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Mein Setup

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Was ist FastWP?

FastWP ist DER deutschsprachige WordPress Blog. Hier dreht sich alles um das weltweit beliebte Content Management System WordPress. So gibt es News und Wissenswertes, Snippets und spannende Testberichte, auch Plugins und Themes werden hier immer wieder vorgestellt. Berühmt berüchtigt ist FastWP vor allem für fokussierte Performance-Optimierung und die allgemeine Leidenschaft WordPress zu Spitzenleistungen anzutreiben. Deshalb gibt es hier auch oft echte Geheimtipps und exklusive Versuche. Das gelingt mit vielen eigenen Testumgebungen und Code-Optimierungen, die ich anschließend nur zu gerne weitergebe und auf dem Blog mit euch teile. Noch ein Unterschied zu den anderen, denn viele behalten ihre Erkenntnisse und Ergebnisse lieber für sich oder verkaufen sie in Form teurer eBooks. Hier ist das anders, denn ich prüfe, teste, probiere und optimiere aus, um anschließend darüber zu bloggen. Der Anspruch jeden Tag (Werktag!) mindestens einen wertvollen Artikel zum Thema WordPress zu veröffentlichen, resultiert in treuen Lesern und viel Vertrauen. Wer in Deutschland auch nur irgendetwas mit WordPress zu tun hat, kennt, liest und liebt normalerweise auch FastWP. Davon bin ich, fernab jeglicher Arroganz, wirklich überzeugt.

Wer bloggt hier?

Hier blogge ich. Ihr wisst schon, David. Ich bin WordPress-Enthusiast, Performance-Fanatiker und Internetverrückter zugleich. Angefangen hat vor langer alles mit einem Gaming-Forum, welches mit wachsender Größe zu einem Blog wurde. Daraufhin lernte ich WordPress kennen und lieben, entdeckte allerdings auch schnell die Macken und Nachteile, lernte es also lieben und hassen. Angetrieben durch Leidenschaft, beschäftigte ich mich immer intensiver mit dem Thema WordPress und wurde ein richtiger Fan des Systems. Da die größte Schwachstelle von WordPress aber die Performance ist, spezialisierte ich mich sehr früh darauf und lernte Loops zu reduzieren, Code so zu pressen, dass er blitzschnell lesbar ist und fand heraus, welche Teile von WordPress lieber deaktiviert werden sollten, um das CMS besonders effektiv anzutreiben. Darüber blogge ich seit Jahren und mittlerweile in über 1.000 Artikeln auf FastWP. Hier berichte ich allgemein über alles was irgendwie mit WordPress und Web Work zu tun hat, ohne dabei jemals die Leistung und Performance aus den Augen zu verlieren. Fernab davon bin ich überzeugter Minimalist und ein absoluter Hundenarr. Mehr gibts dann auch gar nicht mehr zu sagen.

Eure Fragen

Immer wieder werde ich von euch gefragt, was für WordPress Plugins ich eigentlich nutze, welches Theme das hier ist und welchen Hoster ich für WordPress empfehlen kann. Die Leute wissen, dass ich mich intensiv mit dem Thema WordPress und Performance beschäftige und vertrauen mittlerweile (nach mehr als 4 Jahren des Bloggens) auf meine Meinung, vor allem aber auf meine Erfahrung mit dem CMS. Kein Wunder, denn vieles was bei WordPress auf den ersten Blick fantastisch wirkt, ist auf den zweiten Blick schon gar nicht mehr so toll und gerade bei Plugins und Themes schwankt die Qualität bekanntlich enorm, sodass manch ein Plugin oder Theme nicht nur Sicherheitslücken mitbringt, sondern auch schnell mal den eigenen Server lahmlegen kann. Weil ich von euch nun also so oft gefragt werde, was ich wo und wie im Einsatz habe, dachte ich mir, ich erstelle einfach mal eine Seite zu meinem eigenen Setup. Diese versuche ich, wie all die anderen Artikel hier im Blog auch, möglichst aktuell zu halten, also immer mal wieder zu überarbeiten. Es kann sich also hier und da durchaus mal etwas auf der Seite ändern, eben immer dann, wenn sich auch was an meiner Meinung oder meinem Setup ändert. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, sollte daher immer mal wieder vorbeischauen. Nun aber genug geredet, ihr wollt schließlich Fakten und kein Geplapper hören.

Arbeitsplatz

Minimalismus ist für mich ein Lebensstil und so erstaunt es wenig, dass auf meinem Schreibtisch wirklich nur das Allernötigste seinen Platz findet. Die übliche Hardware natürlich, ein Notizblock (weil digitale Notizen oder Apps bei mir einfach nie den einfachen Zettel ersetzten werden) und eine puristische Lampe mit Betonsockel. Das einzige vielleicht unnötige, befindet sich direkt neben meinem Schreibtisch. Ein kleiner unspektakulärer Bonsai. Letzterer ist für mich irgendwie auch eine Quelle der Inspiration, weil ein Bonsai schlicht ist und in Form gehalten werden muss und damit eine Disziplinierte Kunst des Einfachen darstellt, zumindest für mich. Vielleicht erinnert es mich auch einfach daran, minimalistisch und ordentlich zu arbeiten. Wenig, dafür aber perfekt in Form gebracht. Und mein Hund darf natürlich auch nicht fehlen, wobei ich den jetzt nicht unbedingt zur Einrichtung zählen würde.

Hardware

Obwohl ich lange Zeit ein Windows-Anhänger war, hing mir das System irgendwann nur noch zum Hals raus. Ständige Probleme, dauernd neue Versionen des Betriebssystems und das alles in eine Richtung, dir mir einfach nicht mehr gefällt. Also wechselte ich spaßeshalber mal zu Linux, was mir so unfassbar gut gefiel, dass ich auch gleich noch den nächsten Schritt in Richtung MacOS wagte. Vor allem weil mir für Linux dann doch die ein oder andere Anwendung fehlte und ich einfach kein Freund von dem ganzen Open-Source-Kram bin. Lieber zahlen und vernünftigen Support erhalten, als kostenlose Software an der jeder irgendwie herumbastelt. Was soll ich sagen: Der Wechsel auf einen 27 Zoll iMac war das Beste was ich in dieser Hinsicht je getan habe. Seit dem Umstieg gab es keinerlei Probleme mehr, im Gegenteil, ich war nie effizienter und habe die Arbeit nie mehr genossen. Den großen iMac kann ich daher auch absolut empfehlen und zwar in jeglicher Hinsicht. Zurückblickend betrachtet, hätte ich schon viel früher auf einen Mac umsteigen sollen. Davon abgesehen gönnte ich mir zum iMac noch eine AirPort Time Capsule mit 2 Terrabyte. Als Drucker kommt mein alter, sehr schneller Samsung ML1665 zum Einsatz. Der kann zwar keine Farben, ist dafür aber flott, klein und robust. Ach und irgendein Telefon von Philips steht auch noch auf dem Schreibtisch herum und wartet darauf endlich gegen ein schickes Designermodell ersetzt zu werden.

Software

Unter Windows war ich damals ein Nutzer von Adobe Photoshop, doch unter MacOS änderte sich das sehr schnell. Vermutlich auch weil ich Abonnements nicht mag und Adobe auf ein Abo-Modell wechselte, womit sie mich als Kunden verloren. Stattdessen entschied ich mich für Pixelmator (Download) und schaute mir auch Affinity Photo genauer an, welches ich bereits in der Beta ausprobiert habe. Beides hervorragende Anwendungen für kleines Geld, die locker ausreichen, um ein paar Bilder und Fotos für den Blog anzupassen und zu bearbeiten. Am Ende blieb ich dann übrigens bei Pixelmator hängen. Als Editor verwende ich Textmate (Download). Viele andere Editoren waren mir schlichtweg zu überladen und zu umfangreich. TextMate macht das was es soll und ist für mich perfekt, zumindest in Verbindung mit dem Monokai Theme. Firefox (Download) kommt als Browser zum Einsatz, Addons sind keine installiert und natürlich auch kein AdBlocker. Letzteres wäre mir auch peinlich, schließlich weiß ich als Web Worker ganz genau wie hart es ist seine Projekte im Internet zu monetarisieren. Lange Artikel verfasse ich grundsätzlich mit dem gelungenen iA Writer (Download), einem Schreibprogramm für ablenkungsfreies Schreiben. Nein, DEM Schreibprogramm für ablenkungsfreies Schreiben. Da mit Musik alles besser geht und ich manchmal einfach eine Pause brauche, habe ich noch den Vox Player (Download) installiert. Trotz Umstieg auf MacOS empfinde ich iTunes nämlich als pure Qual, will einfach nur einen ganz normalen Musikplayer haben und das ist in diesem Falle der Vox Player für mich. Der hat schöne Collections und ist auch auf iPhone in mit einer Cloud für die Musikdateien nutzbar. Um WordPress Snippets, Plugins, Themes und Co zu testen, ist noch MAMP (Download) installiert, die wohl einfachste Möglichkeit unter MacOS eine lokale WordPress-Installation zu realisieren, auf der ich alles mögliche ausprobieren kann, ohne gleich einen Test-Server lahm zu legen. Um MacOS noch etwas heftiger anzupassen und zwischendurch wieder flott zu machen, verwende ich das wirklich geniale Tool Cocktail (Download – ich liebe es sooo sehr!). Statt den Energiemodus (den ich nur manuell aktiviere) zu verwenden, nutze ich übrigens die Apple Watch Screensaver für MacOS. Das kostenlose Spectacle (Download) verwende ich dann noch, um Fenster schnell auf dem Desktop verteilen zu können. Schließlich brauche ich als Blogger oft mehrere Browser-Fenster nebeneinander und die sollen sich auch nahtlos auf dem Bildschirm anordnen.

FastWP

Der Blog hier läuft, ihr habt es bestimmt schon erraten, auf Basis von WordPress und zwar immer und grundsätzlich mit der neusten Version. Für Sicherheit und Performance sorgt eine stark modifizierte und angepasste .htaccess-Datei. Das Theme ist handgemacht und jeder Loop und jede Zeile wurden von mir minimiert und auf Performance optimiert. Es gibt garantiert keinen einzigen Absatz im Theme der überflüssig ist, nur das Nötigste hat es mit an Board geschafft, um die bestmöglichen Ladezeiten zu garantieren. Genau das gilt auch für die Plugins. Lediglich zwei Erweiterungen sind aktiv, insgesamt werden nur vier Stück eingesetzt. Cache Enabler sorgt für einen blitzschnellen Seitenaufbau und Optimus verkleinert nach dem Upload alle meine Bilder auf ein Minimum ihrer Größe, weil einfach jedes Kilobyte zählt. Nur für die gelegentliche Reinigung aktiv, sind Clean Options und WP-Sweep (zum Test). Gehostet wird alles auf einem kleinen Server von Host Europe, wobei der Umzug in Richtung Raidboxes (zum Test) bevorsteht, wie mir scheint. Statistiken erfasse ich mit dem deutschen und sehr performanten Tool Stetic. Letzteres ist wirklich ein Traum wenn es um Statistiken geht. Mehr als nur eine Google-Analytics-Alternative jedenfalls und es stammt aus Deutschland, ist daher also auch komplett datenschutzkonform. Blog-Kommentare werden mit Disqus ermöglicht, jedoch erst nach dem Klick geladen. Disqus wurde dabei komplett ohne WordPress Plugin eingebunden, was ich jedem raten möchte, da das offizielle Disqus Plugin ein Alptraum für die Performance ist. Das war es dann auch schon.

Traum-Setup

Da ich, wie schon erwähnt, ein absoluter Minimalist bin, brauche ich gar nicht viel mehr und träume auch nicht davon. Ein MacBook wäre trotzdem noch nett, um zwischendurch, gerade im Sommer, etwas mobiler unterwegs zu sein. Auf der anderen Seite liebe ich meinen iMac aber auch und bin einfach ein Desktop-Nutzer, der gerne an seinem Schreibtisch sitzt und dort ordentlich arbeitet, statt sich irgendwo mit dem Laptop herumzulümmeln. Trotzdem: Ein MacBook wäre, wenn das Ding nicht so teuer wäre, sicherlich noch eine Überlegung wert. Davon abgesehen gibt es nichts was ich mir wünsche, denn zu viele Dinge lenken schließlich nur ab und Konsumwahn macht auch nicht glücklich. Ihr seht, ich ziehe die Sache mit dem Minimalismus wirklich gnadenlos durch.

Alles beantwortet

Ich hoffe ich konnte eure Neugierde stillen. Wie gesagt werde ich immer wieder nach meinem Setup gefragt und hier gibt es nun die Antwort. Alles relativ unspektakulär. Was ich aber durchweg empfehlen kann: Häuft euch nicht zu viel Technik oder Software an, sondern reduziert alles in eurem Leben auf das was ihr wirklich braucht. Wer weniger besitzt, ist schlussendlich glücklicher (davon bin ich fest überzeugt). In diesem Sinne: Viel Spaß noch beim Bloggen, mit WordPress und natürlich auf FastWP.