Konto einzurichten um zu verfolgen, wie unterschiedlich die Klickpreise nach Thema auf der eigenen Seite sind. Evtl. lässt sich der Redaktionsplan daran anpassen.

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