WordPress Performance testen und verbessern. Hier findet ihr einen kompletten Guide mit dem ihr eure WordPress Seite auf die Überholspur bringen werdet ➠ WordPress Performance am absoluten Limit.

WordPress Performance optimieren

Die WordPress Performance ist schon eine Sache für sich. Von Haus aus war WordPress, das CMS für Blogs, nämlich schon immer etwas „träge“ und mit all den WordPress Themes und Plugins, Snippets und Co, legen viele Nutzer ihren Blog regelrecht lahm. Auch uns ging es zu Beginn gar nicht anders, weshalb wir unseren Fokus im Bereich WordPress schnell auf Effizienz und Performance-Optimierung richteten. Statt mehrerer Plugins, lieber ein paar der besten verwenden. Lieber einige schnelle und minimalistische Snippets, statt umfangreicher Komplettlösungen per Plugin. Verzicht auf ein umfangreiches Framework, für mehr Performance und statt fetter Themes, lieber das minimale, mit nur wenigen Funktionen, dafür aber perfekter Performance nutzen. Lieber simpel bleiben, klare Linien setzen, den Server entlasten und so möglichst alle Besucher zufrieden stellen.

Es gibt beim Thema WordPress Performance vieles zu beachten und über die Jahre haben wir euch bereits eine Menge in diesem Bereich vorgestellt und vieles auch genauer erklärt. Auf dieser Übersichtsseite gibt es nun die wichtigsten Beiträge dazu, für alle die ihre WordPress Performance entsprechend antreiben und optimieren möchten und so für ein wenig mehr Leistung auf ihrem Server sorgen wollen. Quasi ein kleines Best of Performance, um schnell eine Einführung in Sachen WordPress Performance zu erhalten. Alles was ihr wissen müsst und alles was Sinn macht, findet ihr demnach auf dieser Seite und wie immer haben wir bewusst darauf verzichtet, einfach alles zu verlinken, sondern präsentieren euch eine gefilterte Auswahl der besten Inhalte zum Thema Performance und dazu noch einige ganz direkte Tipps und Tricks. Los gehts!

Wichtig: Diese Seite wird immer wieder angepasst, erweitert, korrigiert und perfektioniert. Performance-Optimierung ist fließend und deshalb ändern sich bestimmte Dinge einfach von Zeit zu Zeit, wie es zum Beispiel im Zuge von HTTP/2 geschehen ist. Neue Techniken erfordern oft ein Umdenken in Sachen Performance und deshalb versuche ich die Tipps und Tricks hier möglichst aktuell zu halten.

Darum solltet Ihr unsere Tipps umsetzen

Selbsternannte Experten gibt es da draußen eine ganze Menge. Viele verkaufen sich auch regelrecht als „Guru“ und stellen Schnellballsysteme und Fake-Strategien auf, die sie dann für teuer Geld vermarkten. Das sind dann Guides und Webinare, die toll klingen, einen starken Namen besitzen, mit WordPress Performance oder echter Optimierung aber nichts mehr zu tun haben. So etwas findet ihr in diesem Report nicht! Hier steht die Performance-Optimierung von WordPress im Mittelpunkt und es wird auch nicht versucht irgendetwas in diesem Zusammenhang zu verkaufen.

Tools, um die WordPress Performance zu testen

Wer die Performance von WordPress wirklich deutlich verbessern möchte, muss zunächst einmal die aktuellen Grenzen, aber auch die angepeilten Ziele seines Blogs genauestens kennen. Also gilt es den eigenen WordPress Blog sehr sorgfältig auf eventuelle Schwachstellen hin zu überprüfen, die Performance einem Test zu unterziehen und so ganz gezielt Optimierungen vorzunehmen, die exakt dem eigenen System dienen.

Die folgenden 3 Tools sind unserer Meinung nach hier am effektivsten und stellen Ergebnisse effektiv, sinnvoll und grafisch sehr gut dar.

1. Pingdom Website Speed Test

pingdom

Grafisch sicherlich der ansprechendste Test und traut man den Daten auch der meist genutzte Test. Über die Region lässt sich der beste Standort zum testen wählen – im Fall für deutsche Seiten wäre dies „Stockholm, Schweden“. Als Ergebnis gibt es eine kurze Übersicht mit den wichtigsten Kennzahlen wie „Ladezeit, Seitengröße und Requests. Scrollt man weiter runter geht es dann ans Eingemachte und es werden wirklich alle nötigen Daten und Werte aufgeschlüsselt.

Aktueller Nachteil: aufgrund der großen Beliebtheit gibt es teilweise doch lange Warteschlangen eh der eigene Test gestartet wird. Es bleibt abzuwarten ob Pingdom hier reagiert und diese durch mehr parallele Tests verkürzen kann.

2. GTmetrix

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GTmetrix ist offen und ehrlich gesagt unser Favorit und wird auch als 1. Option im täglichen Geschäft genutzt. Grundsätzlich gibt es nicht so viele Unterschiede zu Pingdom, aber Darstellung und vor allen Dingen auch der Umstand das es hier bisher kaum Wartezeiten bis zum Test gibt, machen GTmetrix für uns zur Nr. 1. Einziger Nachteil ist die unserer Meinung nach fehlende und vor allen Dingen sortierbare Darstellung der einzelnen Datengrößen. Das macht Pingdom definitiv besser.

3. Google PageSpeed Insights

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Google PageSpeed Insights darf natürlich in der Liste nicht fehlen. Für viele ist dieser Test die 100%ige Grundlage für durchzuführende Optimierungen. Hier muss und sollte man aber etwas Abwegen. Sicherlich ist es wichtig bei diesem Test eine hohe Punktzahl zu erreichen denn sicherlich fließen exakt dieser Werte auch in den Google Algorithmus mit ein, aber viele Punkte die bei diesem Test teilweise als negativ aufgeführt werden machen im Einzelfall gar keinen Sinn bzw. verschlechtern die Benutzererfahrung oder Geschwindigkeit sogar noch. Gut ist beim Google Test sicherlich die separate Betrachtung von mobile und Desktop und der ein oder andere ist sicherlich geschockt wie toll seine Seite für den Desktop optimiert ist, wie schlecht Google diese aber für das Smartphone „misst“.

Selbstverständlich gibt es noch Unmengen anderer Tools zum testen der Performance einer Seite. Im folgenden sind einige Tools aufgeführt die wir bereits getestet haben.

Mit diesen Tests kann eigentlich nicht viel schiefgehen und sie liefern recht solide, also brauchbare Ergebnisse, mit denen ihr bei der bevorstehenden Performance-Optimierung von WordPress arbeiten könnt. Vom Stresstest, bis hin zum einfachen Server-Tool ist alles dabei. Lest euch einfach mal rein und testet ein wenig herum, um die Werte eures Servers oder eurer WordPress-Installation zu erforschen.

Die Artikelserie WordPress auf Speed war als einfache Anleitung für Anfänger gedacht, die ein bisschen mehr Leistung aus ihrem WordPress Blog herausholen möchten, aber nicht so recht wissen wie genau eine Optimierung des eigenen Blogs eigentlich abläuft und wobei darauf zu achten ist. Mittlerweile wird die Artikelreihe in verschiedenen Foren gerne mal verlinkt und allgemein als Grundlage in Sachen WordPress Performance-Optimierung herangezogen. Das freut uns natürlich sehr und so halten wir die Serie auch weiterhin aktuell, denn als Grundlage ist sie wirklich ideal zu gebrauchen, da sie alle wichtigen Infos zur WordPress Performance liefert, samt einigen, sehr einfach umzusetzenden Tipps und Tricks.

Auch deshalb haben wir sie erst vor kurzem noch einmal grundlegend überarbeitet und verbessert, sowie an die aktuelle Zeit und die aktuelle Version von WordPress angepasst, schließlich hat sich über die Jahre hinweg eine Menge verändert und Optimierung bzw. Tuning ist wichtiger als jemals zuvor geworden (auch für das Google-Ranking). Wer die Performance seines Blogs also entscheidend verbessern möchte, sollte sich zunächst einmal unbedingt diese Artikelserie durchlesen, um auf dem aktuellen Stand zu sein und die einfachsten Optimierungen bereits abzuhaken. Erst danach empfiehlt es sich, weitere Maßnahmen für eine bessere WordPress Performance zu ergreifen und in die tieferen Bereiche von WordPress vorzudringen, um auch dort für noch mehr Leistung und Effizienz zu sorgen.

100 Punkte bei Google Pagespeed erreichen

Immer wieder wird es den Leuten vorgepredigt, es wird ihnen erklärt, es werden Beweise und Beispiele von erfolgreichen Blogs und Seiten präsentiert, die Pagespeed gekonnt ignorieren. Doch mal ehrlich, es hört doch trotzdem niemand darauf. Auch wenn den Leuten noch so oft gesagt wird, dass Google Pagespeed nicht alles ist und nur wenig mit echter WordPress Performance zu tun hat, 100 Punkte nicht immer für mehr Leistung sorgen, oder Empfehlungen des Online-Tests sich zum Teil und im Einzelfall sogar negativ auf die Performance von WordPress auswirken können. Egal was gesagt wird ihr wollt sie doch trotzdem, die 100 von 100 möglichen Punkten bei Google Pagespeed.

Das ist aber leider nicht immer sinnvoll und sollte auch auf gar keinen Fall das Ziel einer Optimierung sein, scheint aber rein psychologisch gesehen, eine wirklich große Rolle für Blogger zu spielen. Gerade Anfänger kommen davon oft nicht los und versuchen stets ihre Punktzahl bei irgendwelchen hirnrissigen Tools, wie eben auch Google Pagespeed, krampfhaft zu verbessern, statt echte WordPress Performance-Optimierung zu betreiben.

Die hat mit solchen Lächerlichkeiten am Ende nämlich nur sehr wenig zu tun. Eine Seite mit 50 oder 70 Punkten bei Google Pagespeed kann schneller und besser optimiert sein, als eine Seite mit 100 Punkten. Das ist einfach so, weil Googles Regeln nicht immer und automatisch für mehr Leistung sorgen und auch nicht immer Sinn ergeben. Doch wozu eigentlich all die mühsamen Erklärungen? Na los, schaut rein in unseren Artikel zu diesem Thema und optimiert euren WordPress Blog auf 100 Punkte bei Google Pagespeed. Möglich ist das durchaus und im verlinkten Beitrag verraten wir euch auch ganz genau wie. Danach warten auf dieser Seite aber noch eine Menge weiterer Optimierungsmaßnahmen auf euch, also bitte nicht aufhören zu optimieren, nur weil ihr gut bei Google Pagespeed abschneidet. Denn wie gesagt: WordPress Performance hat im Grunde nichts mit Pagespeed zu tun und die 100 Punkte sind auch nicht zwangsläufig das Ziel. Das sollten sie zumindest nicht sein und das sollte jeder Blogger wissen.

WordPress Caching richtig verstehen & nutzen

Das Caching eines WordPress Blogs ist der wohl wichtigste Aspekt einer gelungenen Performance-Optimierung. Ohne Caching gibt es quasi keine echte Skalierbarkeit, ohne Caching sind hohe Besucherzahlen kaum realisierbar. WordPress frisst dabei viele Ressourcen und ist komplett dynamisch, was im Grunde nichts anderes bedeutet, als dass jede Seite, bei jedem Aufruf erst einmal komplett neu aus den Einzelteilen erstellt werden muss. Für jeden einzelnen Nutzer. So fügt WordPress dann die einzelnen Bestandteile eures Blogs, zu einem großen Ganzen zusammen und generiert daraus die fertige HTML-Seite. Die Sidebar wird mitsamt Widgets zusammengesetzt, das Artikel-Layout mit dem eigentlichen Inhalt wird aus der Datenbank abgerufen und das Theme baut daraus den eigentlichen Blog bzw. Blogpost auf.

Ganz schön viel Aufwand für einen einzelnen Seitenaufruf, vor allem wenn man bedenkt, dass es davon gleich mehrere hintereinander, oder gar gleichzeitig gibt, schließlich habt ihr mehr als eine handvoll Besucher und so wird der Server schnell mit hunderten von Anfragen bombardiert. Dynamik hat im Live-Betrieb eben so ihre Probleme, doch um die auszugleichen, ist ja das erwähnte Caching da. Zum Glück macht WordPress euch die Sache einfach.

WordPress Performance Tuning bis ans Limit

Natürlich gibt es eine Vielzahl an Bereichen, die eine erfolgreiche WordPress Performance ausmachen und so gab es in der Vergangenheit auch eine ganze Menge Artikel über entsprechende Optimierungen. Auch wenn hier längst nicht alle wichtigen Beiträge ihren Platz gefunden haben, so habe ich es mir dennoch zur Aufgabe gemacht, die wichtigsten Artikel zum Thema WordPress Performance an dieser Stelle bestmöglich zu verlinken und zu präsentieren. Perfekt für alle, die die Performance ihres WordPress Blogs weiter verbessern möchten, aber auch verstehen wollen, was Performance im Bereich WordPress eigentlich genau bedeutet und was eine Optimierung schlussendlich eigentlich ausmacht.

Am besten ihr arbeitet euch einfach nach und nach durch die Artikel und schaut dann, was in eurem Fall und auf eurem Blog wirklich Sinn macht und einen Mehrwert bringt. Wer damit fertig ist, kann auch noch manuell im Blog nach nützlichen Tipps und Snippets suchen. Über unsere integrierte Suche ist dies sehr effektiv und komfortabel möglich.

Plugins für eine bessere WordPress Performance

Normalerweise bringt jedes zusätzliche WordPress Plugin auch automatisch eine schlechtere Performance hervor, zumindest wenn man das Ganze jetzt mal pauschalisiert. Dennoch gibt es durchaus bestimmte Erweiterungen, die hilfreich für eine bessere WordPress Performance sind, oder zumindest aber sein können. Zum Beispiel wenn es um das Thema Bildoptimierung oder Caching geht, denn beides ist effektiv eigentlich nur über ein Plugin möglich.

Hier findet ihr also ein paar Empfehlungen von uns, die in genau diesem Bereich helfen sollen. Plugins, die tatsächlich für eine bessere WordPress Performance sorgen können, wenn sie korrekt und zielgerichtet eingesetzt werden. Mal ganz direkt und mal durch eine Funktion, die vielleicht selbst auch etwas Leistung für sich beansprucht, am Ende dann aber auch die allgemeine Performance von WordPress verbessern kann, oder eben einen gewissen Mehrwert liefert, der die Performanceeinbußen wert ist. Unbedingt anschauen und ausprobieren, denn ohne Caching und Bildoptimierung sollte heutzutage eigentlich kein Blog mehr laufen. Mehr zum Thema Caching und wie selbiges funktioniert, findet ihr übrigens weiter unten. Dort habe ich mich dem Thema noch einmal sehr ausführlich gewidment, weil dieser Bereich wirklich sehr wichtig für eine gelungene Optimierung ist.

Speziell soll noch einmal der folgende Artikel hervorgehoben werden in dem einfach mal alle Tools und Plugins aufgelistet sind, die besonders gut für die WordPress Performance sind. Caching Plugins, Bildoptimierer, aber auch Hoster und Online-Tests, eben alle möglichen Tools und Erweiterungen für WordPress, die euch helfen die allgemeine Performance zu verbessern. Entweder ganz direkt durch ihre Funktion, oder eben mit ihren Tests und Analysen. Einen Blick ist der Artikel definitiv wert, da er quasi alle relevanten Möglichkeiten aufzeigt.

WordPress Hosting

Alles im Internet beginnt beim richtigen Hosting und den richtigen Partnern. Die meisten Blogger setzten dabei zunächst einmal auf Billighoster oder einen günstigen Webspace-Anbieter und wundern sich später dann, warum WordPress so miserabel läuft. Die Wahrheit ist aber ganz einfach: Eine perfekte Anbindung hat schlichtweg ihren Preis. Mit Billighosting kommt ihr in diesem Segment nicht weit, auch weil WordPress eben bekannt dafür ist, dass es ziemlich viele Ressourcen frisst und eine starke, perfekt optimierte Datenbank benötigt. Wer sich hier gerne durch Bilder überzeugen lässt, dem empfehle ich diese Infografik die verschiedene Hoster im Vergleich zeigt. Also von vornherein auf einen großen Partner in Sachen Hosting setzten und dort am besten ein Paket wählen, welches später durch entsprechende Upgrades jederzeit erweitert werden kann.

Managed WordPress Hosting ist hier ideal, da die Server an WordPress angepasst sind und verschiedene Optimierungen, sowie regelmäßige Backups bereits enthalten sind. Soll heißen: Managed WordPress Hosting liefert im allgemeinen die bestmögliche WordPress Performance, durch gezielte Anpassungen der Hardware, die sich an den Bedürfnissen von WordPress orientiert. Das garantiert quasi eine perfekte Performance eures Blogs, da die Struktur ausschließlich für das CMS vorgesehen ist. Da das Thema aber sehr komplex ist, habe ich für das richtige WordPress Hosting ebenfalls eine eigene Unterseite angelegt. Außerdem werde ich hier auch immer wieder Links sonstiger Angebote bzw. Alternativen einfügen, die in meinen Augen empfehlenswert sind. Beispielsweise Tracking-Tools, die besonders performant und schnell sind.

  • Raidboxes (Managed WordPress Hosting aus Deutschland)

Performance und das Google-Ranking

Seit längerem schon ist nun bekannt, dass Google die Performance eines Blogs nicht nur für wichtig, sondern sogar für sehr wichtig hält. Performance ist daher auch ein offizieller Ranking-Faktor der Suchmaschine geworden und macht inzwischen sogar oft den Unterschied aus, zum Beispiel beim Kampf um die vorderen Platzierungen in den Suchergebnissen. Natürlich ist der Faktor nur einer von vielen, aber inzwischen eben ein nicht zu unterschätzender. Was viele Blogger dabei auch vergessen ist, dass die Ladezeit nicht nur den ersten Seitenaufruf beschleunigt, sondern auch auf das generelle Nutzerverhalten starken Einfluss nimmt. Wenn Seiten rasend schnell laden, klicken sich Leser nämlich gerne mal durch mehr als nur einen Artikel, was nicht der Fall ist, wenn jeder Beitrag erst mehrere Sekunden auf sich warten lässt.

Google selbst ist seit langem außerdem aktiv daran beteiligt, für schnellere Ladezeiten zu sorgen, sei es nun durch AMP, durch Pagespeed und die verschiedenen Module, oder neue Kompressionsalgorithmen wie Brotli. Google will schnell ladende Websites und zwar schon seit Jahren, lange bevor das Thema Performance überhaupt bei der Masse ankam und auch durch diesen Drang von Google, alles schneller und simpler zu machen, sollte der Ranking-Faktor nicht unterschätzt werden.

Wer langsam lädt, rankt laut vielen SEOs daher auch deutlich schlechter. Performance-Optimierung ist also auch immer ein wenig Suchmaschinenoptimierung und das CMS sollte einfach bestmöglich optimiert und angepasst werden, um das ideale Ergebnis in diesem Bereich zu garantieren. Was beim Thema WordPress SEO sonst noch wichtig ist, erfahrt ihr ebenfalls auf einer eigenen Unterseite. Schließlich ist das Thema mehr als komplex und kann nicht mal eben so zwischen dem Thema WordPress Performance abgehakt werden.

Performante WordPress Themes finden

Ebenfalls ein typischer Anfängerfehler ist es, auf Feature-Versprechen von WordPress Themes hereinzufallen. Gerade auf Marktplätzen konkurrieren meist mehrere Theme-Anbieter untereinander und versuchen sich dort vor allem mit immer mehr Features, oder aber Feature-Versprechen, regelrecht zu überbieten und die Konkurrenten als aussehen zu lassen. Das gelingt, weil Anfänger die ganzen Funktionen häufig sehr spannend finden, Shortcodes als praktisch ansehen und hübsch animierte Menüs, Tabellen und Co einfach verlockend wirken. Das Problem dabei ist aber: Derartige Features gehören in ein Plugin ausgelagert, sind dort wesentlich effektiver und lassen sich zudem deutlich besser verwalten.

Wichtig wird so etwas, wenn ihr euer WordPress Theme beispielsweise mal wechseln wollt, denn desto tiefer die ganzen Funktionen im jeweiligen Design festsitzen, desto schwieriger wird der spätere Wechsel. Von der WordPress Performance brauche ich hier gar nicht erst anfangen, denn weniger ist einfach mehr und verspielte Funktionen sehen zwar hier und da durchaus mal ganz nett aus, bringen allgemein aber eher wenig und erhöhen weder die so wichtige Conversion-Rate, noch verbessern sie die Absprungrate, sie sind am Ende einfach nur überflüssig und schlecht für die Ladezeit eures Blogs.

Also Augen auf beim Theme-Kauf und immer darauf achten, ein möglichst minimalistisches und damit äußerst performantes WordPress Theme zu lizenzieren. Weil auch das Thema der Themes etwas komplexer ist als es zunächst scheint, gibt es auch zu den WordPress Themes noch eine eigene Unterseite mit allerlei Tipps, Hinweisen und klaren Empfehlungen in diesem Bereich. Denn auch hier gilt es perfekt optimierte Themes, den langsamen und miserabel programmierten vorzuziehen. Lieder gibt es inzwischen kaum noch Anbieter, die sich noch die Mühe machen ihre Produkte entsprechend zu perfektionieren. Sauberer Code lässt sich eben nicht so gut verkaufen, wie bildgewaltige Features, mit toll klingen Funktionen.

Wer wirklich eine ideale WordPress Performance anstrebt, sollte auch auf so etwas achten, denn das Theme legt den Grundstein bzw. das Fundament für die Leistung eines Blogs. Gibt es zu viele, zu komplexe Loops und Theme-Dateien, führt das schnell zu einem gigantischen Leistungsverbrauch, der auch durch andere Optimierungen nur schwer wieder hereingeholt werden kann.

3 Regeln für perfekte WordPress Performance

Wer ein paar einfache Grundlagen der Performance-Optimierung einhält, läuft meist wenig Gefahr, dass der eigene Blog zur Schnecke wird. Dabei geht es gar nicht mal so sehr um aufwendige Maßnahmen zur Optimierung von WordPress, sondern eher um ganz simple Regeln, die jeder im Grunde bereits kennt, aber leider nur selten konsequent einhält. Wer sich aber an die drei einfachen Regeln hält, ist im Grunde auf der sicheren Seite und umgekehrt schon einmal einen Großteil typischer Anfängerfehler in Sachen WordPress Performance.

Jederzeit simpel bleiben

Simpel bleiben, dass ist einer der wichtigsten Leitsätze für erfolgreiche Blogger. Die großen Dienste (Facebook, Google, Amazon) sind alle recht einfach gehalten, denn Einfachheit bringt Performance und gute Skalierbarkeit mit sich, mal abgesehen von den daraus resultierenden hohen Conversion-Rates. Wer viele Scripte, Bilder und aufwändige Animationen lädt, verschwendet im Grunde nur seine Ressourcen. Was bei 1.000 Nutzern am Tag noch okay ist und keine Probleme verursacht, wird bei 10.000, oder 100.000 dann nämlich schnell zur echten Bremse und sorgt dafür, dass euer Server schlapp macht und die Performance in die Knie geht. Auch überladene WordPress Themes sind häufig komplett ineffizient. Themes müssen nicht alles können, sie sollten nur EINE Sache perfekt beherrschen. Wer sich ein Theme kauft, welches als Blog, Portfolio, Firmenseite und mehr genutzt werden kann, weiß schon vorher, dass es überladen ist, denn gute Themes können nicht alles, sie konzentrieren und fokussieren sich auf eine einzige Sache und sind dafür dann perfekt optimiert und liefern entsprechende Performance. Wer alles will, kann nichts so richtig und ist schlussendlich unnötig aufgebläht. Fokussiert euch auf das Wesentliche, statt euch von tollen Animationen und großen Grafiken blenden zu lassen. Simpel bleiben, das bringt euch den Erfolg und funktioniert immer besser als verspielt und überladen zu sein. Perfekte Performance bedeutet also erst einmal verzichten und zwar auf alles Überflüssige.

Weniger ist immer mehr

Jedes WordPress Plugin verbraucht Arbeitsspeicher und aus einem schnellen Blog wird schnell eine schleimige Schnecke, wenn 10 bis 20 WordPress Plugins aktiv sind. Achtet daher auf effiziente, sauber programmierte Erweiterungen und hinterfragt jedes Plugin mehrmals, bevor ihr über einen Einsatz nachdenkt. Braucht ihr es wirklich? Ist die Funktion notwendig bzw. liefert sie einen echten Mehrwert in eurem Blog, oder ist sie nur eine „coole“ Spielerei, die euch zwar gefällt, im Grunde aber nur unnötig Performance kostet? Weniger ist mehr, also muss sich auch jedes WordPress Plugin mehrfach rechtfertigen können, um aktiv zu bleiben. Deaktivierte Erweiterungen solltet ihr außerdem komplett löschen, da manche auch deaktiviert noch Verbindungen nach außen aufbauen und somit auch Performance fressen. Außerdem gilt: Ein kleines Snippet ist meist effizienter als ein großes Plugin, also prüft ob die simple Funktion wirklich eine eigene Erweiterung benötigt, oder ob sie sich auch einfach über die functions.php lösen lässt. So wenig wie möglich, so viel wie nötig! Außerdem sollten WordPress Plugins regelmäßige Updates und Optimierungen erhalten, achtet also unbedingt auf Aktualität und entsprechenden Support. Nur wenn ein Entwickler sein Plugin weiterhin optimiert und aktualisiert, seid ihr auf der sicheren Seite und für die Zukunft gewappnet.

Mehr Statik, weniger Dynamik

Das ist essentiell und extrem wichtig. Je weniger Dynamik ihr bietet, desto performanter ist euer Blog. Da es für WordPress außerdem mehrere starke Caching Plugins gibt, können selbst Anfänger schnell und einfach die Performance ihrer Website extrem verbessern. Wer keinen Cache nutzt, bekommt aber spätestens dann Probleme, wenn mal mehr als 1.000 Besucher auf dem Blog vorbeischauen. Der wird ohne Cache nämlich immer neu und damit komplett dynamisch generiert, was bei vielen Besuchern auch euren Server lahmlegt und somit auch die meisten Nutzer verprellt, die dann auf einer Fehlerseite bzw. einem überlasteten Blog landen. Also WordPress Caching nicht vergessen und zwar sowohl via WordPress Plugin, als auch via .htaccess. Caching ist allerdings wirklich ein absoluter Standard in Sachen Performance-Optimierung, was es umso erstaunlicher macht, dass ich immer noch regelmäßig auf Blogs stoße, die genau das einfach mal vergessen.

Performance ist eine Lebenseinstellung

Performance wird schnell zu einer Art Lebenseinstellung, denn Performance bedeutet auch immer ein wenig minimalistisch zu sein. Weniger ist mehr, oder wie der Industriedesigner Dieter Rams mal sagte: „Weniger, aber besser“. An all diesen Leitsätzen ist auch durchaus etwas dran, denn gute Produkte überzeugen nicht mit übertriebenen Animationen, verspieltem Design und aufwendigem Code. Gute Produkte sind so gut, weil sie effizient, minimalistisch und einfach auch bestmöglich optimiert sind. Dezente Animationen, klares Design und sauberer Code. Keine fetten und aufgeblähten Optionen im Admin, sondern das Wesentliche, in klar verpackten Menüs, das spricht für saubere, performante Programmierung und Effizienz. Ein WordPress Blog wird heutzutage auch auf Smartphones gelesen und die haben oft nur ein begrenztes Datenvolumen, weshalb Optimierung mehr als nur eine Spielerei ist. WordPress Performance ist wichtig, wichtiger denn je, und nur wer hier alle Regeln einhält und WordPress Plugins und Themes hin und wieder mal einen Riegel in Sachen Leistungsverbrauch vorschiebt, der sorgt dafür, dass sein Blog nicht nur mit 100 oder 1.000 Besuchern zur gleichen Zeit zurechtkommt, sondern auch mal mit 10.000 oder 100.000, genau wie mit Nutzern am Smartphone, Tablet und all den anderen Geräten. Performance ist eine Lebenssteinstellung und wer sich ihr einmal verschrieben hat, kann nie wieder zurück. Weniger, effizienter, schneller, statt aufgebläht und wild zusammengeschustert. Optimierung macht süchtig, gerade bei einem System wie WordPress, wo durch gezielte Optimierung sämtliche Schwächen ausgeglichen werden können. Denn WordPress ist langsam und braucht eure Hilfe, um den Marathon mitlaufen zu können. Doch mit dem gewissen Training, da rennt das CMS dann sogar als erster ins Ziel.

 

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