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68+ Plugins und Tools, die helfen die WordPress Performance verbessern

Plugins und Tools die die WordPress Performance verbessern

Auf der der Unterseite zur WordPress Performance findet ihr bereits einen kompletten Guide, sowie ein eBook dazu, wie ihr die Performance eures WordPress Blogs maßgeblich verbessern könnt. Das ist schön und gut, doch ich wollte unbedingt noch einen Artikel zum Thema Plugin und Tools schreiben. Es gibt nämlich eine ganze Menge Online-Tools, Plugins und Services da draußen, die euch ebenfalls dabei helfen, die WordPress Performance deutlich zu optimieren. In dieser Liste haken wir nun all meine Empfehlungen und eventuelle Alternativen ab. Die jeweilige Empfehlung ist stets entsprechend markiert, die Alternativen wurden zum Großteil getestet, sie sind aber nicht mehr meine erste Wahl, für euch aber vielleicht trotzdem einen Blick wert. Es kommt ja immer auch auf das Anwendungsgebiet und den Blog selbst an, ob ein Tool oder Service Sinn macht.

Beachtet bitte diese 3 Punkte

1. Die Listen sind zufällig angelegt, also nicht sortiert.
2. Persönliche Empfehlungen sind mit einem ★ markiert.
3. Hier gibt es nur Tools. Guides und Anleitungen findet ihr hier.

Wichtig: Anders als viele andere Blogs, halte ich die Inhalte hier so gut es geht aktuell. Die Liste wird daher immer mal wieder erweitert oder verändert, sodass die Empfehlungen durchaus wechseln können, wenn neue, vielleicht sogar bessere Alternativen erscheinen. Auch wenn sich mit den vorhandenen Tools im Alltag plötzlich Probleme bemerkbar machen, wird die Liste natürlich entsprechend angepasst. Sie dient auch nicht als Liste meiner eigenen Lieblingstools, sondern als allgemeine Liste, bei der sich jeder SEIN Lieblingstool heraussuchen soll, oder eben meine markierten Empfehlungen nutzen kann. Allerdings versuche ich durchaus auf schlechte Plugins etc. zu verzichten und lediglich performante Lösungen vorzustellen, sodass keine Empfehlungen für Plugins und Services ausgesprochen werden, die die WordPress Performance negativ beeinflussen können.

Hosting und CDN

Wordpress Hosting Tools und Plugins

Das richtige Hosting für WordPress ist wichtiger als viele glauben. WordPress hat heftige Anforderungen und ist dabei noch sehr datenbankintensiv. Eine speziell angepasste Hosting-Lösung ist daher jedem “normalen” Server vorzuziehen. Leider gibt es in Deutschland nur wenig speziell angepasst WordPress-Pakete, die meistens sind Fake und nennen sich lediglich so, weil sie eine 1-Click-Installation des CMS oder ähnliches anbieten. Echtes WordPress Hosting kann aber mehr und so oder so ist es ratsam, keinen Billighoster für WordPress zu verwenden, da diese bei WordPress schnell an ihre Grenzen kommen.

Raidboxes: Es gibt viele WordPress Hoster, doch in Deutschland gibt es kaum einen der das Thema ernst nimmt. US-Hoster sind für eine deutsche Seite dagegen meist Unsinn, da sie im Normalfall keine deutschen Server besitzen und die WordPress Performance darunter leidet, wenn Server im Ausland stehen. Als einziger, wirklich ernstzunehmender Hoster in diesem Bereich, hat sich Raidboxes etabliert. Anders als viele Fake-Pakete der Konkurrenz, werden Server hier gezielt angepasst und optimiert, um bestmöglich mit WordPress zusammenzuarbeiten. Für mich daher der einzig ernstzunehmende WordPress Hoster aus Deutschland.

Host Europe: Wer lieber einen eigenen Server hat, nebenher noch einfache HTML-Seiten hostet, oder allgemein einfach alles selbst konfigurieren möchte, der sollte meiner Meinung nach zu Host Europe greifen. Super Support, stabile Server, CO2 neutrales Hosting – Für mich der Hoster, bei dem ich Nischenseiten und Co ablege und mit dem ich seit meiner Anfangszeit zufrieden bin. Nachdem ich ganz zu Beginn ein paar mal andere Hoster getestet habe und damit auch auf die Schnauze gefallen bin, besteht mein Server bei Host Europe inzwischen eine gefühlte Ewigkeit. Weil halt einfach alles passt und der Hoster mir das bietet was er mir verspricht. Jedenfalls bin ich persönlich rundum zufrieden.

All Inkl: Von vielen wird hier immer wieder der Support gelobt, ich selbst habe All Inkl aber noch nicht getestet, weil es keinen Grund zum Wechsel oder zum ausprobieren gab. Dennoch höre ich nur gutes vom Anbieter. Die Preise finde ich etwas hoch und Website und Angebot locken mich persönlich auch wenig, aber das heißt ja nichts. Für mich wäre es nicht die erste Wahl.

Domain Factory: Preise und Pakte von Domain Factory sind spitze und die Präsentation im Netz ebenfalls. Außerdem höre ich aus dem Bekanntenkreis immer wieder nur gutes in Sachen Performance. Interessant sind auch die Cloud-Server von Domain Factory, die sekundengenau abgerechnet werden und jederzeit skalierbar sind. Wäre ich mit Host Europe nicht seit jeher so zufrieden, hätte ich Domain Factory bestimmt mal selbst ausprobiert. Klingt alles sehr verlockend.

KeyCDN: Wer wirklich ein CDN braucht (und die meisten brauchen keins, auch wenn sie sich das gerne mal einbilden), der sollte meiner Ansicht nach einen Anbieter aus den DACH-Ländern wählen, statt einen aus den USA zu nutzen. KeyCDN kommt aus der Schweiz, kann kostenlos getestet werden, besitzt HTTP/2-Support, sowie viele weitere angenehme Funktionen. Aber wie schon gesagt: Die wenigsten Blogger benötigen wirklich ein CDN, interessanter ist selbiges eher für Nischenseitenbetreiber, die statische Seiten komplett via CDN betreiben können. Effizienter geht es nämlich nicht.

MaxCDN: In den USA sehr beliebt ist MaxCDN. Ich selbst bin da, wie erwähnt, eher für lokale, oder zumindest Ländernahe Anbieter, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Grundsätzlich spricht auch nichts gegen MaxCDN.

WP Offload S3: Eine sehr simple und effektive Methode ist auch WP Offload S3. Das kostenpflichtige WordPress Plugin fungiert quasi als einfache Middleware, die zwischen WordPress und Amazon S3 bzw. CloudFront vermittelt. Das bedeutet im Klartext nichts anderes, als dass die Erweiterung euch das Amazon CDN anbietet und vollwertig in euren WordPress Blog integriert. Je nach Anzahl eurer Mediathek, wird das Plugin dann entsprechend teurer, weil die Lizenzen sich nach der Anzahl an Assets richten, die gespeichert werden müssen. Mit zusätzlichen Addons können dann noch weitere Dateien vom CDN geladen werden und so weiter. Eine sehr gute und stabile Lösung für mehr Performance, die sich preislich aber (im Grunde wie jedes wirklich gute CDN) nicht an kleine Blogs richtet.

Cloudflare CDNJS: Im Grunde ist es ganz einfach. CDNJS ist ein kostenloses CDN, aber eines auf dem ihr keine Daten hochladen könnt, sondern eines, auf dem alle bekannten und unbekannten Scripte bereits vorhanden sind. jQuery, FontAwesome und Co, sowie eher selten genutzte Scripte, können hier vom kostenlosen Cloudflare CDN geladen werden. Sehr effektiv und vor allem deutlich effektiver als diese Scripte vom eigenen Server zu laden. Das CDNJS existiert seit einer gefühlten Ewigkeit und liefert, im Vergleich mit ähnlichen Angeboten, eben auch viele unbekannte und eher selten genutzte Scripte aus. Richtig gutes Angebot.

Test und Analyse

Wordpress Test Tools und Plugins

Egal welches Hosting ihr nun nutzt, ohne selbiges entsprechend zu testen, habt ihr keine Ahnung von der tatsächlichen Leistung. Wie viel verkraftet euer Server, wie viel hat eure letzte Optimierung wirklich gebracht? Fragen, die nur Tests und Analysen genauer beantworten können. Hier also ein paar empfehlenswerte Tools, um die Technik auf Herz und Nieren zu prüfen.

Pingdom: Es gibt kein verlässlicheres Tool zum testen der idealen Performance. Es gibt eine Menge Alternativen, aber so richtig “geil” ist ehrlich gesagt keine davon. Nur bei Pingdom bekomme ich wirklich gute, weil brauchbare Ergebnisse und habe im Grunde auch keine Limitierung oder ähnliches. Der Serverstandort kann frei gewählt werden und allgemein lassen sich alle Werte einfach prüfen, inklusive Wasserfall-Grafik und Performance-Rating. Super Tool, was bei mir absoluter Standard ist und das seit Jahren. Bin einfach sehr zufrieden mit den Zahlen, von einigen eher seltenen Aussetzern mal abgesehen.

GT Metrix: Mit GT Metrix lässt sich ebenfalls die Ladezeit eurer Website überprüfen, allerdings stehen die Server in den USA und die Werte sind entsprechend hoch. Ganz gut eignet sich die übersichtliche Darstellung von GT Metrix aber, um Schwachstellen festzustellen und eventuelle Kritikpunkte zu entfernen. Im Idealfall sind alle werte bereits grün und dann besteht kein Handlungsbedarf. Wenn nicht, gibt euch GT Metrix aber gute Tipps und Tricks, um Problemstellen zu verbessern.

Pagespeed: Anfänger schauen meist zuerst auf Google Pagespeed, dabei bedeutet Pagespeed im Grunde gar nichts (!). Es misst keine echten Ladezeiten, es bemängelt nur alles, was Google irgendwie nicht gut findet. Ich rate allen Bloggern immer wieder gerne, nicht so sehr auf die Werte bei Google Pagespeed zu achten. Ja, es sollten schon grüne Punktzahlen dabei herauskommen, aber es gibt auch Seiten mit 60 Punkten bei Pagespeed, die schneller sind als Blogs mit 90 Punkten und auch deutlich besser ranken. Pagespeed bedeutet einfach nicht die Welt, es gibt eher allgemeine Tipps und Hinweise zur Performance, die im Einzelfall aber nicht immer sinnvoll sein müssen. Also vorsichtig damit und bitte nicht überbewerten.

Sucuri Load Time Tester: Der Laod Time Tester vom Sicherheitsspezialisten Sucuri ist durchaus brauchbar und zeigt, das ist auch gleich das beste daran, die Reaktionszeiten aus unterschiedlichen Ländern. Leider wird das Ergebnis lange im Cache behalten, sodass ein erneuter Test nicht wirklich möglich ist, sondern immer die Werte vom vorherigen angezeigt werden. Das nervt etwas. Trotzdem ist das Tool super, um die allgemeine Antwortzeit des eigenen Servers zu testen. Schön ist die übersichtliche Darstellung, die den ersten Kontakt, die Zeit bis zum ersten Byte und die gesamte Ladezeit ausgibt. In Deutschland sollte alles im grünen Bereich sein, sonst besteht Optimierungspotenzial. Bei den anderen Ländern müsst ihr selbst entscheiden, wie wichtig sie euch sind.

Web Page Test: Hässlich, für mich nicht genau und aussagekräftig genug, doch viele setzten trotzdem auf den Web Page test. Warum auch nicht, der Test selbst macht was er soll. Für mich ist das aber keine Alternative, weil es mich zu sehr an die 90er erinnert.

Website Speed Test: Ebenfalls brauchbar, aber wenig einzigartig. Immerhin werden die Ergebnisse sehr hübsch in einem Report aufgeschlüsselt und sehr clean und sauber dargestellt. Gefällt mir gut. Bekomme ich anderswo aber auch hin und besonders schnell ist der Test ebenfalls nicht.

Dareboost: Hübsches und schnelles Tool, zum testen der Performance. Von den Tipps halte ich allerdings wenig, weil ich manche Empfehlungen einfach für Quatsch halte. Zum reinen Testen ist Dareboost aber okay.

Pingdom DNS Check: Prüft die DNS-Einträge eurer Domain und zeigt eventuell auftretende Fehler an.

Blitz.io: Fantastischer und günstiger Service für Stresstests. So findet ihr auf einfache Art heraus, wie viele Besucher eure Website wirklich verkraftet, bevor sie nur noch Fehler ausspuckt. Geniales und toll zu bedienendes Tool, welches ich seit Jahren einsetzte und klar empfehlen kann. Außerdem werden die Ergebnisse in schönen Grafiken dargestellt, sodass ich genau den Zeitpunkt erkenne, an dem der Server aufgeben musste und zusammenbrach. Super Tool, denn die eigenen Grenzen zu kennen, ist extrem wichtig. Blitz.io stresst euren Server mal so richtig, um euch diese Grenzen aufzuzeigen.

Alo: Kleines Script, welches euren Server einer grundlegenden Analyse unterzieht. Sehr brauchbar und mit kleinen Tests und Benchmarks ausgestattet, lässt sich der eigene Server so genauestens im Auge behalten.

P3: Schaut sich die installierten Plugins mal genauer an und zeigt euch, welches wirklich auf die WordPress Performance drückt. Sehr praktisch, um extrem überladene und langsame Plugins zu finden und anschließend zu entfernen.

Query Monitor: Gibt alle Datenbankanfragen, mitsamt Zeiten aus, sodass diese genauestens geprüft werden können. Außerdem integriert sich das Plugin sauber in WordPress und kann über die Admin Bar immer erreicht werden. Super für erfahrene Anwender, die Queries kontrollieren möchten.

WordPress Performance Test: Mit wenig Code lassen sich die Datenbankanfragen, die Ladezeit und der verbrauchte Arbeitsspeicher eurer WordPress-Installation ausgeben. Das reicht, um zu schauen, wie ihr die Werte verbessern könnt. Simpel und effektiv. Vergesst aber nicht, den Code nach dem Test wieder zu entfernen.

WP Page Load Stats: Macht eigentlich das Gleiche wie der Performance Test von oben, allerdings via Plugin, sodass Anfänger nicht einmal die Codezeile einfügen müssen. Im Grunde nur Ballast und unnötig, aber wie gesagt – Anfänger tun sich ja oft schwer und bekommen hier die einfache Methode auf dem Silbertablett serviert.

Caching Plugins

Caching Plugin Tools und Plugins

Das richtige WordPress Caching ist enorm wichtig und sollte niemals, wirklich niemals unterschätzt werden. Wer kein Caching Plugin verwendet, muss mit viel Last kämpfen und wird vermutlich auch nie wirklich perfekte Ladezeiten garantieren können, gerade wenn ein Post mal viral geht und entsprechend mehr Besucher vorbeischauen. Hier also die besten Caching Plugins für WordPress. Sucht euch eins aus, oder probiert sie einfach alle, um das bestmögliche für eure Zwecke zu finden.

WP Rocket: Als kommerzielles Caching Plugins ist WP Rocket extrem empfehlenswert. Plugins wie Cache Enabler reichen bei großen Blogs oft nicht mehr aus, da noch weitere Tools genutzt werden. WP Rocket ist etwas umfangreicher, bietet fantastischen Support und einwandfreie Kompatibilität. Außerdem macht es erstaunlich wenig Probleme. Es kostet allerdings auch eine jährliche Gebühr, die sich für große Blogs allerdings durchaus lohnt, zumindest meiner Ansicht nach. Wer keine Lust auf Ärger und Probleme hat, investiert hier tatsächlich sehr gut.

Cache Enabler: Meine persönliche Nummer eins bei den Caching Plugins. Minimal, schnell und einfach zu bedienen. Für komplexe Seiten mag das hier und da nicht mehr ausreichen, für alle kleinen Blogs ist Cache Enabler aber ideal, da die Cache Engine klein und effizient bleibt und dementsprechend auch perfekt läuft. Unbedingt ausprobieren, bevor ihr nach Alternativen sucht. Schneller und effizienter ist Caching kaum möglich.

W3 Total Cache: Das Caching Plugin ist der Pionier unter den Caching Plugins, versagte mit der Zeit aber und gilt mittlerweile als überladenes Monster. Es kann so ziemlich alles, gehört aber generalüberholt und ist für perfekte WordPress Performance einfach zu fett geworden. Laut dem Entwickler wird gerade an einer neuen (vermutlich kommerziellen) Version von W3 Total Cache gearbeitet. In der aktuellen Version würde ich es nur noch denen empfehlen, die eine so komplexe und große Caching Engine brauchen und vor allem auch verstehen. Also fast niemanden.

Comet Cache: Tolles Caching Plugin, bei dem der Fokus klar auf perfektem Code liegt. Das Caching Plugin für WordPress ist sehr umfangreich, cached so ziemlich alles, auch RSS Feeds und lässt sich bis in das kleinste Detail konfigurieren und anpassen. Schnell war es in meinen Tests auch zu jedem Zeitpunkt. Leider ist Comet Cache etwas sperrig, weshalb ich WP Rocket eher empfehlen würde, da mit Comet Cache der ein oder andere Anfänger ein wenig überfordert sein könnte. Trotzdem ist es ein wirklich sehr gutes, extrem unterschätztes und oft vergessenes Caching Plugin.

WP Fastest Cache: Einfach und schnell, dabei aber mit der ein oder anderen Zusatzfunktion ausgestattet. Kann man nutzen, muss man aber nicht. Geht für mich keine besonderen Wege und macht auch keinen besonders sauber angelegten Eindruck.

WP Super Cache: Sehr populär, sehr fett und umfangreich. Wer so eine Caching Engine braucht, ist mit WP Super Cache sicherlich zufrieden. Ich war es nie so richtig. Ganz früher machte die Erweiterung oft Probleme, jetzt läuft sie gut und schnell, ist mir aber einfach zu umfangreich, als dass ich Verwendung dafür hätte. Aber ich führe auch eher kleine, minimalistische Blogs.

Simply Static: Wenn ihr eine Nischenseite betreibt, einen kleinen Blog, bei dem nur selten neue Artikel erscheinen, oder eine Firmenseite, bei der sich eigentlich nie etwas ändert, dann ist Simply Static euer Plugin. Die Erweiterung für WordPress geht beim Thema Caching quasi einen Schritt weiter und verwandelt euren kompletten Blog in eine Statische Version. Diese wird dabei in ein Verzeichnis eurer Wahl kopiert. Fortan existiert dort nur die statische Variante, komplett ohne WordPress. Wird die Domain auf diese Version gleitet, ist euer Blog nicht nur bombensicher vor Hacks, auch WordPress selbst wird gar nicht mehr verwendet. So könnt ihr im Idealfall den Blog sogar lokal auf eurem Computer betreiben und immer nur die statische Version auf den Server kopieren. Schneller und effizienter geht es kaum und da hier keine Cache Engine im Einsatz ist, nicht einmal ein Plugin oder WordPress selbst auf dem Server laufen muss, ist die statische Version rasend schnell und vor allem auch sicher. Ich mag das Plugin, denn der Entwickler ist engagiert, fleißig und verbessert das Plugin bislang beständig. Zum Thema statischen WordPress Blog, hatte ich übrigens schon einmal einen Artikel verfasst. Sinn macht es vor allem dann, wenn ihr aufwändige Themes nutzt und auf den Komfort von WordPress nicht verzichten wollt, im Grunde aber nur selten neue Inhalte integriert und WordPress im Alltag daher gar nicht braucht.

Ladezeit Tuning

Ladezeit Tuning Tools und Plugins

Es klingt für viele etwas komisch und das ist es eigentlich auch, doch Plugins können tatsächlich für eine bessere WordPress Performance sorgen. Eigentlich paradox, wo doch jedes Plugin unweigerlich auch eine Belastung für das CMS darstellt, egal wie groß diese im Einzelfall nun genau sein mag. Manchmal ist die Belastung aber gering, der Nutzen oder die Funktion des Plugins selbst aber entsprechend größer, sodass am Ende die gesamte Performance davon profitiert. Wie es bei Caching Plugins eben auch der Fall ist. hier geht es aber nicht um Caching Plugins, sondern um Ladezeit Tuning mit WordPress Plugins.

Plugin Organizer: Der Plugin Organizer für WordPress, erlaubt es euch die Erweiterungen bzw. das Laden der Erweiterungen zu sortieren. So können unwichtige Plugins zum Schluss geladen werden, während die Plugins, die wichtige Features etc. umsetzten, priorisiert werden können. Ebenso genial und auch enthalten ist eine Option, mit der bestimmte Plugins für bestimmte URL oder Post Typen deaktiviert werden können, beispielsweise wenn die Features der Plugins nur auf bestimmten Seiten zum Einsatz kommen. Bei großen Blogs mit vielen Plugins, kann das den Unterschied ausmachen. Leider ist das Plugin nicht ganz so einfach zu bedienen und dürfte den ein oder anderen Anfänger dezent überfordern.

Heartbeat Control: Die WordPress Heartbeat API ist ein Herzschlag, der Puls eures Backends. Das bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass die Heartbeat API automatisiert und im Takt weniger Sekunden, immer wieder nachfragt, ob sich irgendetwas bei WordPress geändert hat. Meistens ist in den wenigen Sekunden aber nichts passiert. Ergo belastet die Hearbeat API am laufenden Band die CPU eures Servers, ohne einen echten Mehrwert zu bieten. Heartbeat Control hilft euch, diese Zeit ein wenig zu manipulieren, also anzuheben, damit der Kontakt nicht mehr so übertrieben oft hergestellt wird. Wer noch mehr Performance möchte, schaltet die API gleich ganz ab. Aber das ist ein anderes Thema, denn dann funktionieren auch die Autosaves etc. nicht mehr korrekt.

Falcon: Das Plugin ist eine Art Komplettpaket der wichtigsten Performance-Optimierungen für WordPress. Es schaltet die Heartbeat API ab, deaktiviert die unnötigen Emojis, den Self Ping und vieles mehr, entfernt unnötige Header-Einträge und so weiter. Auch wenn das alles von Hand erledigt werden kann, dürften Anfänger sich über die Lösung als Plugin durchaus freuen. Profis schauen in meinen Performance Guide hier auf FastWP und erledigen das von Hand, für noch mehr Speed und den Verzicht auf das zusätzliche Plugin.

Lighthouse: Auch Lighthouse entfernt per Klick, auf einfache Weise den Ballast von WordPress. Das braucht man nicht und ihr könnt es auch von Hand erledigen, doch leichter geht es definitiv mit Lighthouse. Dafür kostet die Erweiterung dann aber eben auch eine Kleinigkeit.

Gonzales: Mit diesem Plugin sorgt ihr dafür, das bestimmte Elemente eurer Website nicht mehr automatisch ausgeliefert werden. Wenn ein Script oder eine CSS-Datei beispielsweise nur auf bestimmten Seiten gebraucht wird, könnt ihr mit Gonzales dafür sorgen, dass es auch nur dort geladen wird. Das beschleunigt alle anderen Seiten, wo die Datei fortan nicht mehr automatisch mit eingefügt wird. Lohnt sich aber nur, wenn ihr die Funktion auch wirklich braucht und eine entsprechende Anzahl an Zusätzen nutzt.

Autoptimize: Ich hatte früher des Öfteren mal Ärger mit Autoptimize und auch heute hat das Plugin noch so eine Eigenheiten und ist mit dem ein oder anderen Theme und Plugin nicht kompatibel. Ich würde es nicht empfehlen, viele Nutzer schwören aber darauf. Es minimiert und kombiniert Scripte und CSS-Dateien, was im Zuge von HTTP/2 aber eigentlich überflüssig geworden ist. Außerdem frisst Autoptimize, wie alle Plugins seiner Art, viel zu viel Leistung.

Better WordPress Minify: Wie oben schon erwähnt, ist die Minimierung und Zusammenfassung von CSS- und Javascript-Dateien mit HTTP/2 eigentlich hinfällig geworden. Viele kleinere Dateien werden nun einfach wieder effektiver ausgeliefert. Bevor ihr Autoptimize nutzt, würde ich euch aber zu Better WordPress Minify raten. Das übernimmt den Job auch, nur zuverlässiger und mit höherer Kompatibilität. Es frisst aber immer noch eine Menge Ressourcen. Zu viele, für meinen Geschmack.

Rocket Lazy Load: Saubere, sehr einfache Lazy-Load-Lösung für WordPress. Sorgt dafür, dass Bilder erst dann geladen werden, wenn sie im sofort sichtbaren Bereich des Besuchers auftauchen. Das spart entsprechend Ladezeit, zum Beispiel wenn Bilder ganz unten im Beitrag sind. Diese werden dann nämlich erst nachgeladen, wenn der Nutzer im unteren Bereich angekommen ist, was den ersten Seitenaufbau entsprechend beschleunigt. Lohnt sich durchaus, aber nur bei sehr sehr vielen und sehr sehr großen Bildern. Sonst eher überflüssiger Ballast.

a3 Lazy Load: Gelungene Alternative, die aber nicht nur Bilder, sondern auch alle WordPress Embeds, sowie iFrames, also auch Videos etc. mit umfasst. Sehr effektiv, wenn denn genügend solcher Objekte vorhanden sind. Für ein Video und zwei, drei Bilder im Post, lohnt sich Lazy Load auch hier eigentlich nicht. Wenn ihr aber deutlich mehr nutzt, solltet ihr euch das WordPress Plugin ruhig mal genauer ansehen.

Lazy Load for Videos: Wer viele Videos nutzt, ist mit diesem Plugin sehr gut beraten. Das Plugin stammt von einem deutschen Entwickler, wird seit langem gut gepflegt und sorgt dafür, dass bei eingebunden Youtube-Videos etc. zunächst nur das Thumbnail angezeigt wird. Erst bei einem Klick darauf, wird der Kontakt zu Youtube hergestellt, der wiederum das Video lädt. Das sorgt, falls ihr viele Videos nutzt, für einen deutlichen Performanceschub und eine reduzierte Anzahl an Anfragen. Super Plugin, sauber programmiert und normalerweise müsste es aufgrund der hohen Qualität längst Premium sein. Ist es aber nicht. Gut für euch.

WP YouTube Lyte: Macht etwas ganz ähnliches wie Lazy Load for Videos, bringt aber noch weitere interessante Funktionen mit, beispielsweise Playlists und Audio only Embeds. Für mich schon wieder ein Tick zu überladen, weshalb ich lieber Lazy Load for Videos empfehle. Aber hey, ihr könnt selbst denken und dürft eine eigene Entscheidung treffen, die ich euch gar nicht vorwegnehmen möchte.

BBQ: Normalerweise verlangsamen Security Plugins einen Blog eher, doch BBQ, vor allem BBQ Pro, ist hier dann doch ein wenig anders. Das blockiert böswillige Anfragen, was zwar durchaus ein wenig Leistung frisst, allgemein aber oft auch für bessere Performance sorgt, da unzählige Anfragen direkt geblockt werden und somit auch keine Last mehr auf eurem Server verursachen können. Am Ende sichert ihr also euren Blog und steigert gleichzeitig noch die Blog Performance. Klare Empfehlung meinerseits, denn die Pro-Version ist mit 15 Dollar sehr günstig und allgemein ist Jeff Starr als Entwickler ein echtes Urgestein der WordPress-Szene.

Social Share Buttons

Social Share Tools und Plugins

Auf Social Media Buttons darf kein Blog verzichten, selbst wenn er es gerne würde. Ich selbst hatte den Verzicht auf meinen Blogs mal getestet, weil mich der ganze zusätzliche Code genervt hatte. Die Folge: Deutlich (!) weniger Social Shares, damit auch deutlich weniger Traffic und deutlich weniger neue Besucher. Ein Verzicht ist also im Grunde unmöglich, denn Nutzer teilen zwar gerne, aber nur wenn es ihnen so einfach wie möglich gemacht wird. Also gilt es, möglichst schlanke und performante Buttons auszuwählen, statt der vielen überladenen Plugins mit all ihren Zusätzen und unnötigen Funktionen.

Statische Share Buttons: Es ist kein Script, es ist keine Come-and-Go-Lösung, es ist aber die beste Art Social Media Buttons zu integrieren. Statische Share Buttons sind super schnell und super einfach erstellt. Schon vor Jahren hatte ich erklärt, wie genau das geht. In meinem Artikel bekommt ihr direkt kopierbaren Code für die wichtigsten Netzwerke. Einfach bei euch einfügen und auf all den Ballast, den ein Plugin oder Script sonst so mit sich bringt, getrost verzichten.

Social Media Feather: Die Erweiterung für WordPress ist sehr populär und durchaus umfangreich. Im Grunde werden hier simple statische Share Buttons integriert, während aber genügend Optionen verfügbar sind, um es Anfängern möglichst einfach zu machen. Die Buttons sind leichtgewichtig, das Plugin meiner Meinung nach nicht wirklich.

Sharify Social Share Buttons: Schnell, effizient, vor allem aber auch sehr hübsch, ist das Sharify Plugin für WordPress. Die Buttons könnten angepasst und farblich verändert werden, außerdem wird auf Wunsch noch die Anzahl an Shares (Share Count) ausgegeben. Super Erweiterung, die von vielen deutschen Blogs erfolgreich eingesetzt wird.

Ridiculously Responsive Buttons: Nicht mehr ganz so “leicht”, sind die Ridiculously Responsive Social Sharing Buttons. Die können entweder per Hand (siehe Code auf GitHub), oder per WordPress Plugin integriert werden. Sie sind etwas umfangreicher und setzten jQuery voraus, sehen aber in jeder Größe wirklich gut aus und verhalten sich vorbildlich.

Simple Share Buttons: Sehr effizient und schnell ist das Simple Share Buttons Plugin. Das fügt schlichte, performante Social Buttons ein, die nicht merkbar auf die Performance drücken und ihren Zweck erfüllen. Das Premium Plugin kostet lächerliche 10 Dollar und hält alles bereit was ihr braucht. Es gibt zwar auch eine Free-Version, doch bei dem Preis gibt es kaum einen Grund, nicht auf die Premium-Variante umzusteigen, wenn ihr mich fragt.

AddToAny: Statische Share Buttons ohne Anmeldung, ohne Extras, ohne Aufwand? Jep, das macht AddToAny und zwar blitzschnell. Da gibt es nichts zu klagen und die Buttons tun genau das was sie sollen. Ist halt die einfache und sehr minimale Lösung, ohne viel Raum für eigene Anpassungen.

SumoMe: Warum SumoMe so genial ist? Weil es extrem viel bietet, dafür aber trotzdem erstaunliche Performance mitbringt. Neben den Social Buttons jeder Art, gibt es Heatmaps, Read-Tracking und vieles mehr und das meiste davon komplett kostenlos. Erst für zusätzliche Features wird dann eine Gebühr fällig. Das schöne an externen Services ist natürlich, das euer Server damit rein gar nichts zu schaffen hat.

Bildoptimierung

Bildoptimierung Tools und Plugins

Artikelbilder einfach so innerhalb von WordPress hochladen? In der heutigen Zeit ist das eigentlich undenkbar, da jedes Kilobyte zählt, vor allem bei den limitierten Smartphone-Tarifen der meisten Nutzer. Ein Plugin für die Bildoptimierung, erledigt verlustfreie oder verlustbehaftete Komprimierung automatisch beim Upload und auch für die generierten Thumbnails und zusätzlichen Bildgrößen. Einfacher geht es nicht, doch welches Plugin taugt etwas?

Optimus: Meine klare Empfehlung, wenn es um Bildoptimierung geht. Arbeitet extrem sauber und schnell, reduziert komplett verlustfrei und erstellt auf Wunsch und in Verbindung mit Cache Enabler gleich noch minimale WebP-Dateien, die noch einmal kleiner sind. Besser und effizienter geht es nicht, ich selbst nutze Optimus inzwischen seit dem Release. Obwohl ich seitdem alle (!) Alternativen getestet habe, bin ich immer bei Optimus geblieben. Das sagt eigentlich schon alles.

WP Smush: Früher hieß es WP Smush.it und setzte auf den gleichnamigen Service von Yahoo. Den gibt es inzwischen nicht mehr, die Erweiterung lebt aber weiter und zwar als WP Smush, entwickelt von WPMU DEV. Sie ist gut, macht was sie soll, kostet aber die Mitgliedschaft, die für die wenigsten wirklich attraktiv genug ist.

Imagify: Mit Imagify haben die Entwickler von WP Rocket ihre eigene Antwort auf die ganzen Bildoptimierungs-Tools geliefert. Imagify ist, zugegeben, gar nicht mal so schlecht, siegt für mich aber auch nicht. Genial finde ich es als Online-Tool (kann auch als Web Service genutzt werden), um ganz gezielt, einzelne Grafiken im Aggressiven-Modus zu komprimieren. Der reduziert zwar nicht verlustfrei, hat aber einen interessanten Algorithmus, da er Bilder nicht pixelig werden lässt, sondern eher “punktiert”. Durchaus brauchbar, aber nicht als ressourcenhungriges WordPress Plugin. Ist mir also einfach zu überladen und im Alltag brauche ich eh nur die schnelle, verlustfreie Komprimierung. Trotzdem ist Imagify als reines Web Tool eine Empfehlung wert, zumal dann der kostenlose Account, mit monatlichem Frei-Volumen, vollkommen ausreicht.

Compress JPEG & PNG Images: Das WordPress Plugin für die Services von TinyPNG und TinyJPG. Der Anbieter ist lange dabei, es gibt eine Freigrenze und die Preise sind human ausgefallen. Eine etablierte Alternative also, die durchaus ihren Zweck erfüllt.

EWWW Image Optimizer: Das All-in-One Plugin. Kann alles, will alles und ist deshalb auch total überladen. Dafür aber immerhin kostenlos. Doch Vorsicht: Nur die Cloud-Version ist empfehlenswert, da die Berechnungen einer Komprimierung sonst auf dem eigenen Server ablaufen, was absolut nicht zu empfehlen und kontraproduktiv, bei manchen Hostern außerdem ohnehin verboten ist.

ShortPixel Image Optimiser: Eine weitere Alternative, die ihren Zweck erfüllt und allerlei Dateien, auch PDF-Dateien komprimiert. Das WordPress Plugin erledigt was es verspricht, begeistert aber auch nicht. Ist halt “just another Bildkomprimierer”, wie man so schön sagt.

Kraken Image Optimizer: Teuer, dafür aber auch schnell und gut. Kraken richtet sich eher an professionelle Anwender und verlangt für den eigenen Service auch eine entsprechende Summe. Für die meisten Blogger daher eher unattraktiv.

Compressor.io: Mein Lieblingstool für die schnelle Optimierung von Bilddateien. Das Online-Tool unterstützt die Optimierung ohne und mit Qualitätsverlust und ist schnell und einfach zu bedienen. Außerdem zeigt das Tool am Ende beide Bilder im direkten Vergleich an und erleichtert mir so die Entscheidung, ob ich mit dem Ergebnis auch wirklich zufrieden bin. Perfekt also.

TinyPNG: Verkleinert, anders als der Name vermuten lässt, sowohl JPG- als auch PNG-Dateien, die bis zu 5 MB groß sein dürfen. Das Online-Tool ist lange etabliert, sticht aber nicht sonderlich hervor. Gerade bei JPEGs geht nichts über JPEG Mini. Ansonsten ein schnelles, brauchbares Tool, was aber keine Begeisterungstürme auslöst.

JPEG Mini: Für JPG-Dateien gibt es kein besseres Tool da draußen. JPEG Mini konzentriert sich auf eine Sache und hat diese tatsächlich perfektioniert. Es komprimiert JPEGs und zwar so perfekt, dass die Größe im Vergleich zu allen anderen Tools meist noch einmal deutlich sinkt, ohne dass ein Qualitätsverlust sichtbar wäre. Wer JPG-Dateien verkleinern möchte, kommt um JPEG Mini nicht herum. Verfügbar als Desktop-Tool, aber auch on-the-fly online nutzbar.

ImageOptim: Das Offline-Tools schlechthin, wenn es darum geht Bilder zu optimieren. Das wohl älteste und bekannteste Tool, was inzwischen vermutlich bereits jeder Anwender installiert hat. Läuft aber nur unter MacOS.

Riot: Die Windows-Alternative zu ImageOptim. Verkleinert Bilddateien und komprimiert sie für das Web. Habe ich persönlich keine Erfahrung mit, da ich an einem iMac arbeite und dementsprechend ImageOptim verwende.

PNGGauntlet: Ebenfalls eine Windows-Alternative zu ImageOptim. Verkleinert, anders als der Name vermuten lässt, auch allerlei andere Bilddateien. Zum Beispiel JPG, GIF, TGA, PCX oder BMP.

WordPress Datenbank

Wordpress Datenbank Tools und Plugins

Die WordPress Datenbank ist eine Sache für sich. Wer sie zumüllt, klagt schnell über schlechte Performance. Also gilt es die WordPress Datenbank sauber zu halten und jederzeit zu optimieren, was die verschiedenen Plugins zum Glück recht einfach machen. Kleiner Hinweis am Rande: Solche Erweiterungen sollten nur dann aktiviert werden, wenn sie auch tatsächlich gebraucht werden. Nach der Optimierung also bitte sofort wieder deaktivieren.

WP-Sweep: Sauber und von einem erfahrenen/bekannten Entwickler (Lester Chan) programmiert, effizient, sowie mit schicker und übersichtlicher Benutzeroberfläche, gewinnt WP-Sweep für mich den ersten Platz unter den WordPress Datenbank Reinigungs Tools. Das Plugin macht was es soll und hat seit dem Release alles richtig gemacht. Klare Empfehlung also. Am besten einmal im Monat durchlaufen lassen und gut ist.

WP-DBManager: Genau wie WP-Sweep, stammt auch auch der WP-DBManager von Lester Chan. Mit dem Plugin könnt ihr Datenbanken reparieren, verändern oder löschen, sowie MySQL-Befehle ausführen und automatisierte Backups eurer Datenbank anlegen. Die Datenbank sollten aber nur erfahrene Nutzer anfassen, die mit dieser Erweiterung getrost auf phpMyAdmin verzichten können und alles bezüglich der MySQL-Datenbank direkt aus WordPress heraus erledigen können.

WP-Optimize: Ähnlich wie WP-Sweep, ist auch WP-Optimize ein Plugin, um die Datenbank ordentlich aufzuräumen. Früher das einzig wahre Plugin, heute für meinen Geschmack zu überladen und deutlich schlechter als WP-Sweep. Manch einer setzt dennoch auf WP-Optimize. Vielleicht auch nur aus Gewohnheit, aber seinen Zweck erfüllt es durchaus.

Plugins Garbage Collector: Versucht den Müll zu entfernen, den viele Plugins hinterlassen, wenn sie beispielsweise längst deaktiviert wurden. WordPress ist diesbezüglich nämlich ein bisschen wie Windows und müllt sich nach und nach immer mehr von alleine zu. Der Plugins Garbage Collector versucht den ganzen Dreck zu finden und entsprechend zu entfernen.

Clean Options: Das Plugin ist alt, zugegeben, es erfüllt aber immer noch seinen Zweck. Es listet vermeintlich alte und nicht mehr benötigte Optionen auf, die dann von Hand gelöscht werden können. Hier ist aber Vorsicht geboten, denn Clean Options ist nichts für Anfänger. Wer hier aus versehen etwas löscht, kann sich schnell mal ein Plugin, oder gar den Blog zerschießen. Also nur das löschen, von dem ihr sicher seid, dass ihr es nicht mehr benötigt. Trotz seines Alters ist Clean Options eines meiner liebsten Plugins, wenn es um die Reinigung geht.

Smart Cleanup Tools: Das Premium Reinigungs Plugin für WordPress, was an die 38 Tools kombiniert, um den ganzen Ballast von WordPress zu entfernen. Alte Cache-Dateien, Revisions und und und. Die Liste ist lang, das Plugin ist gründlich und hat sehr gute Bewertungen erhalten. Außerdem wurde es immer wieder weiterentwickelt und im Abstand von einigen Monaten stets aktualisiert. Wer sich also nicht ziert ein wenig Geld auszugeben, bekommt hier ein hochwertiges und sehr starkes Cleaning Plugin für WordPress.

Smart Options Optimizer: Ein wenig komplexer und auch nur für erfahrene Anwender geeignet, ist Smart Options Optimizer. Das Premium Plugin stammt vom selben Entwickler wie die Smart Cleanup Tools und liefert eine Möglichkeit, um ungenutzte Einträge zu entfernen. Da das hier aber von Hand abläuft und ungleich komplexer ist, sollten Anfänger die Finger davon lassen. Profis perfektionieren so die WordPress Datenbank.

Website Analytics

Website Analytics Tools und Plugins

Mit Google Analytics und Co lässt sich der eigene Blog zwar wunderbar im Auge behalten, doch wirklich performant ist das Ganze nicht. Lösungen auf dem eigenen Server fressen Performance (auch wenn sie manchmal minimaler und lohnenswert sein können), Google Analytics selbst ist nicht wirklich angepasst und daher wenig empfehlenswert, zumal nur mit einer Alternative die 100 Punkte bei Pagespeed erreicht werden können.

Google Analytics Light: Ein Cachebarer Google Analytics Code, um die 100 Punkte bei Google Pagespeed zu erreichen. Anders ist das kaum möglich. Google Analytics Light hat sich außerdem etabliert und wird von vielen Bloggern erfolgreich eingesetzt.

Host Analytics.js Locally: Ein weiterer Ansatz, um die Effektivität von Google Analytics zu erhöhen, ist dieses WordPress Plugin. Hier wird die analytics.js lokal gespeichert und via wp-cron.php aktualisiert. das ganze umgesetzt als einfach zu installierendes WordPress Plugin.

Statify: Belastet zwar die Datenbank, ist aber so minimal und simpel, dass es bei vielen dennoch für bessere Ladezeiten sorgt. Das Plugin zählt Seitenaufrufe und gibt Referrer und Top Sites auf dem Dashboard, in Form eines Widgets aus, was sehr praktisch ist, weil man WordPress für seine Statistiken nicht mehr verlassen muss.

Smart Website Analytics: Ziemlich gelungene Google-Analytics-Alternative, die als PHP Script auf dem eigenen Server läuft und komplett auf eine Datenbank verzichtet. Sehr effizient und klein gehalten, weshalb alles entsprechend schnell lädt. Gute Möglichkeit, um auf den langsamen Google Analytics Code zu verzichten und das Tracking des eigenen Blogs datenschutzkonform umzusetzen.

Dein Lieblingstool ist nicht dabei?

Du bist der Meinung ich habe einen Link, ein Tool, oder einen Hinweis vergessen? Dann Ärger dich nicht, denn auch ich bin nicht allwissend oder unfehlbar. Schreib dein Lieblingstool etc. einfach in die Kommentare, damit ich es kennenlernen und testen kann. Wenn es etwas taugt und die WordPress Performance positiv beeinflusst, wird es mit in die Liste aufgenommen. Diese wird übrigens immer wieder überarbeitet und angepasst, schließlich erscheinen ständig neue Plugins, Tools, Services und vieles mehr, welche die WordPress Performance angeblich verbessern sollen. Lasst uns gemeinsam die Sternchen und Perlen unter ihnen suchen, finden und hier detailliert auflisten.



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