21 WordPress Alternativen im Überblick (2018)

WordPress ist das beliebteste CMS weltweit. Konkurrenzlos ist der Platzhirsch in Sachen Content-Management und Selfmade-Homepage allerdings nicht. Wer ohnehin gerne mit Drag&Drop Pagebuildern arbeitet, die Funktionen des neuen Gutenberg-Editors und des Customizers auskostet sowie bei individuellen Programmierungen keine allzu hohen Ansprüche stellt, kann sich prinzipiell direkt bei einem „Homepage-Baukasten-Anbieter“ bedienen. Sollen komplett selbst und „from scratch“ programmierte Webseiten gepflegt werden, hilft ein schlankes CMS weiter, das WordPress in puncto Performance nicht selten schlägt. Auch was die Sicherheit betrifft, hat WordPress so seine Tücken. Die beliebtesten WordPress Alternativen von schlankem CMS bis umfangreichen Homepage-Baukasten mit Hosting-Paket (und vieles dazwischen) möchten wir euch an dieser Stelle vorstellen.

Übersicht:

  1. Wix
  2. Joomla
  3. Drupal
  4. Jimdo
  5. Shopify
  6. Jekyll
  7. Ghost
  8. Weebly
  9. Anchor
  10. Kirby
  11. Craft CMS
  12. Medium
  13. Koken
  14. Squarespace
  15. Grav
  16. pagekit
  17. Serendipity
  18. Expression Engine
  19. TYPO3
  20. CMS Made Simple
  21. Statamic

1. WIX

WIX

Wix funktioniert als umfassende Hosting-Lösung. Ihr könnt Wix für private Webseiten nutzen oder genauso gut umfangreiche Firmenauftritte erstellen. Wix liefert euch zahlreiche fertige Vorlagen, die ihr einfach übernehmen, und individuell anpassen könnt. Dabei lassen sich die einzelnen Elemente ganz einfach per Drag&Drop einfügen.

Beim Thema E-Commerce hat Wix ebenfalls Angebote im Programm, die es euch ermöglichen, einen Shop mit Zahlungsmodalitäten wie PayPal und Co aufzubauen. Profi-Funktionen stehen allerdings nur im Rahmen eines kostenpflichtigen Abonnements zur Verfügung. Dafür ist die Bedienung auch problemlos für blutige Anfänger geeignet.

Kosten:

ab 4,08€ pro Monat bis 24,50€ pro Monat

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Bei allen Paketen inklusive: kostenloses Hosting, über 500 MB Speicherplatz, Premium Support, keine Einrichtungsgebühr

2. Joomla

Joomla

Im Jahr 2018 feiert Joomla seinen 10. Geburtstag. Das vielseitige und innovative Open-Source-CMS hat eine große Fan-Gemeinde und eine starke Community. Benutzer und Entwickler erweitern ständig die Funktionen von Joomla, wodurch es WordPress als Plattform schon recht ähnlich ist.

Vorlagen, Erweiterungen und Themes ermöglichen euch das Ausleben eurer Kreativität. Bereits mehrere Millionen Menschen auf der ganzen Welt nutzen Joomla als Plattform für Webdesign. Darunter befinden sich Privatpersonen, Firmen, Konzerne und sogar Regierungen und gemeinnützige Organisationen, die ihre Präsenz mit dem CMS verwalten.

Kosten:

kostenlos

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Joomla ist wie WordPress ein kostenloses Open-Source-CMS, das komplett frei ohne ohne Einschränkungen genutzt werden kann. Durch kostenlose und kostenpflichtige „Plugins/Addons“ lässt sich die Funktionalität merklich erweitern.

3. Drupal

Drupal

Auch Drupal hat sich als Open-Source-CMS auf dem weltweiten Markt etabliert. Ähnlich wie WordPress und Joomla verfügt Drupal über eine riesige Nutzer- und Entwicklergemeinde. Dadurch wird Drupal ständig weiterentwickelt. Immerhin etwas mehr als 2 Prozent aller Webseiten weltweit werden mit Drupal betrieben.

Die Plattform hat ähnliche Funktionen wie WordPress: Module, Plugins und Themes könnt ihr nach Belieben auswählen und somit völlig kostenlos eine kreative, moderne Webseite erstellen. Weil Drupal die selben Bedingungen an Software und System stellt wie die Konkurrenz, sollte das CMS mit all seinen Funktionen problemlos bei allen Hostern funktionieren.

Kosten:

kostenlos

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Drupal basiert auf PHP und ist ein Open-Source-System. Gegründet wurde das CMS im Jahr 2000 von Dries Buytaert. Eigentlich war die Software als Forum für ein Studentenwohnheim entwickelt worden. Das System wurde erst später zu einer Blog-Software. Heute ist Drupal eines der führenden CMS weltweit. Wenn ihr ein CMS nutzen möchtet, das wartungsarm ist und mit dem ihr schnell durchstarten könnt, ist WordPress oder eine der anderen Alternativen die bessere Wahl. Drupal ist dagegen eher etwas für den erfahrenen Webentwickler.

4. Jimdo

jimdo-webseiten

Jimdo könnt ihr als klassischen Homepage-Baukasten verstehen. Fertige Templates und Funktionen erleichtern besonders Anfängern die Erstellung einer Webseite. Allerdings ist die kostenlose Version eingeschränkt. Viele Profi-Funktionen, wie beispielsweise die Anbindung eines Shops und dergleichen, müssen mit einem kostenpflichtigen Abo erworben werden. Zudem gibt es bei der kostenlosen Variante keine Wunsch-Domain.

Wenn ihr aber bereit seit, Geld auszugeben, dann genügt Jimdo durchaus auch gehobenen Ansprüchen. Die Stärke von Jimdo liegt klar in der einfachen Struktur, mit der ihr binnen weniger Minuten eine eigene Homepage basteln könnt. Einfach Texte einfügen und schon kann es mit der privaten Webseiten, Firmenpräsenz losgehen. Online-Shops lassen sich mit Jimdo ebenfalls umsetzen.

Kosten:

Die Preise starten bei 5€ pro Monat und steigen je nach Pakt bis zu 35€ / Monat – Jimdo hat eine recht komplexe Preisstruktur. Eine kostenlose Option wird ebenfalls angeboten.

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Jimdo ist ein Produkt der Jimdo GmbH aus Hamburg. Gegründet wurde das Unternehmen 2007. Aktuell arbeiten mehr 200 Mitarbeiter für das deutsche Unternehmen.

5. Shopify

shopify

 

Bei Shopify dreht sich alles ums Thema E-Commerce. Gegründet wurde das kanadische Unternehmen mit Sitz in Ottawa vom deutschen Auswanderer Tobias Lüttke. Bloggen kann man mit Shopify auch. Selbst komplette E-Commerce Webseiten erstellt man mit Shopify im Handumdrehen.

Damit ist Shopify eine echte Alternative zu WooCommerce, dem wohl beliebtesten (und besten) Onlineshop-Plugin für WordPress. Mit Shopify Lite lassen sich außerdem Produkte über Facebook verkaufen, ohne unbedingt eine Webseite dafür erstellen zu müssen.

Kosten:

Die Preise für das Standard-Package der Premium-Lösung liegen bei 29 USD pro Monat. Ab 70 USD monatlich lassen sich dann professionelle Berichte und Geschenkgutscheine erstellen. Außerdem gibt es statt zwei, fünf Personalkonten. Das teuerste Monatspaket liegt bei 299 USD und bietet dann 15 Personalkonten und erweitere Optionen bei der Berichterstattung. Außerdem kann man Versandkosten von Drittanbietern berechnen lassen.

Weitere Infos:

Wenn ihr ohne große Anstrengungen einen Onlineshop mit E-Commerce Website erstellen wollt, ist Shopify eine recht kostengünstige Möglichkeit, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Wie lohnenswert das teuerste Paket für 299 USD / Monat ist, können wir allerdings schlecht sagen.

6. Jekyll

Bei Jekyll handelt es sich um einen sogenannten “Static Website Generator”. Das heißt: Mit dem Programm lassen sich anhand von simplen Content- und Layout-Dateien statische HTML-Webseiten erstellen. Eingelesen werden die Dateien per Kommandozeilenbefehl.

Ohne großen Schnickschnack lassen sich mit dem in Ruby entwickelten Tool kleine Blogs und Webseiten umsetzen. Als passendes CMS für Jekyll wird Forestry empfohlen. Als GitHub User lassen sich sich die in Jekyll erstellten Webseiten z.B. dann gratis in GitHub Pages hosten.

Kosten:

kostenlos

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Jekyll ist ein statischer Website-Generator für überschaubare Webseiten und Onlineprojekte. Organisationen. Programmiert wurde Jekyll in Ruby von Tom Preston-Werner, einem Mitgründer von GitHub. Vertrieben wird Jekyll unter einer Open-Source-Lizenz.

7. Ghost

Wer WordPress vor allem zum Bloggen nutzt bzw. nutzen möchte, findet im quelloffenen CMS Ghost eine ziemlich schlanke WordPress Alternative. Der Editor erinnert ein wenig an den neuen Gutenberg von WordPress und bietet eine anständige User-Experience. Der Fokus liegt hier ganz eindeutig auf dem Schreiben und Gestalten von Text, nicht dem Tippen von Code-Zeilen (HTML kann aber auch im Editor verwendet werden). Ansonsten ist das Projekt mit WordPress.com vergleichbar, da Hosting und Co direkt mitgebucht werden können.

Kosten:

Ghost kann als Open-Source-Software kostenlos heruntergeladen werden. Inklusive Hosting starten die Tarife bei 20 USD / Monat.

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Ghost wurde im April 2013 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, ein schlankes Open-Source-CMS (inkl. Hosting) für Blogger und Journalisten zur Verfügung zu stellen. Aktuell zählt Ghost bereits über 1,3 Millionen Installationen.

8. Weebly

Ähnlich wie mit Wix und Jimdo lassen sich auch mit dem Homepage-Baukasten von Weebly im Handumdrehen optisch gelungene Webseiten erstellen. Programmierkenntnisse oder Erfahrungen mit Content-Management-Systemen braucht man bei Weebly nicht. Das Dashboard ist übersichtlich gestaltet und bietet auch blutigen Anfängern eine hervorragende Übersicht aller Funktionen.

Eine weitere Parallele zu anderen Web-Baukästen ist, dass Weebly für verschiedene Branchen fertige Vorlagen anbietet, die man relativ schnell laden, und anschließend unkompliziert anpassen kann.

Kosten:

Weebly ist ein Freemium-Dienst. Das bedeutet, dass es kostenlose und kostenpflichtige Optionen gibt. Die Premium-Modelle liegen zwischen acht und 50 USD. Gezahlt wird jährlich.

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Der Website-Baukasten Anbieter Weebly wurde 2006 in San Francisco gegründet und hat sich zu einem der Top-Unternehmen in diesem Segment gemausert.

9. Anchor

Anchor lässt sich als direkter Konkurrent von Ghost bezeichnen. Die Blogging-Software ist schlank, übersichtlich, modern, minimalistisch und quelloffen. Gerade einmal 150 Kilobyte “wiegt” das digitale Leichtgewicht, das auf PHP und MySQL basiert.

Wie Ghost auch richtet sich Anchor vor allem an Schreiberlinge, also Blogger, Web-Journalisten und Publizisten, bei denen Texte im Fokus stehen. Den Source-Code findet ihr auf GitHubhier entlang, bitte.

Kosten:

kostenlos

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Ein leichtgewichtiges CMS für Vielschreiber. Kostenlos und modern – Spenden nehmen die Entwickler jedoch gerne an.

10. Kirby

Kirby ist ein dateibasiertes CMS und wurde vom deutschen Webentwickler Bastian Allgeier entwickelt. Die extrem schlanke Software verzichtet komplett auf Datenbank und Backend. Dafür gibt es mit dem Kirby Panel aber eine grafische Admin-Oberfläche. Hier könnt ihr Layouts, Seiten und Beiträge verwalten.

Kosten:

Für private Zwecke ist Kirby kostenlos. Bei kommerziellen Webprojekten werden einmalig 79 Euro zzgl. Mehrwertsteuer fällig.

Zusammenfassung:

Wer ein echtes CMS-Leichtgewicht ohne großes Backend-System möchte, sollte sich Kirby auf jeden Fall mal genauer ansehen.

11. Craft CMS

Ebenfalls leichtgewichtig ist das Craft CMS. Während Ghost und Anchor eher für kleine Projekte geeignet ist, lassen sich mit Craft CMS auch umfangreiche Webseiten umsetzen und verwalten.

Besonders überzeugend sind die Live-Vorschau und das anspruchsvolle Backend-System. Letzteres ist übrigens responsiv, wodurch sich Webseiten mit dem Craft CMS auch vom Tablet und Smartphone schnell mal updaten lassen.

Kosten:

Für private Blogger und Webseitenbetreiber gibt es eine kostenlose, allerdings etwas eingeschränkte Version des CMS. Kommerzielle Anwender müssen einmalig rund 200 USD für die Lizenz zahlen.

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Craft eignet sich vor allem für umfangreiche, content-lastige Webseiten. Die Usability überzeugt, weshalb auch zahlreiche große Unternehmen wie Netflix auf das CMS setzen.

12. Medium

Medium verbindet Social-Networking mit Bloggen und wurde von Blogger.com Gründer und Twitter-Mitgründer Evan Williams initiiert. Damit richtet sich die Plattform nicht wirklich an Menschen, die auf der Suche nach einem CMS sind, sondern an Blogger und Personen, die gerne zu einem oder verschiedenen Themen schreiben und diskutieren wollen.

Überzeugend ist die Usability und User-Experience beim Schreiben mit Medium – so überzeugend, dass selbst bekannte Blogs wie Signal vs. Noise zu Medium gewechselt sind. Schaut es euch ruhig mal an.

Kosten:

Medium bietet seinen Usern einen Free-Account und einen Member-Account. Als Member werden 5 USD pro Monat fällig. Bei jährliches Zahlung gibt es etwas Rabatt. Kostenpunkt hier: 50 USD für 12 Monate.

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Medium ist Blog-Plattform und Social-Network zugleich. Kein Wunder bei Evan Williams als Gründer. Unser Fazit: Unbedingt mal anschauen, wenn ihr euch ausschließlich fürs Bloggen interessiert. Die deutsche Community auf Medium wächst langsam aber stetig. 

13. Koken

Koken ist nichts für jedermann, sondern richtet sich ganz klar an Fotografen. Auch Designer und andere bildende Künstler werden mit dieser WordPress Alternative Spaß haben. Denn mit Koken lassen sich vor allem hübsche Portfolio Seiten umsetzen.

Zentrales Objekt des Back-Ends ist die Bildergalerie. Ebenfalls toll: Mit dem Adobe Lightroom-Plugin könnt ihr eure fotografischen Werke ziemlich unkompliziert in Koken importieren.

Preise:

Koken ist kostenlos. Für Themes und Plugins, mit denen ihr die Webseiten schnell und unkompliziert zu echten Hinguckern verwandelt, können allerdings Euros fällig werden. Wie viele, hängt vom jeweiligen Theme ab.

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Das CMS Koken.me ist kostenlos und richtet sich insbesondere an Fotografen und Designer.

14. Squarespace

Squarespace ist ein ziemlich leistungsstarker Web-Baukasten und damit eine echte WordPress Alternative – auch für Fortgeschrittene und Profis!

Egal ob es um die Integration eines Onlineshops, oder die Optimierung für mobile Endgeräte geht: Squarespace kann das. Einfach gemacht wird es Usern mit hübschen Design-Vorlagen (Templates) und einem Drag&Drop Content-Manager. Das Hosting ist ebenso wie bei der Konkurrenz von Wix, Jimdo und Co inklusive.

Kosten:

Für Websites liegen die Pakete zwischen 11 und 17 Euro monatlich. Wollt ihr einen eigenen Onlineshop erstellen, werden 24 Euro pro Monat im Basis-Tarif fällig. Das erweiterte Onlineshop-Package kostet jeden Monat 36 Euro. Die Preise gelten übrigens bei einer 12.monatigen Laufzeit und jährlicher Zahlung. Wer monatlich die Möglichkeit zur Kündigung will, muss einen kleinen Aufschlag zahlen.

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Squarespace wurde 2003 in New York gegründet und ist eines der führenden Unternehmen im Bereich Homepage-Baukasten inkl. Domain und Hosting. Die Preise sind okay, weshalb man sich die Sache ruhig mal ansehen darf (wenn man eine WordPress Alternative sucht).

15. Grav

Grav erinnert im Back-End durchaus an WordPress. Allerdings erhebt das CMS den Anspruch, in puncto Performance die Nase vorn zu haben; auch dank des intelligenten Caching-Systems.

Ansonsten kann man mit dem flat-file CMS fast genau so viel anfangen wie mit WordPress. Grav ist also eine echte Alternative, vor allem da es ebenfalls eine Open-Source-Software ist, deren Weiterentwicklung man bei GitHub mitverfolgen kann.

Kosten:

kostenlos

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Wer eine ECHTE WordPress Alternative sucht, ist bei Grav bestens aufgehoben, da die Funktionen und die Bedienung durchaus vergleichbar sind. Der maßgebliche Unterschied besteht darin, dass es auf flat-files basiert. Textinhalte werden ausschließlich in Dateien gespeichert, wodurch eine relationale (MySQL-)Datenbank unnötig wird. 

16. pagekit

Intuitiv, modular und flexibel: So beschreibt sich pagekit auf der eigenen Homepage selbst. Das Open-Source-CMS ist besonders schlank programmiert und eignet sich deshalb vor allem für Webseitenbetreiber, die Ihre Performance im Auge behalten wollen.

Die Bedienoberfläche des CMS ist clean gehalten und bietet eine schöne Übersicht aller Funktionen und Details. Ebenfalls ganz ansprechend ist der HTML & Markdown Editor von pagekit.

Kosten:

kostenlos

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Mit pagekit lassen sich kleine und große private und geschäftliche Webseiten umsetzen. Das Open-Source-CMS ist gratis und wird ständig weiterentwickelt. Im angeschlossenen Marketplace könnt ihr Themes und Plugins kaufen.

17. Serendipity

Serendipity (z.Dt. Serendipität) bezeichnet eine zufällige Beobachtung von etwas, das man ursprünglich nicht gesucht hat, sich jedoch als positive Überraschung erweist. Ob das gleichnamige CMS seinem Namen alle Ehre macht, solltet ihr selber herausfinden.

Die fertig erhältlichen Themes sind recht altbacken und nicht wirklich modern. Dafür ist die Benutzeroberfläche übersichtlich und klar strukturiert. Während sich das default Package an private Blogger richtet, bietet Serendipity auch ein erweiterbares Framework, mit dem sich professionelle Applikationen umsetzen lassen.

Kosten:

kostenlos

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Wenn Ihr als Blogger eine leichtgewichtige WordPress Alternative sucht, um einen PHP-Blog zu erstellen, dürft ihr euch das 2002 gegründete Open-Source-CMS ruhig mal genauer ansehen.

18. Expression Engine

Die ExpressionEngine ist vor allem dann als Alternative zu WordPress zu sehen, wenn ihr auf einen effektiven WorkFlow wert legt und keinen Bock auf Themes habt, die NUR in WordPress funktionieren. Bei der Expression Engine kann man sein eigenes HTML, CSS, und JavaScript verwalten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Was neben der Bedienoberfläche des Back-Ends noch überzeugt, ist, dass es ein integriertes SEO-Tool gibt. Ein Plugin wie Yoast, das gar nicht mal so toll für die Performance ist, ist damit hinfällig.

Kosten:

Nachdem die Vollversion des CMS lange Zeit bei 299 USD lag, ist die Expression Engine seit November 2018 frei erhältlich und quelloffen.

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Vor allem seit 2018 ist das CMS eine gute, quelloffene WordPress Alternative. Die Software ist bislang vor allem in den USA verbreitet und wird dort von namhaften Brands wie Starbucks, Nike und Disney genutzt.

19. CMS Made Simple

CMS Made Simple versteht sich als entwickler-freundliche WordPress Alternative, die sich in einigen Punkten vom Platzhirschen abhebt. So lässt sich beispielsweise jede einzelne Seite mit einem separaten Template bestücken – eigene Designs sind schnell integriert.

Plugins und Module, mit denen sich die Funktionalität der Webseiten unkompliziert erweitern lässt, gibt es bei CMS Made Simple auch. Zudem ist das CMS ziemlich umfangreich dokumentiert, was sich einen gut zurecht finden lässt.

Kosten:

kostenlos

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Das PHP-basierte CMS eignet sich vor allem für kleine bis mittelgroße Webprojekte und verwendet MySQL als Datenbank, die über einen Datenbank-Layer eingebunden wird.

20. TYPO3

Die Software gehört ohne jeden Zweifel zum Reigen der beliebtesten CMS weltweit und damit zu den top WordPress Alternativen. Vor allem die Sicherheit von TYPO3 macht es zum System der Wahl für große Unternehmen und Behörden, die mit WordPress aufgrund von gewissen Sicherheitslücken oft so ihre Probleme haben. Und das, obwohl man auch bei WordPress ziemlich viel für die Sicherheit tun, und das CMS effektiv vor Hackern schützen kann.

Da jedoch sehr viel Customizing notwendig ist und es weniger Entwickler gibt als bei WordPress, kosten aufwendige, mit TYPO3 umgesetzte Webseiten nicht selten einen Haufen Arbeit und/oder Geld. Für kleine mittelständische Unternehmen, Freelancer, Blogger und so weiter ist die WordPress Alternative also nur bedingt geeignet (unserer Meinung nach jedenfalls).

Kosten:

kostenlos

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Das CMS TYPO3 gibt es unter diesem Namen seit 2012 und wurde ursprünglich von Kasper Skårhøj in der Skriptsprache PHP, SQL und JavaScript geschrieben. Im Browser werden TYPO 3 Webseiten mit HTML und JavaScript ausgegeben.

21. Statamic

Statamic unterscheidet sich in vielen Punkten maßgeblich von WordPress. Größter Unterschied ist, dass Statamic keine Datenbank benutzt, sondern alles als lokale Dateien ablegt. Der Vorteil liegt darin, dass man diese Dateien jederzeit ansehen und mit einem Editor seiner Wahl bearbeiten (lassen) kann. Auch die Skalierbarkeit gestaltet sich bei MySQL Datenbanken nicht selten schwierig, wodurch Statamic hier einen klaren Vorteil gegenüber WordPress besitzt.

Ein weiterer Unterschied ist, dass Statamic großen Wert auf Sicherheit legt. Da es auf dem beliebten und besonders sicheren PHP-Framework Laravel basiert, können ein paar Sicherheitsprobleme ausgeschlossen werden, für die WordPress recht anfällig ist. Das scheint auch große Firmen und Portale wie Spiegel Online zu überzeugen, die Aussagen von Statamic zufolge auf Statamic als CMS vertrauen.

Kosten:

So viel Sicherheit, Umfang und Skalierbarkeit will bezahlt werden. Die Lizenz für eine einzelne Webseite kostet bei Statamic 199 USD. Mit der Master-License für 895 USD erhält man auf einen Schlag fünf Lizenzen und 25 % Rabatt auf weitere Lizenzen (allerdings auch nur befristet für ein Jahr) – ideal also für Agenturen, die jeden Menge Webseiten für Kunden erstellen und verwalten.

Weitere Infos & Zusammenfassung:

Wenn ihr eine benutzerfreundliche und absolut sichere WordPress Alternative sucht, ist Statamic eine sehr gute Wahl. Wie bei WordPress auch gibt jede Menge Premium-Themes, tolle Plugins und eine Community von mehr als 2,500 Entwicklern und Designern. Sowohl kleine als auch große, äußerst umfangreiche Webseiten lassen sich modern, schlank und problemlos mit dem CMS Statamic realisieren.

Ihr kennt gute WordPress Alternativen, die wir in dieser Auflistung vergessen haben? Dann hinterlasst einen Kommentar und wir werden die Liste schnellstens erweitern.

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